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Braunsdorf/Zschopautal soll in 1:120 umgesetzt werden

womse

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Chemnitz
... das habe ich mir zumindest vorgenommen.

Dabei kam mir entgegen, dass BUSCH den Güterschuppen Braunsdorf als Lasercutmodell ins Programm aufgenommen hat. Den werde ich mir bestellen und eine Originalfarbgebung verpassen.

Mir schwebt vor, ein Modul mit dem Bahnhof zu gestalten, in weiteren Ausbaustufen ein Modul mit dem berühmten Harrasfelsen anzusetzen und später vielleicht noch ein Modul mit dem Braunsdorfer Viadukt einschließlich Nebengleis zur Mühle.

Da ich aber nach über 20 Jahren Modellbahnpause noch nicht so richtig in Form bin, werde ich hier wohl immer mal paar Fragen loswerden.

Derzeit bin ich zunächst am gedanklichen Planen des 1. Moduls.
Der Bahnhof ist recht übersichtlich, ein Bahnhofsgebäude mit Wartehalle, Unterführung und kurzer Bahnsteigüberdachung. Die eingleisige Strecke fürht zweigleisig in den Bahnhof, der Bahnhof selbst hat ein Abstellgleis am Güterschuppen. Ein kleines Gebäude diente als Stellwerk.

Da ich von Digital keine Ahnung habe, werde ich wohl in Analog bauen. Hier gleich mal paar (lacht nicht) einfache Fragen: kann eine digitale Lok auf Analoggleis fahren oder sagt sie keinen Mucks.
Wenn digital, steuert man dann nur die Loks mit dem Steuergerät oder auch alle anderen Funktionen. Mir geht es darum, ob ich normale Weichen, Signale usw. einbauen kann und diese evtl. später auch an digital anschließen kann.

Vorbehaltlich einer Prüfung der Unterlagen ums Braunsdorfer Bahnumeld (da ich der dortige Ortschronist bin, habe ich wohl die meisten Unterlagen dazu gesammelt, abgesehen von paar Bahnfreaks (Herr Petrak, SEM usw.), ich muss nur erst mal den Ordner hervorkramen und sichten) schwebt mir vor, die Gleise mit Betonschwellen zu legen (Tillig Flex), wenn es in den 1980ern schon Betonschwellen dort gab, mir ist aber so. Jetzt ne Frage, wenn ich Tillig Flex in beton verlege, dann gibt es doch keine Weichen in Beton dazu oder? Lackiere ich dann einen Weichenbausatz in steingrau matt? Wer weiß hier weiter?

Das Bahnhofsgebäude habe ich vor 20 Jahren schon mal in Pappe gebaut, allerdings mit aufgeklebten Fenstern und keinen Details. Ich möchte es nun ein zweites Mal basteln. Man hört immer von Polystyrolplatten. Ich war heute in Chemnitz's größen Modellbahngeschäft, dort wusste man auch nicht recht weiter. Lediglich von Busch gibt es ein Set aus vier Platten. Gibt es da noch andere Fabrikate? Sie sollten zumindest mit Messer oder Skalpell zu schneiden sein, wie sonst?
 

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Man hört immer von Polystyrolplatten. Ich war heute in Chemnitz's größen Modellbahngeschäft, dort wusste man auch nicht recht weiter. Lediglich von Busch gibt es ein Set aus vier Platten. Gibt es da noch andere Fabrikate ?
Bei wem warst Du denn da, bei Gollers/Saxionia, Jennert oder, oder...?
Die anderen sind ja bekanntlich nicht so groß bzw. haben z.T. diesbezüglich "nur Standardsachen". (Müller -Riedstraße, Neef -Zwickauer Str., Strauch - Gießerstr. , Richter -Adelsbergstraße z.B. oder auch SM im Neefepark)
Versuche es doch mal in der Ermafa bei dem Modellbauhändler, der hat glaube ich auch den "Meister Immergrün" und die Sachen von "Krick" im Angebot.
Modellauto "Simon" auf der Helbersdorfer Str. ist auch ein Versuch wert.(ehem. "Modellbau-Fischer" auf der Neefestraße gibt es ja leider nicht mehr, der war auch sehr gut sortiert)
Die Evergreenplatten sind allerdings etwas preiswerter als die von Krick.

Bei Dir "ums Eck" hast Du wohl nix finden können ?
 
In diesem Bahngebiet gab es bestimmt keine Betonweichen in den 80ern.

Ein Betonschwellengleis bedingt keine Betonweichen.

Die Deutsche Reichsbahn kannte keine Betonweichen,
abgesehen von Versuchsträgern und Importen in der Zeit 1990 bis zum 31.12.1993.
 
.... Die eingleisige Strecke fürht zweigleisig in den Bahnhof, ....

Sie sollten zumindest mit Messer oder Skalpell zu schneiden sein, wie sonst?

Grenze zwischen Bahnhof und freier Strecke sind die Einfahrsignale, oder wenn nicht vorhanden Trapeztafel und wenn auch die nicht vorhanden dann die Einfahrweichen.

Schon mal mit einer Laubsäge gearbeitet?
 
Hallo Womse,

Du schreibst, daß Du Module bauen willst. Willst Du die für Dich zu Hause bauen oder auch anderweitig nutzen (Ausstellungen, Modultreffen)? Der Unterschied zwischen digital und analog bei Modulen ist gar nicht so groß. Bei Digital liegt überall immer Spannung an bei analog mußt Du abschaltbare Gleisabschnitte schaffen, damit Du auch mal eine Lok zur Seite stellen kannst. Das heißt also, daß ein analog gebautes Modul auch digitaltauglich ist. Man muß in dem Fall ja nur alle Schalter einschalten und so überall Spannung anlegen. Weiterhin muß unter dem Modul im Analogbetrieb noch eine Steuerleitung verlegt werden. Digital würde die Fahrspannung ausreichen.

Viele Grüße

Birger
 
Vielen Dank erst mal.

Bei Conrad im Modelleisenbahnkatalog habe ich solche Platten nicht gefunden, ich werde mal im Netz schauen bzw. in weiteren Läden.

Wenn also Betongleise und Holzweichen kein Kontra geben, dann brauche ich mir auch keine Sorgen machen.

Mit Laubsäge arbeiteich nicht gerne, obwohl ich sonst handwerklich nicht ungeschickt bin, aber Laubsäge, nöö!

Paar dicke Kupferkabel wolte ich sowieso unter den Modulen durchziehen.
Die Module sollen eigentlich nur für den Hausgebrauch entstehen, zumindest ist kein Anschluss fremder Anlagen geplant.

Die Betonschwellen sehen im Katalog so milchig halb durchsichtig aus und damit nicht gerade nach Beton. Verbaut man die so oder gibt man ihnen vorher noch eine etwas betonähnlichere Farbe?
 
Moin Womse,

Braunsdorf/Zschopautal soll in 1:120 umgesetzt werden ...das habe ich mir zumindest vorgenommen.

Toller Plan! Denn es gibt für die Strecke Niederwiesa-Roßwein noch mehr Modulbauprojekte, zu denen Braunsdorf-Lichtenwalde dann ja super passen würde.

Mir schwebt vor, ein Modul mit dem Bahnhof zu gestalten

Darf ich fragen, ob es ein "richtiges" Modul im Sinne der Definition werden soll oder nennst Du es nur Modul? Wenn Ersteres, dann würde es die anderen Streckenbastler freuen, wenn Du nach FKTT-Norm bauen könntest, damit sich Dein Modul mit den anderen Modulen nahtlos verträgt.

in weiteren Ausbaustufen ein Modul mit dem berühmten Harrasfelsen anzusetzen und später vielleicht noch ein Modul mit dem Braunsdorfer Viadukt einschließlich Nebengleis zur Mühle.

Das klingt alles vielversprechend! Auch hier die Frage - Modul oder Segment?

Da ich aber nach über 20 Jahren Modellbahnpause noch nicht so richtig in Form bin, werde ich hier wohl immer mal paar Fragen loswerden.

Also gerade in Punkto Module bist Du hier und in der Chemnitzer Gegend gut aufgehoben. Es gibt in Chemnitz eine sehr agile Modulbaugruppe mit regelmäßigen Treff's. Dann gibt es den TT-Board-Stammtisch Frankenberg, dort sind auch immer Modulisten dabei. Und weiter abwärts im Tal der Striegis/Mulde gibt es dann uns vom Modelbahnclub Roßwein, die auch viel in TT-Modulen "macht" - bis hin zum jährlichen Großtreffen im Oktober.

Zu den angesprochenen Projekten:

Es gab vor ein paar Jahren bereits den Bahnhof Roßwein als Originalnachbau auf 14m Länge, leider mußte das Ding unterdessen zerlegt werden. Es gibt aber eine Gruppe Boarder in Dresden, die planen den Bhf. Roßwein erneut zu bauen (Basis TT-Filigran) und nahezu in originaler Länge. In Hainichen wohnt ein Boarder, der sich mit dem Nachbau des Bhf. Hainichen in exakter 1:120-Umsetzung beschäftigt. Dieses Projekt steckt in der Planungsphase. Ich selber plane den Bhf. Berbersdorf, dafür sind schon die exakten Vorbildweichen vorhanden, wobei ich über einen Wechsel zu TT-Filigran nachdenke. In unserem Verein gibt es zwei Streckenmodule in Ahnlehnng an den Klatschwald zwischen Grunau und Böhrigen und auch der Bhf. Böhrigen selber wird immer wieder als lohnenswertes Projekt diskutiert.

Du siehst: hier bewegt sich was! Wir bauen nach FKTT-Norm und das ist auch der Grund, warum eine solche Norm auch bei Dir Sinn machen würde - dann könnten wir perspektivisch einen Großteil der Strecke im Modell auferstehen lassen und gemeinsamen Fahrbetrieb machen.

Derzeit bin ich zunächst am gedanklichen Planen des 1. Moduls. Der Bahnhof ist recht übersichtlich, ein Bahnhofsgebäude mit Wartehalle, Unterführung und kurzer Bahnsteigüberdachung. Die eingleisige Strecke fürht zweigleisig in den Bahnhof, der Bahnhof selbst hat ein Abstellgleis am Güterschuppen. Ein kleines Gebäude diente als Stellwerk.

Vergessen solltest Du nicht die berühmte Bahnhofskneipe und die markante Schrankenanlage davor. In dieser Kneipe treffen sich übrigens heute noch regelmäßig alte Lokführer des Bw-Hilbersdorf und schwätzen über die alten Reichsbahnzeiten.

Denkst Du an einen längenmaßstäblichen Nachbau?

Da ich von Digital keine Ahnung habe, werde ich wohl in Analog bauen.

Da kann Dir aber geholfen werden. Gerade im FKTT wird nur Digital gefahren, wobei das aber nichts mit der Verkabelung zu tun hat. Entsprechend geplant und gebaut, sind Bahnhöfe in beiden Verfahren betreibbar.

Hier gleich mal paar (lacht nicht) einfache Fragen: kann eine digitale Lok auf Analoggleis fahren oder sagt sie keinen Mucks.

Kann sie.

Wenn digital, steuert man dann nur die Loks mit dem Steuergerät oder auch alle anderen Funktionen. Mir geht es darum, ob ich normale Weichen, Signale usw. einbauen kann und diese evtl. später auch an digital anschließen kann.

Zubehör digital steuern und Loks digital fahren sind verschiedene Dinge und können getrennt voneinander betrachtet und gebaut werden.

Vorbehaltlich einer Prüfung der Unterlagen ums Braunsdorfer Bahnumeld (da ich der dortige Ortschronist bin, habe ich wohl die meisten Unterlagen dazu gesammelt, abgesehen von paar Bahnfreaks (Herr Petrak, SEM usw.), ich muss nur erst mal den Ordner hervorkramen und sichten)

Da könnten wir mal was gemeinsam machen, ich habe eine sehr umfangreiche Sammlung an Fotos und Dias von der Strecke aus vergangenen Zeiten und andere alte Unterlagen, die z.B. Herr Petrak nicht hat. Außerdem ist in unserem Verein der ehemalige Streckenmeister dieses Abschnittes Mitglied und der kann viel erzählen.

dann gibt es doch keine Weichen in Beton dazu oder? Lackiere ich dann einen Weichenbausatz in steingrau matt? Wer weiß hier weiter?

Ich habe die Strecke Roßwein-Hainichen einmal abgewandert, als dort noch Gleis lag. Die Weichen waren alle mit Holzschwellen, keine einzige Betonschwellenweiche. Die Strecke wiederum war gemischt bestückt, somit kannst Du das auch prima im Modell nachbilden.

Das Bahnhofsgebäude habe ich vor 20 Jahren schon mal in Pappe gebaut, allerdings mit aufgeklebten Fenstern und keinen Details. Ich möchte es nun ein zweites Mal basteln. Man hört immer von Polystyrolplatten. Ich war heute in Chemnitz's größen Modellbahngeschäft, dort wusste man auch nicht recht weiter.

Einer der Chemnitzer Modulisten ist beruflich Architekturmodellbauer und der hat unendlich viele verschiedene Materialien zum Eigenbau am Lager oder kann sie beschaffen.
 
Na das klingt so, als ob ich mich da mal in die Moduknorm einlesen werde...

Ich will längenmaßstäblich bauen, kann sein, dass dann die Einfahrtweiche auf Niederwiesaer Seite auf dem Bahnhofsmodul liegt, die Weiche auf Frankenberger Seite möglicherweise uf dem Harrastunnelmodul. Ich bilde auf jeden Fall nur das Bahnhofsmodul maßstäblich. Die Strecke bis zum Tunnel ist zu lang.

Auch beim Viadukt muss ich wahrscheinlich teilen, laut Luftbildvermessung ist das Viadukt samt Zschopaubrücke etwa 400 Meter lang, das sind gut 3,30 Meter TT. Naja, das ist Zukunftsmusik.

Klar, die Schranke und den "Emil" wird es geben.

Den Fahrbetrieb kann man denke ich ganz gut nachbilden.

Ne 110er mit Rekos waren ja typisch.
Ich kann mich auch noch gut an den Halb drei Uhr Güterzug erinnern.

Zudem fuhr eine Kö(f) zur Mühle.
Vom Güterschuppen aus, gingen Stoffe der Weberei in alle Welt.
Der Berbisdorfer Schotterzug dürfte auch hier durch sein, nicht zu schweigen von den Barkaszügen.

Es ging auch mal eine Feldbahn vom Bahnhof zur Lichtenwalder Mühle, aber das war eine andere Epoche, das würde man vermischen.
 
Hallo Womse,

Na das klingt so, als ob ich mich da mal in die Moduknorm einlesen werde...

Prima, das lässt ja hoffen, Dein Projekt auch einmal mit anderen Modulen in Betrieb zu sehen.

Die Strecke bis zum Tunnel ist zu lang.

In diesem Fall zeigt sich einer der Vorteile von Modulen: wenn Du die Strecke nicht nachbauen willst/kannst, wird die Entfernung zwischen Deinem Bahnhof und Deinem Tunnel eben durch Fremdmodule erzeugt. Dafür sind Normen gut. Im heimischen Keller kann das ja direkt aneinander stoßen, auf Modultreffen oder öffentlichen Ausstellungen hingegen kann man das mit anderen Module auffüllen.

Auch beim Viadukt muss ich wahrscheinlich teilen, laut Luftbildvermessung ist das Viadukt samt Zschopaubrücke etwa 400 Meter lang, das sind gut 3,30 Meter TT. Naja, das ist Zukunftsmusik.

Aber ein tolles Stück Modellbahn für's Auge. Vielleicht fängst Du einfach mit dem Ding an, um Erfahrungen beim Modulbau zu sammeln? Dann baut sicher der Bahnhof später leichter.

Zudem fuhr eine Kö(f) zur Mühle.

Man müßte mal klären, welche Kö das war. In Hainichen gab es ja auch eine im Barkas-Werk und div. Aufnahmen belegen den dortigen Einsatz als Rangierlok. In Frankenberg gab es wohl aber auch eine solche Lok, die wäre rein von der Entfernung wohl eher der Kandidat für Braunsdorf.

Der Berbisdorfer Schotterzug dürfte auch hier durch sein, nicht zu schweigen von den Barkaszügen.

Genau. Einen Teil des Schotters hat man aus Berbersdorf nach Niederwiesa gebracht. Wegen der Steigungen waren diese Züge aber "kurz". Talwärts in Richtung Roßwein ging es dagegen oftmals mit 1000t am Haken.

Bei den B1000-Verladungen kenne ich aber nur einzelne Wagen(gruppen), richtige Ganzzüge sind mir bisher unbekannt. Hast Du da Material dazu, ggf. sogar Beweisbilder?
 
Nee, Ganzzüge sind mir auch kein Begriff, ich kenne auch nur Bilder von ein zwei eingereihten Wagen.

Auch die sind schön anzusehen, nur teuer, wenn man bedenkt, das einzelne Fahrzeugmodelle teilweise so viel wie ein Waggon kosten....

Die Kö war wohl aus Niederwiesa.

Eigentlich könnte man sogar Epoche 1 gestalten, aber dann wirds mit dem Einsatz langweilig, dann lieber 1980er Jahre und einen Epoche 1 mal als Sonderzug fahren lassen.

Ich werde wohl eher doch erst das Bahnhofsmodul fertigen, das Viadukt muss ich erst mal ausmessen und dann überlegen, wie ich es angehe. Wahrscheinlich werde ich Sperrholz nehmen, die Bögen mit der Lochkreissäge ausarbeiten und die Wölbungen mit Pappe auskleiden. Als Steinnachbildung werde ich wohl Pappvorlagen nehmen, 2 x 3,30 Meter in Gips ritzen, wovon ich auch keine Ahnung habe, nöö nöö.

Ich bin bloß froh, dass die drei Module ohne Steigung auskommen, da hab ichs für den Anfang was einfacher.
 
Hallo,

interessante Züge sind auf jeden Fall durch Braunsdorf gefahren. Neben den kompletten B1000 wurden auch Fahrgestelle und Rohbaukarossen gefahren. Alles, wie schon geschrieben, auf einige Niederbord- oder Flachwagen im Nahgüter verladen. Ganzzüge gab es meines Wissens nach in den 80ern nicht. Was zuvor war entzieht sich meiner Kenntnis. Ein weiteres Ladegut von Bedeutung waren Ziegel aus Hainichen. Sie wurden als Schüttgut in Emils transportiert.

In Frankenberg gab es naben der Ari - Kaserne noch die Uffz.-Schule der Panzerei. Zwei mal im Halbjahr wurde der gesamte Bestand an T 54/55 und Pt 76 auf die Bahn verladen und zum Camping nach Annaburg (PSP 1 + 2) geschafft.

In der Braunsdorfer Mühle wurde innerbetrieblich mit einem RS 09 Zweiwegefahrzeug rangiert.

Gruß Siggi
 
Für die Mühle bräuchte man da ja mal einen Geistergetreidewaggon.

Was sind EMILS? Habe im Internet kein Bild gefunden.
 
Zwischenfrage

Ohne einen GP o.ä. tapst der interessierte ortsunkundige Mitleser sehr im "Dunkel" herum...

PS: Torsten, das hat der:bgdev:schon gemacht,leider bisher ohne Erfolg.Wegen der Urheberrechte- ein Link ist doch erlaubt?
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Betonschwellen sehen im Katalog so milchig halb durchsichtig aus und damit nicht gerade nach Beton. Verbaut man die so oder gibt man ihnen vorher noch eine etwas betonähnlichere Farbe?

Das sieht bestimmt nur so aus, meine jedenfalls waren nicht so und nach dem Einschottern sahen die auch richtig alt aus :D
 
ah - ein neuer Modulist

Hallo Womse, das liest sich doch schon mal recht interessant.
Tja, wir werden wohl mal wieder eine Modulstammtisch Chemnitz abhalten sollen wollen :)

Braunsdorf ist ja recht übersichtlich, das wiederum ist aber für solch ein Projekt auch nicht die schlechteste Voraussetzung.

Mit der Brücke als Erstlingswerk anzufangen ist in meinen Augen nicht so ideal - die Brücke ist recht anspruchsvoll und Du wirst sie nicht 2x bauen. Gerade solch ein Blickfang (ich hab dort oft genug fotografiert - ja, in der Neuzeit ...) steht dann auch im eigenen Fokus und Du würdest Dich über Anfängerfehler doppelt ärgern. Such Dir für den Anfang ein einfacheres Stück Strecke mit irgendwas markantem drauf, und leg damit los.
Deine Planungen kannst Du gerne fleissig offenlegen - ich bin gespannt !
Als Ortschronist hast Du sicherlich einiges interessantes Material, und damit schon mal eine ideale Ausgangsbasis.
Züge - ja, da findet sich dann schon einiges. Torsten und WM10 haben ja auch schon interessante Sachen dazu geschrieben.

Bist Du zum Chemnitz-Frankenberger Stammtisch am 28.5. anwesend ? Da können wir gerne mal dazu schwatzen, wenn Du magst - frag nach "Addi" ...

P.S. Tante Edit sagt, daß es im Petrak (Niederwiesa-Roßwein) einen Gleisplan geben müsste - sowohl von Braunsdorf als auch vom Anschluß Mühle ...
 
Kenn Ihr den Spagat zwischen Ehefrau, Familie, Beruf und Hobby....?

Den muss ich jedenfalls stets beherrschen.

Aber ich drücke das durch. Muss als erstes mal meinen Eisenbahnordner vom Boden holen. Dort dürfte ein Gleisplan sein.
Und wenn nicht, das messe ich übers Internet aus. Selbst ein heutiges Luftfoto dürfte noch die originale Hauptstrecke zeigen, hinsichtlich des Gleisbogens jedenfalls. Bin nur gespannt, welche Strecke zwischen den beiden Einfahrweichen liegt; ob ich diese Strecke auf ein Modul bekomme, ansonsten muss ich teilen...

Wie sieht es bei den FKTT-Mdulen mit der Länge aus? Die ist doch individuell, oder? Mit welcher Maximallänge sollte ich in der Praxis rechnen?

Achso, am 28.05. bin ich schon mitten im Urlaubsauto-einpack-Stress.

Der Gleisplan bei Petrak ist von 1913 und etwas ungenau zu lesen. Dot hat das Ladegleis auch noch drei Weichen, eine davon direkt am Bahnhofsgebäude. Das war in den 1980ern anders. Ich galube aber, dass ich noch einen anderen Plan habe. Bei Petrak auf Seite 83 sieht man auch schön die Wartehalle, welche heute leider nicht mehr existiert, die möchte ich eben auch nachbilden.

PS: Das Bahnhofsgebäude soll übrigens nun auch der Abrissbirne zum Opfer fallen, da muss ich schnell nochmals zum letzten Fotografieren hin...
 
Wie sieht es bei den FKTT-Mdulen mit der Länge aus? Die ist doch individuell, oder? Mit welcher Maximallänge sollte ich in der Praxis rechnen?

Ich zitiere von dieser Seite:
Gleise, die ganze Züge aufnehmen sollen, müssen eine Mindestnutzlänge von 2000 mm haben. Die Mindestbahnsteiglänge beträgt 1000 mm. Diese Mindestlängen gelten nicht für maßstabsgerechte Nachbauten, wenn das Vorbild geringere Längen aufweist.

gruss Andreas
 
Naja, den Bahnsteig kann man ja auch von einem Modul aufs nächste weiterführen.

Mich hätte halt mal so interessiert, mit welchen Modullängen man im Durchschnitt so arbeitet bzw. ab welcher Modullänge in der Regel "der Spaß aufhört". Kann ja sein, dass es bei 1000 mm heißt, nun ist aber gut, oder das man sagt, bis 1500 mm ist normal.
 
Hi Womse,
das kommt drauf an, mit was Du die Module transportierst. Bewährt haben sich Module von Längen zwischen 90cm und 1m, die passen in der Regel noch in div. Autos hinten quer und lassen sich auch alleine tragen. Im Smart ist das sicher anders, ebenso in einem VW-Bus...Modulisten messen beim Autoneukauf übrigens als Erstes die lichte Breite des Kofferraumes aus - kein Witz !!!
 
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