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Dreiachsige pr. Durchgangswagen von Tillig 2017

Bei den 3-Achser-Preußen hatte die 2. und 4. Klasse offene Bühnen. Die 3. Klasse hatte geschlossene Einstiege.
Die Bemerkung "Traglasten" spricht für die ehemalige 4. Klasse.
Der C3itrpr15 ist ein "gebürtiger" D3ipr...

Das wäre dann also ein ehemaliger D3ipr:

http://www.tt-board.de/forum/attachment.php?attachmentid=256832&d=1483606878

Und das wäre ein ehemaliger C3ipr:

http://www.tt-board.de/forum/attachment.php?attachmentid=256834&d=1483611580

Die späteren (EP-III) BD3i waren mit ziemlich Sicherheit ursprüngliche CD3ipr...

Die 3-Achser-Preußen waren weit vor jeglicher Normierung und einheitliche Abteilbreiten generierten unterschiedliche Wagenlängen. Ich denke, dass man das im Modell verschmerzen kann.
Wer es hier so ganz super genau nimmt, muss davon ausgehen, dass das selbst dem Pabst (oder von mir aus auch Mohamed) peinlich wäre. Oder würde ohne die 3-achsigen Preußen dastehen.
Passt schon!

>>> "Nach der Logik von Pikos Reko-Vierachsern als Ergänzung zu den DR-Dieselloks müßte die Fa. Tillig nun eine pr. 93 oder 94 zu den dreiachs. Durchgangswagen bringen. Schlecht wäre es nicht." <<<

Na ja - notfalls tut es auch die Beckmann-P6...

">>> Ich habe noch eine 78 für die Wagen übrig.
Aber so richtig passt die Hauptbahnlok wohl nicht zu den Nebenbahnwagen? <<<"

Die T18 ist mehr was für den Verkehr auf der Tischtennisplatte, aber in der EP-IIIa passt sicher auch die T18. Aber eben auf der Tischtennisplatte...
Außerdem: Zum Zeitpunkt ihrer Indienststellung waren die 3-Achser-Durchgangspreußen Schnellzugwagen!

Ich freue mich auf die DR-Modelle.

FD851
 
Ganz merkwürdig ist nach den bisher hier gegebenen Erklärungen, dass beim 01726 der 3./4.Kl-Wagen 2 geschlossene Bühnen hat. War bei der 4. Kl. die Bühne nicht generell offen?
 
@ Karl-Georg:

In die Schublade kommt es erst, wenn es gekauft, zugerüstet und eine Weile angeschaut wurde. ...

Aber ich hätte vielleicht DR Ep.III dazuschreiben sollen, da dürfte, von unmittelbaren Nachkriegswirren abgesehen, nicht mehr viel mit höherwertigen Diensten gewesen sein.
Ich hab halt nur 'ne 78er noch nicht "verplant", die mir nicht ganz typisch für Thüringen Ende 60er Jahre erscheint.

Eine 83.10, hinter der solche Wagen dort auch liefen, gibt es nicht als Serie. Und die als Bedruckungsvariante der 65.10 zu fertigen, scheitert wohl nicht nur am anderen Mischvorwärmer. ...

MfG
 
Hier ein Vorbildfoto (Postkarte "Ich komme"), passend zu den Preußischen Dreiachsern: Um welche Gattung es sich hier BR 38 mit Zug nach Steinbach-2_NEW.jpghandelt, ist nicht ersichtlich.
38 1502 (Bw Vacha) mit einem Personenzug Bad Salzungen - Steinbach(Kr. Bad Salzungen) in der 1:40 Steigung vor dem Hp Marienthal, vermutlich Ende der 1950er Jahre (ex. DR-KBS 190a).
 
Ganz merkwürdig ist nach den bisher hier gegebenen Erklärungen, dass beim 01726 der 3./4.Kl-Wagen 2 geschlossene Bühnen hat. War bei der 4. Kl. die Bühne nicht generell offen?

Das passt schon. Wir klären das anhand der Bilder ganz vom Anfang des Treads:

Der erste mit einer offenen (ex 2. Klasse) und einer geschlossenen (ex 3. Klasse) ist ein ursprünglicher BC3i, nach der "Klassenreform" 1956 nunmehr AB3i: 1907 BC3i >>> 1928 BC3i >>> 1956 AB3i
http://www.tt-board.de/forum/attachment.php?attachmentid=256740&d=1483392877

Nr. 2 mit den beiden offenen Bühnen ist ein ehemaliger D3i (4. Klasse) - 1928 nach Wegfall der 4. Klasse zum C3i mutiert und nach 1956 als B3i unterwegs. 1907 D3i >>> 1928 C3i >>> 1956 B3i
http://www.tt-board.de/forum/attachment.php?attachmentid=256742&d=1483392906

Nr. 3 mit den geschlossenen Bühnen ist ein geborener C3i und nach 1956 ebenfalls als B3i unterwegs. 1907 C3i >>> 1928 C3i >>> 1956 B3i
http://www.tt-board.de/forum/attachment.php?attachmentid=256744&d=1483392998

Der letzte ist der heutige BD3i. Ursprünglich als CD3i (3./4. Klasse) mit einer offenen und einer geschlossenen Bühne gebaut. Wenn ich mir das richtig gemerkt habe, ist das Packabteil später in den früheren Bereich der 4. Klasseeingebaut worden. Somit steht das BD3i nach 1956 für "2. Klasse / Dienst". 1907 CD3i >>> 1928 CDienst3i >>> 1956 BD3i
http://www.tt-board.de/forum/attachment.php?attachmentid=256746&d=1483393026

FD851
 
Hier ein Vorbildfoto (Postkarte "Ich komme")...

Hast das Foto selbst gemacht?

Sind diese neuen Waggons nun ein Mischmasch oder haben die ein kongretes Vorbild? Vielleicht hab ichs auch Überlesen.
 
Ich kann mir ebenfalls vorstellen, das solche Wagen auch auf der Rennsteigbahn Plaue-Themar, Friedbergbahn Suhl-Schleusingen und der Ilmenau-Großbreitenbacher Eisenbahn zum Einsatz kamen
Bei der letztgenannten gab's nach Literatur durchaus Wagen, die den Modellen nahe kamen. Die Bilder zeigen sie bis in die frühen 1960er; hinter der T14.1. Die Literatur spricht zumindest für einen Einsatz der T18 bis Gehren. Dieser Typ war zumindest in Arnstadt nicht unbekannt. Vielleicht hat Harka eine vertrauenswürdige Quelle. *hust* Thüringen war mehr als Ostthüringen. ;)
 
[1] Gab es solche Wagen auch mit nur 2 Achsen?

[2] "Ursprünglich als CD3i (3./4. Klasse) mit einer offenen und einer geschlossenen Bühne gebaut."
Aber sollte dann nicht bei diesem Typ die 3. Klasse geschlossen sein und die 4. Klasse eine offene Bühne haben?
Die Tillig-Abbildung zum Set 01726 auf deren Webpage zeigt einen Wagen beschriftet mit 3. Klasse und 4. Klasse und beiderseits geschlossenen Einstiegen. Ein Sebschnitzer?

Und kann es sein, dass hier die Wagentypen durcheinandergeraten sind?
Im Set 01727 fehlt der komplett geschlossene Wagen. Hier haben 3 von 4 Wagen jeweils eine offene Bühne auf der einen Seite und einen geschlossenen Einstieg auf der anderen.
Wie langweilig!!!
 
Bei den 3-Achser-Preußen hatte die 2. und 4. Klasse offene Bühnen. Die 3. Klasse hatte geschlossene Einstiege.
Naja, wie du schon selbst schriebst:
Die 3-Achser-Preußen waren weit vor jeglicher Normierung
Das lag also im Ermessen der bestellenden Direktion, und da gab es auch regional gewisse Vorlieben (Wetter, Geld, Tradition...).

Die Tillig-Abbildung zum Set 01726 auf deren Webpage zeigt einen Wagen beschriftet mit 3. Klasse und 4. Klasse und beiderseits geschlossenen Einstiegen. Ein Sebschnitzer?
Nein, siehe oben.
 
Preußen vor jeglicher Normierung?!?

öhm... *hust*
Auf die Preußen ist die Normierung zurück zu führen. Den einzelnen KED gab man zwar hier und da freie Hand, grundlegend basierten aber alle ab 1878 gebauten Eisenbahnfahrzeuge, Gleise in ihrer Gesamtheit, Signale und Brücken auf Normalien. Diese waren strikt einzuhalten und sofern Abweichungen unumgänglich wurden, mussten diese von der jeweiligen KED genehmigt werden.
 
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