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3D-Druck: Rechte und Pflichten beim Drucken und Vermarkten frei erhältlicher Konstruktionen

Tomek

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Magdeburg
Moin zusammen,

auch wenn ich hier nicht über Ross und Reiter spekulieren will, müssen wir das Thema mal angehen. Ich bitte euch den Thread oben zu halten. Vielleicht begreift die betreffende Person rechtzeitig, dass sie gemeint ist, zieht Konsequenzen und löscht das Angebot.

Es betrifft im aktuellen Fall keinen meiner Entwürfe, allerdings ist ein Teil auch von mir verbaut, ich habe also auch CAD-Dateien davon und der Entwicklungsweg ist sowohl öffentlich als auch bei mir auch dokumentiert.

Sollte jemand der Meinung sein, dass es klug ist, reine 3D-Drucke des Gehäuses in TTm oder H0m für 129 oder 139 Euro zu kaufen, wo nicht mal Arbeit in die Entfernung der Supports gesteckt wird, während die Datei kostenlos zur Verfügung stand, kann mir das gern mal erklären. Für 20 Euro mehr bekommt man des Gehäuse in Messing gedruckt! Im Angebot kostet ein für den Eigenbedarf brauchbarer Resin-Drucker 219 Euro und eine Flasche passendes Resin vielleicht 25.

Was die von mir veröffentlichten Entwürfe angeht, es gibt zwei hier aktive Personen, mit denen Absprachen bestehen, dass sie die Drucke legal verkaufen dürfen. Eine dritte Person schaut hier nur gelegentlich rein. Über dessen Entwurf rede ich gerade. Und noch mal: über innerhalb vom Club oder Stammtisch gegen Kostenerstattung reden wir nicht.

Es ist jetzt das dritte Mal, dass ich einen halben Sonntag an solche Personen verschwende.

Viele Grüße, Tomek
 
Kein 3D Problem, gab es schon immer. Und es ist NICHT in Ordnung.
Es waren schon einige Boarder (und auch 1-3) Hersteller am Rauben und Verkaufen beteiligt.
Kleine Gehäusefehler, teilweise bewusst gesetzt, wurden dadurch mit abgegossen. Feiner Nachweis.
Das spart viel Mühe...
 
Hallo miteinander
das war schon zu Zeiten der Resingussmodelle so die wurden damals über die Tauschmärkte verkauft-
manche machten sich nicht mal die Mühe die Signaturen der Originalhersteller zu entfernen

eine Lösung wird es für sowas wohl nie geben

fb.
 
Mein wirklich geringer Anteil war neben einiger Diskussion dann am 14.01.2025 die Vorlage für die Sonnenblende - das mit dem Loft hatte er vorher noch nicht probiert:

2026-03-22 12_12_19-.jpg

Viele Fehler, die man wissentlich und unwissentlich eingebaut hat, findet man natürlich im direkten Vergleich. Habe selbst mal unwissend Achslager verwendet, die nicht am Original waren. Bestimmte Niete, deren exakte Position und Anzahl sind halt auch Designentscheidungen, die man trifft und die andere anders treffen würden.
 
Das ist ganz großer Mist . Ich für meinen Teil halte mich definitiv an Absprachen mit den Konstrukteuren wenn ich Dateien zum drucken zugesand bekomme . Der @Christian82 oder auch ein Designer aus Prag ( so er hier mitliest ) können das sicher bestätigen .
Auch von Dir @Tomek habe ich schon viele Sachen gedruckt und wenn jemand estwas haben wollte haben die Sachen für einen Selbstkostenpreis den Besitzer gewechselt . Ich gehe mal davon aus das es so in Ordnung ist . Es ist ja quasi das geistige Eigentum der Designer . Bei solchen Fällen ist sicher auch ein Melden solcher Anzeigen bei den Betreibern diverser Plattformen sinnvoll.
Ist aber nur meine persönliche Ansicht der Dinge
 
Auch von Dir @Tomek habe ich schon viele Sachen gedruckt und wenn jemand etwas haben wollte haben die Sachen für einen Selbstkostenpreis den Besitzer gewechselt . Ich gehe mal davon aus das es so in Ordnung ist .

Irgendwas auf Bitte zum Selbstkostenpreis zu drucken, ist aus meiner Sicht vollkommen in Ordnung.

Im konkreten Fall bietet jemand von sich aus gewerblich mit einem "privaten" Ebay-Konto die Drucke an und aufgrund der sonstigen Angebote gibt es wenig Zweifel, wer die Person ist.
 
Ja geistiges Eigentum. Das ist ne Sache für sich und davon bin ich auch außerhalb der Modellbahnwelt betroffen. Da muss man echt hinterher sein. Aber ohne Kläger keine Richter.

Wie @Pacifik16244 schrieb, der Erhalt von Dateien ist mit einem sensiblen Umgang derselben verbunden.

Ich kenne Designer die ihr Signet reinschreiben. Aber selbst das ist digital „radierbar“ und diese Lösung paar Klicks entfernt. Wenn einmal die Datei aus der Hand gegeben ist, bleibt nur hoffen.

Was mich für meinen Teil mal interessieren würde, wie stellt sich rechtlich das „samplen“ dar? Also wie in der Musik wenn ich Teile eines Liedes neu interpretiere? Als Beispiel bekomme ich die Datei eines schönen Strassenbahngehäuses. Aber daraus soll ein Arbeitswagen mit Veränderungen werden. Wo hört da das „rauskopieren“ auf und fängt das eigene Produkt an? Nur mal rein Interessehalber.
 
Ich finde so etwas schlimm, aber wäre es denn verboten Plattform und Nick zu benennen? So ist das praktisch rätselhaft. Oder soll das nur ein Hinweis für Insider sein?
 
Du bist wieder immer naiv, freundlich ausgedrückt. Fragst auch regelmäßig nach Firmeninternas.
Das wäre das erste was gelöscht werden müßte. Warum?
Schau in die Regeln, falls Dir unbekannt (was nicht möglich ist).

Ansonsten wurde hier im Board von einigen mal versucht, einen privaten 3D-Konstruktionspool (Dateien runterladen) zu erstellen.
Es wurde ausführlich diskutiert. Ergebnis:
Genau an dieser Problematik ist das vor Jahren gescheitert. Zu Recht.
 
..ist schon Interessant - Wenn ich CAD-Daten rausgebe, dann ist mir doch klar, dass die Kontrolle darüber futsch ist. Also entweder ich mache das, bekomme einen Preis dafür, oder stelle die Daten nicht ins Netz. Des Weiteren, wenn ich an solche Daten gekommen bin, und ich einen Weg habe diese zu ändern, sind m.E. jegliche Ansprüche des Urvaters weg, da die Daten nun andere sind. Kritisch ist nur, wenn die Daten 1:1 wieder verkauft werden. Selbst bei verkauften Drucken ist es schwer nachzuweisen. Gibt also nur eins - Daten bei sich behalten, oder damit leben, dass die Flöte spielen. Plattformen wie Shapeways nutzen, obwohl man bei denen auch die AGB's auswerten muss, was der Besitz des Eigentums der Daten angeht. Bei dem ganzen neumodischen Chat-GPT Quark ist dies ganz besonders schlimm.
 
...
Was mich für meinen Teil mal interessieren würde, wie stellt sich rechtlich das „samplen“ dar? Also wie in der Musik wenn ich Teile eines Liedes neu interpretiere? Als Beispiel bekomme ich die Datei eines schönen Strassenbahngehäuses. Aber daraus soll ein Arbeitswagen mit Veränderungen werden. Wo hört da das „rauskopieren“ auf und fängt das eigene Produkt an? Nur mal rein Interessehalber.


Meiner Meinung nach den Urheber fragen und fertig.
Ist in der Musik genauso.
Alles andere wird sonst fraglich.
 
Als Beispiel bekomme ich die Datei eines schönen Strassenbahngehäuses. Aber daraus soll ein Arbeitswagen mit Veränderungen werden. Wo hört da das „rauskopieren“ auf und fängt das eigene Produkt an? Nur mal rein Interessehalber.
Dafür kann es keine klare Antwort geben. Es geht gut, oder es gibt Streit, oder es gibt Gerichtsverfahren (die haben eh nichts zu tun...).
Der Ausgang hängt von Deinem Anwalt ab, oder von Deinen Finanzen, oder von Deiner vorhandenen Freizeit.
Und schließlich der Höhe des Streitwertes.
Alles bleibt offen.
 
Des Weiteren, wenn ich an solche Daten gekommen bin, und ich einen Weg habe diese zu ändern, sind m.E. jegliche Ansprüche des Urvaters weg, da die Daten nun andere sind.
So einfach ist es nicht. Das kann man sich exemplarisch in der Musikbranche anschauen. Da ist das rechtlich bis ins Kleinste ausgeklagt. Das Problem ist am Ende des Tages der Nachweis. Deswegen gebe ich grundsätzlich keine Rohdaten heraus, wo es mir wichtig ist.

Wie gesagt, meine Empfehlung ist im konkreten Fall ein Anwalt. Da die Sachen öffentlich zum Verkauf stehen, kann man auch schon mal eine pauschale Schadensersatzforderung aufmachen (Anzahl der Bewertungen * verlangten Preis). Auch ein Tipp an das Finanzamt, Gewerbeamt und ggf. den Vermieter bzgl. der gewerblichen Tätigkeit kann nicht schaden. Letztlich hilft nur Abschreckung und dem Dieb von verschiedenen Seiten Steine in den Weg zu werfen.

Gruss, iwii
 
Wenn das so ist, braucht es das Thema nicht. Warum sollte sich das Board in Schwierigkeiten bringen?
@Dikusch Wie gewohnt freundlich und hilfreich.❤️🙃

Andererseits sind Vorverurteilungen ja auch nichts Neues, also warum nicht Vermutungen in die Welt setzen, der Spiegel und eine berühmte Debatte wurden dafür ja sogar gefeiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
@iwii,
gab es bis heute zwischen den Herstellern und den Abgießern nicht.
Obwohl beide Seiten Profis.
Grund: Streitwert, Ärger, Nerven, keine Zeit, Nutzen, usw.
Welcher Hersteller sollte sich darauf einlassen?
@Dikusch Wie gewohnt freundlich und hilfreich.❤️🙃
Habe ich Recht? Oder besser: Einfach selber nachdenken.
Solange Deine seltsame Frage nach dem "Täter" nicht beantwortet wird, gibt es für das Board keine Schwierigkeiten.
Der Thread ist somit kein Problem.
 
Grund: Streitwert, Ärger, Nerven, keine Zeit, Nutzen, usw.
...ich gehe mal davon aus, dass man sich in der Regel außerhalb der Öffentlichkeit einigt. Bei Abgüssen ist es ja nicht selten der Fall, dass der Urheber nicht mehr lebt oder kein Interesse mehr an einer eigenen Produktion hat.
 
Oder sogar freigegeben hat.
Das Gleiche gibt es schon immer mit allen Ätzzeichnungen.
Meine habe ich komplett der Digitalzentrale zur Verfügung gestellt. Somit bin ich rechtlich bewusst raus.
Erstes Ziel war die eigene Wunscherfüllung.
 
wenn ich an solche Daten gekommen bin, und ich einen Weg habe diese zu ändern, sind m.E. jegliche Ansprüche des Urvaters weg, da die Daten nun andere sind.
Hier machst Du es Dir aber zu einfach.
Angenommen, jemand käme unerlaubt in den Besitz einer fremden Konstruktion (Originaldatei aus'm CAD, hler kann man ALLES ändern) und nimmt nur kleine Änderingen vor, wie etwa eine Nietreihe verschieben oder die Anzahl der Niete ändern, darf er das Ganze noch lange nicht als 'sein Werk' bezeichnen oder gar vermarkten.
Als Beispiel bekomme ich die Datei eines schönen Strassenbahngehäuses. Aber daraus soll ein Arbeitswagen mit Veränderungen werden. Wo hört da das „rauskopieren“ auf und fängt das eigene Produkt an?
Ganz sicher brauchst Du die (schriftliche!) Erlaubnis des Erzeugers. Dazu reicht auch, wenn dieser die Daten allgemein bzw. mit einer der üblichen Lizenzen z.B. auf Thingiverse freigegeben hat. Dazu können Bedingungen gehören, wie beispielsweise ausschließlich private Nutzung oder Nennung des Urhebers der geänderten Datei.
 
Was mich für meinen Teil mal interessieren würde, wie stellt sich rechtlich das „samplen“ dar? Also wie in der Musik wenn ich Teile eines Liedes neu interpretiere? Als Beispiel bekomme ich die Datei eines schönen Strassenbahngehäuses. Aber daraus soll ein Arbeitswagen mit Veränderungen werden. Wo hört da das „rauskopieren“ auf und fängt das eigene Produkt an? Nur mal rein Interessehalber.

Dürfte in Abhängigkeit der konkreten Lizenz stehen. Aus meiner persönlichen Sicht auf die CC-Lizenzen hängt es stark davon ab, ob du das selbst dann als Datei oder Druck anbieten willst. Verstößt man gegen die Lizenz, verliert man das Recht diese zu nutzen.

Bei rein privater Bastelei sehe ich wenig Probleme, dir steht auch frei am Druck zu basteln, zu feilen, zu kleben.

Es gibt in der Lizenz die Möglichkeit Änderungen zu erlauben und zu verbieten. Ebenso ist festgelegt, ob du die Lizenz ändern darfst oder nicht. Im Zweifel sollte man miteinander reden, wobei es durchaus schade ist, viel Arbeit in ein "gesperrtes" Projekt zu stecken. So habe ich auf Nachfrage ein Drehgestell für andere Projekte bereitgestellt.
 
Wenn ich CAD-Daten rausgebe
Auf den üblichen Plattformen finde ich von @Tomek "nur" die Druckdateien, die zurück in CAD zu verwandeln, ist nicht ohne, kommt wahrscheinlich einer Neukonstruktion und (und damit rechtlich eine ganz andere Nummer) gleich.
Also muss der Weg ein anderer gewesen sein.
 
..Wenn ich CAD-Daten rausgebe, dann ist mir doch klar, dass die Kontrolle darüber futsch ist. Also entweder ich mache das, bekomme einen Preis dafür, oder stelle die Daten nicht ins Netz….
Genau dafür wurde im Musikbereich mal die GEMA gegründet. Aus diesem Grund kaufe ich so etwas nicht , konstruiere selbst und gebe trotz diverser Anfragen die Daten nicht raus. In der CAD Kustruktion liegt ja der eigentliche Aufwand, der Druck ist nur noch Pille-Pallle.

Anders sieht es mit Teilen aus die es bereits gibt und die einfach nachkonstruiert werden (müssen) . Solange es keinen Gebrauchsmusterschutz gibt ist da m.E. kein Problem zu erkennen.
Beispiel Rothe: Gehäuse E04 hat Herr Rothe in Messing gemacht, dieses nun in CAD nachgezeichnet (für 3D Druck - nicht Messing) und in Nuancen geändert. Das sehe ich nicht als Raubkopie an zumal man sich ja an der echten E04 orientiert hat.

Saludos
Butzler
 
Auf den üblichen Plattformen finde ich von @Tomek "nur" die Druckdateien, die zurück in CAD zu verwandeln, ist nicht ohne, kommt wahrscheinlich einer Neukonstruktion und (und damit rechtlich eine ganz andere Nummer) gleich.
Also muss der Weg ein anderer gewesen sein.

In dem konkreten Fall waren es auch STLs, allerdings nicht meine, daher auch nicht in meinem Profil. Mein Anteil war gering und unterstützend.
 
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