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Welchen Leim beim Schottern?

S

Scholle

Hallo,
ich habe sehr viel gelesen hier über Schottern und danke für die vielen Tips. Ihr schreibt immer von Leimgemisch, welcher Leim ist denn der beste oder anders gefragt welchen Leim benutzt ihr bei eurem Gemisch?

Vielen Dank
Stefan
 
Genau, so wie Olaf es beschreibt, ist es der Klassiker!!!
Vom Handling her mache ich es so, daß ich Wasser mit ordentlich Weißleim mische - aber so, daß das Wasser immer noch dünn ist und nicht eine zähe Pampe wird.

Dann habe ich eine Sprühflasche (ca 1/2l), die ich mit Wasser fülle und dazu einen Spritzer Spülmittel geben.

Nach dem Einschottern befeuchte ich den Schotter mit dem Wasser aus der Sprühflasche und träufele dann das Wasser-Leim-Gemisch darauf.
Wenn die Befeuchtung vergessen wird, dann zieht das Wasser nicht in den Schotter ein sondern spült es eher weg......

Klar sein muß Dir aber auch, daß ein derartiges Einschottern bedeutet, daß Du die Gleise nur noch kaputt wieder herausbekommst - und schön bei den Stellschwellen der Weichen aufpassen - die mögen keinen Leim........
 
Nichts für ungut, aber dafür gibt es "suchen". Wenn Du dort die Begriffe Schotter oder einschottern eingibst, bekommst Du Dutzende von Einträgen. Das Thema ist nämlich seit 2001 unendlich oft durchgekaut oder vornehmer ausgedrückt, ventiliert worden.

Wolfgang
 
Klar sein muß Dir aber auch, daß ein derartiges Einschottern bedeutet, daß Du die Gleise nur noch kaputt wieder


Stimmt so nicht, mehrfach mit selbigen Wasser-Spülmittel-Gemisch (warm) eingeweicht und dann vorsichtg flach mit 'nem Spachtel abgehoben und mit warmen Wasser und Bürste säubern, lässt sich mit Ponal geschottertes Gleis auch wieder recyclen. Selbst gerade bei meinem Bahnhof praktiziert (zwecks Umbau auf Flexweichen bzw. Metallherzstücke).
 
@WvR
..........das ist alles sehr richtig was Du sagst. Nur hilft es dem suchenden mitunter sehr wenig, auf das "suchen" verwiesen zu werden. Ich z.B. werde mich immer wieder melden, wenn jemand was sucht und ich helfen kann, auch wenn es 1000 mal geschrieben wurde.
Es ist auch für mich der reinste Horror, z.B. zum Thema "Tillig Kupplungen" einen Tread von >800 Beiträgen durchzulesen. Vielleicht macht dieses Beispiel verständlich, was ich meine :allesgut:

Der direkte Kontakt ist immer noch der Beste!
 
Was vielleicht noch wichtig ist, den Leim am besten mit einer Spritze und mittelprächtiger Kanüle von unten an den Schotter bringen. Durch die Kappilarwirkung wird er nach oben gesaugt. Wenn der Schotter von oben beträufelt wird, springen die Steinchen in der Gegen herum und man muß sie anschließen von den Schwellen kratzen, oder es werden Dellen in den Schotter gespült. Am besten den Vorgang ein paar mal wiederholen.

Gruß Siegfried
 
Hallo

Ich mache es genau so wie Josch nur das ich den verdünnten Leim auch noch Spülmittel zufüge.Einleimen tue ich dann mit einer Spritze mit Kanüle wobei ich darauf achte das nur die Schwellenzwischenräume geleimt werden,ist zwar seeehr :argh: zeitaufwendig aber ich konnte so nach dem Abriss meiner alten Anlage fast alle Gleise wiederverwenden.

Servus Kohlenkulli
 
Vorab erstmal dies: Ja es gibt sicherlich schon mehrere Beiträge übers Schottern und ich habe auch darin schon gestöbert. Meine Frage habe nun einfach mal an den aktuellsten gehangen. Wen`s nervt, sorry....

Ich habe beim Schottern auch das bereits angesprochene Weißleim- Gemisch benutzt. Nur leider scheint der Auhagen- Schotter nicht so geeignet zu sein, irgendwie wäscht die Farbe aus und es sieht nicht optimal aus. Jetzt überlege ich mal den Schotter von minitec ( http://www.minitec24.de/gleisschotter-agbm.htm ) oder den von NOCH ( http://www.noch.com/de/produktkatalog/listview.php?search=true&suchbegriff=schotter&spurweite=TT ) zu probieren. Hat damit jemand Erfahrungen?
 
Hallo!

Mit dem Auswaschen stimm ich Dir zu. Allerdings kann man sich das auch zu Nutze machen. Wenn man verschiedene "Farbtöne mischt" und anschließend mit dem Weißleim-Wasser-Gemisch fixiert, hat hinterher alles in etwa die gleiche Grundfarbe.

Grüße

Daniel
 
Ich habe den Schotter von minitec für mein Modul genommen. Und zwar Grauwacke und Rhyolith im Verhältnis 2 zu 1. Zuvor hatte ich Jeweha versucht, aber da stimmt der Maßstab nicht. Der Schotter von minitec läßt sich ausgezeichnet verarbeiten, ist absolut maßstabsgerecht und auch noch recht preiswert. Auch der Kleber soll gut sein. Habe ich aber noch nicht probiert, weil ich noch den dauerelastischen Kleber von IMT (www.imt-lenzen.de) hatte. Ein ausgezeichnetes Produkt, aber sehr teuer.
Beim nächsten Stammtisch am Niederrhein werden wir die obige Firma zu Gast haben. Wie es aussieht, wird sich unsere Modulgruppe auf den Schotter von minitec verständigen.

Wolfgang
 
Antworten

Ich habe hier schon bunte Ringe in den Augen vom vielen lesen und suchen ..sorry WvR..aber ich finds gut wenn immer wieder was angesprochen wird.
Danke dir Joschi das du immer wieder antwortest .
Ich suche jetzt auch nach einer Möglichkeit zum leimen und schottern.
Meine Erfahrungen beziehen sich ja noch zu DDR-Zeiten und da nahmen wir Holzkaltleim(Ponal?) und/oder Tapetenkleister :biene:

Habe gestern auch erstmal auf Arbeit (die Frauen) gefragt was "in iss" zum Papier aufeinanderkleben ..lach

Tja wer nicht fragt bleibt dumm
 
Ich habe beim Schottern auch das bereits angesprochene Weißleim- Gemisch benutzt. Nur leider scheint der Auhagen- Schotter nicht so geeignet zu sein, irgendwie wäscht die Farbe aus und es sieht nicht optimal aus.

Also ich hab das Problem auch, nach ca 1 bis 2 Wochen sah der Schotter wie vorher aus, musst halt etwas warten ....

Warum nehmt ihr eigentlich immer gekauften Schotter ?? Ich z.B. verwende seit einiger Zeit echt Steinschotter (selbst gesiebt). Kostet nix und braucht evtl. nur etwas Pulverfarbe (wenn man nicht auf einheits grau/schwarz steht) ....

Zum eigentlichem Thema:
Holz(kalt)-Leim mit Wasser 1:1 (+/-) und einen kleinen spritzer Spülmittel (zum abbinden) ....
 
Also ich hab das Problem auch, nach ca 1 bis 2 Wochen sah der Schotter wie vorher aus, musst halt etwas warten ....

Warum nehmt ihr eigentlich immer gekauften Schotter ?? Ich z.B. verwende seit einiger Zeit echt Steinschotter (selbst gesiebt). Kostet nix und braucht ...

Wie siebst du Sand durch? oder Waschkies?
 
Das ist/war mal Splitt, diesen mit einem Sieb gesiebt ergibt die gewünschte Schottergröße
 
Hallo

Ich hatte mal die Version mit LATEX-Bindemittel und Wasser mit einem Tropfen Spülmittel ,im Verhältnis 2:1. Abgefüllt in eine Plasteölkanne. Lies sich gut damit arbeiten, nur mußte man sehr oft nachfüllen. Trockenzeit war c.a. 1 Tag und dann mit dem Staubsauger absaugen und entstandene Schadstellen nachbessern.

Mfg Mathias
 
Hallo
... LATEX-Bindemittel und Wasser mit einem Tropfen Spülmittel ...
Mfg Mathias

Hallo,

mein persönlicher theoretischer Favorit ist eigentlich auch Latex, wegen Gummi (elastisch ) und billig und verfügbar, aber Latex trocknet eigentlich glänzend auf? Reichen Wasser und Fit um den Glanz zu verhindern?

Grüße Steffen
 
Ich nehme feinen Schotter von Jehewa, die verkaufen auch gleich den passenden Kleber auf Latexbasis. Ich habe den Kleber noch mit Wasser und ein paar Tropfen Spüli verdünnt. Unschöne Glanzstellen habe ich keine...

mfg Poldij
 
mh. Natürlich gibt es 1000 Favoriten.
Ich benutze als Schotter den von Woodland in der Farbe B79 - gibt es meines Wissen auch bei Conrad. Denn kann man dann farblich noch ein wenig nachbehandeln.
Aber hinsichtlich der Farbe ist wie immer - alle erlaubt, weil es auch beim Vorbild fast alle Farben gibt (hell bei neuen Gleisbetten bis schwarz z.B. im BW).

Als Weißleim habe ich Ponal im Einsatz - könnte allerdings keine Dosierung angeben weil das irgendwie nach "Gefühl" funktioniert. Auch jeden Fall habe ich den Hinweis, geschotterte Gleise wieder herauszunehmen, mal ausprobiert. Es funktioniert tatsächlich - einfeuchten, etwas warten und dann kann man sie problemlos wieder auslösen, säubern und wiederverwenden.
Klasse Hinweis.
 
Auch jeden Fall habe ich den Hinweis, geschotterte Gleise wieder herauszunehmen, mal ausprobiert. Es funktioniert tatsächlich - einfeuchten, etwas warten und dann kann man sie problemlos wieder auslösen, säubern und wiederverwenden.
Klasse Hinweis.

Für sowas ist ja das TT-Board da :)
 
Schottern mit Tapetenkleister?

Werte Expertengemeinde,

meine zweitbeste Hälfte hat nun meine Strecke fast betriebsfertig, der Probebetrieb hat geklappt. Demnächst möchte er endlich die Gleise im Schotterbett sehen, das ist leider meine Aufgabe.

Nun kursieren ja die tollsten Tips, die klingen für uns Neulinge aber alle sehr aufwendig und sehr klebrig. Mein Favorit wäre Tapetenleim (Pulverform, klar aushärtend). Ich hab auch mal 20 cm probeweise eingeschottert (also Schotter/Kleister im Verhältnis 5:1 gemischt, sauber eingeschottert, dann mit Blumenspritze Wasser drüber, einen Tag trocknen lassen). Ging schnell und unkompliziert, aber es bleiben Fragen.

1. Hält das dauerhaft und sicher und ist es hinreichend elastisch? Meine Anlage ist nämlich mit Scharnieren senkrecht an der Wand befestigt und wird zum Betrieb um 90 Grad runtergeklappt. Die Platte hängt an Stahlseilen und ragt dann wie eine Schrägseilbrücke rund 2,8 Meter weit ins Zimmer, sie wird also häufiger insgesamt bewegt.

2. Welchen Schotter nehme ich bei dieser Methode? Ich habe zwei Produkte probiert (Auhagen und Busch), die beide nach dem Einschottern deutlich heller waren als vorher. Die Körner wurden nicht vom Kleister aufgehellt, sondern die Farbe, mit der sie gefärbt wurden, ist offenbar wasserlöslich.

Also falls mir jemand einen Tip geben könnte (man darf mir auch ganz abraten, wenn nötig), wäre ich dafür sehr dankbar.
 
Hallo,

Tapetenkleister härtet voll aus und wird spröde. Denk´bitte daran, dass sich das Gleisbett auch bewegt, wenn ein Zug darüber fährt. Und der Schall wird voll übertragen.
Nimm bitte Schotter aus Echtgestein, der färbt nur minimal nach. Und bitte darauf achten, dass Du guten Schotter nimmst, der nicht aus Mehl besteht. Dann gibt es auf Dauer auch viel Freunde mit dem hoffentlich maßstabsgetreuen Gleisbett.

Sven
 
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