1. Hallo Freund der TT-Modellbahn, schön das du zu uns gefunden hast.
    Um alle Funktionen nutzen zu können, empfehlen wir dir, dich anzumelden. Denn vieles, was das Board zu bieten hat, ist ausschließlich angemeldeten Nutzern vorbehalten. Du benötigst nur eine gültige E-Mail-Adresse und dann kannst du dich registrieren.
    Deine Mailadresse wird für nichts Anderes verwendet als zur Kommunikation zwischen uns.
    Die Crew des TT-Boardes

Tody77s Gleisplan und andere Fragen

Dieses Thema im Forum "Gleise, Oberleitung, Weichen..." wurde erstellt von Tody77, 7. Januar 2008.

  1. Tody77

    Tody77 Foriker

    Registriert seit:
    22. Oktober 2007
    Beiträge:
    514
    Zustimmungen:
    4
    Ort:
    Im Süden Brandenburgs
    Hallo alle Zusammen!

    Ich habe eine Anlage für mich geplant und wollte gern mal eure Meinung dazu hören. Dieser Gleisplan soll nur als Grundlage dienen, da ich hauptsächlich mit Flexgleisen arbeiten will. Mit dem BW bin ich mir noch nicht ganz schlüssig, wie es mal aussehen soll. Vielleicht habt ihr dazu ein paar Ideen. Zumindest wollte ich es so planen, dass ich eventuell später mal eine Drehscheibe nachrüsten kann. Die kostet ja auch etwas Geld und darauf muss ich erstmal hin sparen. Jedenfalls wollte ich die Anlage analog aufbauen, da eine Digitalisierung meines Fuhrparkes den Rahmen sprengen würde. Größer von dem Abmassen ging es leider nicht, da ich nicht mehr Platz zur Verfügung habe. Die Ecke, welche links oben fehlt ist der Schornstein, welcher durch das Zimmer geht. Eine andere Wand konnte ich nicht einplanen. Ich habe mir einen offenen Rahmen gebaut, welchen ich in drei Teile zerlegen kann (2x ca.120x120 cm und einmal 97x82cm) als Beine habe ich Untergestelle aus Metall von zwei großen Schreibtischen und einfache Tischbeine aus dem Baumarkt genommen. Die Rahmenseitenteile haben einen Querschnitt von 34x56mm und sind hochkant eingesetzt und ich möchte noch eine 30x30cm Wabenstruktur aus 18x36mm Leisten hochkant bauen. Als Gleistrasse möchte ich 8mm Sperrholzplatten nehmen. Auf dieser will ich 4mm Korkstreifen (Baumarkt) als Unterbau verwenden. Ich wollte gern die Epoche III - IV darstellen, da mir diese Zeit am besten gefällt und ich rollendes Material aus dieser Zeit habe. Aber vor dem Aufbau kommen mir noch einige Fragen auf, zwecks Elektrik und Bau.

    1. Läßt sich der anbeigefügte Schaltplan einer Weichenstrasse so umsetzen oder sollte man lieber jede Weiche einzeln schalten? Wie macht ihr das?

    2. Wie muss ich ein Einfahrsignal anklemmen, dass wenn ich (Bsp: Schaltplan) die Gleise 1,3,4 mit Zügen belegt habe und die Weichenstrasse auf Gleis 2 stelle, dass das Einfahrsignal auf grün umschaltet? Es sollte dann so sein, dass das Einfahrsignal beim Schalten der Weichenstrassen auf die belegten Gleise auf Rot schaltet. Oder ist es besser, wenn man das manuell macht? Wie habt ihr es gelöst?

    3. Ich nutze mehrere Bühler-Trafos, wenn ich nun die Zubehöranschlüsse in paralell schalte, summieren sich die jeweils 0,5A Ausgangsleistung, sodass ich bei dreien 1,5A oder bei vieren 2,0A habe?

    4. Kann ich die Gleistrassen auf hochkant oder senkrecht stehend, auf den Grundrahmen, aufgeschraubten Leisten befestigen, oder muss ich das anders machen?

    5. Für den Fall, dass ich mir mal eine Drehscheibe (Fleischmann) zulege, welche Einbautiefe muss ich berücksichtigen?

    6. Wo finde ich Stützmauern, Mauern oder Arkaden zum ausdrucken um sie auf Sperrholz aufzukleben?

    7. Wie kann ich die Flexgleise auf dem Kork befestigen? Kleben mit Alleskleber, Holzleim oder Nageln oder Schrauben?

    8. Wie kann ich die Gleistrennung an den Trennstellen der Anlagensegmente machen? einfach drüberlegen und durchtrennen oder gibt es da andere Möglichkeiten?

    So das reicht erstmal an Fragen, denke ich. Wenn mir noch welche einfallen, kann ich sie ja immernoch zu Papier... ...äh Bildschirm bringen.

    MfG Torsten
     

    Anhänge:

  2. Daemon

    Daemon Foriker

    Registriert seit:
    6. April 2004
    Beiträge:
    3.059
    Zustimmungen:
    7
    Ort:
    Köln
    Also bei Deinem Gleisplan ist mir aufgefallen, dass Du, wenn Du von der Nebenbahn kommst und rechts aus Deinem HBf raus willst, nur in Falschfahrt das linke Streckengleis benutzen kannst...
     
  3. Tody77

    Tody77 Foriker

    Registriert seit:
    22. Oktober 2007
    Beiträge:
    514
    Zustimmungen:
    4
    Ort:
    Im Süden Brandenburgs
    Habe es nochmal geändert. Habe immerwieder hin und her probiert und es nicht elegant mit bogenweichen hinbekommen. Habe es mal mit einer DKW versucht.

    MfG
    Torsten
     

    Anhänge:

  4. Condor123

    Condor123 Foriker

    Registriert seit:
    18. Februar 2006
    Beiträge:
    1.487
    Zustimmungen:
    25
    Ort:
    MVP- Meine Voll Pension
    Nur am Rande, ohne den Oberlehrer raushängen zu lassen: Das Ding nennt sich Doppelte Gleisverbindung, oder auch Hosenträger...:allesgut:

    Ansonsten gefällt mir der Plan ganz gut- mehr ist auf der Fläche kaum machbar.
    Bei den möglichen Höhenunterschieden der Ebenen (vorn lange Paradestrecke) solltest Du vielleicht mal den Hundeknochen in Betracht ziehen. Ist interessanter, als nur im Kreis rumfahren.
    Zugegeben- ist dann auch ein grosser Kreis, aber die Züge kommen von dort wieder, wohin sie ausgefahren sind und es sind zwei Schattenbahnhöfe mit mehr Abstellmöglichkeiten möglich.
     
  5. ateshci

    ateshci Foriker

    Registriert seit:
    31. März 2006
    Beiträge:
    3.341
    Zustimmungen:
    139
    Ort:
    Friedberg
    Hallo,
    ein paar Fragen kann ich Dir beantworten.

    >1. Läßt sich .. Weichenstrasse so umsetzen ?
    Die Diodenmatrix ist immer gut für Fahrstraßen geeignet.
    Du weißt, daß Du dazu Gleichspannung brauchst. Dann würde ich, da Du von Trafos mit 0,5A Höchststrom redest, dafür einen Ausgang mittels Gleichrichter und Kondensator (schaltfest) von 10000µF/35V herrichten und dafür verwenden. Damit stehen Dir für die Zeit des Umschaltens der Weichen die nötigen Amperes zur Verfügung, ohne daß die Spannung zusammenbricht.

    > 2. Wie muss ich ein Einfahrsignal anklemmen?

    Die einfachste Lösung ist, es mit separaten Tastern zu schalten. Durch die Fahrstraßenschaltung hast Du ja immer einen möglichen freien Fahrweg, also kannst Du es ( vorausgesetzt, das in Frage kommende Gleis ist frei), immer auf 'Fahrt' schalten. Ist das Gleis besetzt, dann eben 'Halt'.
    Automatisch ist das wesentlich komplizierter, denn dann mußt Du einen Gleisbesetztmelder haben, der Dir den Zustand (Frei/Besetzt) des in Frage kommenmden Gleises meldet und damit die 'Fahrt'-Taste freigibt bzw. das Signal auf 'Halt' hält. Der muß dann mit der gewählten Fahrstrasse auf das entsprechende Gleis umgeschaltet werden - das geht nur mit Hilfsrelais, weil es eine logische Verknüpfung erfordert. Das Gleiche gilt auch dann, wenn Du für jedes Gleis einen GBM hättest.

    >3. Wenn ich nun die Zubehöranschlüsse in paralell schalte,?

    Das ist lt. VDE VERBOTEN. Du kannst Dir nämlich damit bei einem Trafo, dessen Netzstecker nicht gesteckt ist, beim Berühren einen lebensgefährlichen Schlag holen.
    Zulässig ist das nur, wenn ALLE Netzanschlüsse der Trafos in einer Verteilerdose aufgelegt wären und von dieser EIN Netzanschluß besteht. Auf der Sekundärseite muß dann auch noch Phasengleichheit herrschen, sonst gäbe es dort einen Kurzschluß. Alles in allem ist das eine Sache für Fachleute und nichts für Bastler!

    >4. Kann ich die Gleistrassen auf hochkant oder senkrecht stehend, auf den Grundrahmen, aufgeschraubten Leisten befestigen?

    Sicher. das gibt eine sehr steife Konstruktion, das die Trasse mit der Leiste einen verwindungs- und belastungssteifen T-Träger bildet.



    >6. Wo finde ich Stützmauern, Mauern oder Arkaden zum ausdrucken um sie auf Sperrholz aufzukleben?

    www.texturen.gtaberlin.de


    >7. Wie kann ich die Flexgleise auf dem Kork befestigen?

    Nimm doppelseitiges Teppichklebeband, in entsprechender Breite.
    Beim Kleben geht eigentlich nur Sohlenkleber aus dem Schuhreparaturbedarf ( also PUR-basierter Kleber )

    >8. Wie kann ich die Gleistrennung an den Trennstellen der Anlagensegmente machen?

    Die stabilste Methode sind zwei Messing-Holzschrauben, die in die Holzkonstruktion so eingedreht werden, daß ihre Köpfe gerade an den Schienenfuß stoßen. Dann werden sie auf ca. Schienenfußbreite parallel zur Schiene stehend mit der Trennscheibe verkleinert, verzinnt und dann mit den Schienen verlötet. Die Schienenköpfe sollten ca. 0,3mm vor der Stirnfläche des Segments enden, also im montierten Zustand bleibt ein Spalt von ca. 0,5..0,7mm
     
  6. Tody77

    Tody77 Foriker

    Registriert seit:
    22. Oktober 2007
    Beiträge:
    514
    Zustimmungen:
    4
    Ort:
    Im Süden Brandenburgs
    @condor123

    Erstmal danke für deine Korrektur, wegen der Doppelten Gleisverbindung. Deine Idee, wegen dem Hundeknochen hatte ich als erste Idee. Aber bei der elektrischen Umsetzung hatte ich bedenken. Muss ich nicht eine Wendeschleifenschaltung einrichten? Wie kann ich das am besten, ohne Probleme. Ich habe dir mal die Bilder von den ersten Gedanken mit dem Hundeknochen beigefügt.

    MfG
    Torsten
     

    Anhänge:

  7. G12Reko

    G12Reko Foriker

    Registriert seit:
    25. November 2006
    Beiträge:
    1.457
    Zustimmungen:
    45
    Ort:
    Ziehe gerade um
    "Hundeknochen"...

    ...könnte vom Prinzip her so aussehen:

    Bild 1: linke Abfahrt mit Schattenbahnhof
    Bild 2: Paradestrecke (gelben Striche sind ohne Bedeutung)
    Bild 3: rechte Abfahrt mit Schattenbahnhof

    Die gelben Markierungen in den Schattenbahnhöfen stellen Gleistrennungen für Pendelfahrten dar. Gehören im Prinzip nicht zum Hundeknochen. Habe ich für Desiro etc. mit eingeplant.
     

    Anhänge:

  8. Tody77

    Tody77 Foriker

    Registriert seit:
    22. Oktober 2007
    Beiträge:
    514
    Zustimmungen:
    4
    Ort:
    Im Süden Brandenburgs
    @ateshci
    Danke erstmal für Deine Infos. Aber noch eine Frage wäre, zwecks der Weichenstrassen. Ich dachte, dass ich das ganze mit den Zubehörstrom betreiben könnte? Aber da das Wechselstrom ist, geht das dann mit den Dioden nicht... ...hmmm... dann muss ich sie doch erstmal einzeln schalten. Liege ich da richtig, dass wenn die Dioden bei der Weichenstrassenschaltung nicht dabei sind, dass der Strom alle Weichenmotore in beide Richtungen bewegen will?

    Mit dem Einfahrsignal werde ich dann wohl so machen, wie du das beschrieben hast. Ich hatte auch die Überlegung, dass ich da eine Menge Relais und eine Gleisbesetztmeldung benötige. Die muss ich mir wenigstens noch für meinen Schattenbahnhof austüfteln. Mir schwebt da die Idee mit den Reedkontakten vor. Ich denke mal, da ich die Schattenbahnhofsgleise (bei der Kreisvariante) nur in reine Richtung befahren will, brauche ich nur zwei Reed-Kontakte pro Gleis, oder?

    Erstmal danke für den elektrisierenden Tipp mit den Strömlingen, was die Trafoschaltung angeht. Diesbezüglich, habe ich dir noch ein Bild angehängt, weil ich vermute, dass ich dich falsch verstanden habe. So, wie es in dem Bild ist, geht es also nicht, dass ich in diesem Beispiel auf 16V und 2A komme?

    Was die Befestigung der Gleise auf den Trassen angeht, hatte ich nur mal gehört, dass man auch Holzleim nehmen kann. Konnte mir das aber nicht so richtig vorstellen. Sag mal, dieser Sohlenkleber, ist der ähnlich, wie UHU Alleskleber oder ist das etwas ganz anderes? Wenn ja, was kostet der? Wie ergiebig ist eine Packung/Tube? Hält denn dieses beidseitige Teppichklebeband auch so lange? Hält es auch, wenn ich die Gleise einschottere und anschließend mit verdünnten Holzleim beträufle?


    Die Verbindung der Trennstellen klingen sehr vielversprechend, muss ich unbedingt mal probieren.

    Danke für den Link mit den Strukturen!

    @all Ich habe noch mal meinen Gleisplan in der Bhf-Einfahrt überdacht und es doch mit Bogenweichen hinbekommen.

    MfG Torsten
     

    Anhänge:

  9. ateshci

    ateshci Foriker

    Registriert seit:
    31. März 2006
    Beiträge:
    3.341
    Zustimmungen:
    139
    Ort:
    Friedberg
    @Tody77
    Genau DAS, was Du da gezeichnet hast, IST VERBOTEN UND LEBENSGEFÄHRLICH!

    Zu den Weichen und ähnlichen Sachen, Du solltest Dich mal in einschlägigen Elektrikbüchern für Modellbahnen schlau machen...
    Anbei die Schaltung, wie Du die Weichen mittels Dioden-Fahrstraßenschaltung betreiben kannst.
    Gruß vom Heizer
     

    Anhänge:

  10. Condor123

    Condor123 Foriker

    Registriert seit:
    18. Februar 2006
    Beiträge:
    1.487
    Zustimmungen:
    25
    Ort:
    MVP- Meine Voll Pension
    Muss Deine Aussage leicht revidieren:

    Lebensgefährlich wird es, wenn man versehentlich einen Stecker zieht und die Stifte berührt, da durch die doppelte Transformation dort wieder voller Saft anliegt.

    Abhilfe, um das trotzdem so zu machen:
    Alle Stecker unereichbar in einen verschlossenen Kasten.
    Oder Seitenschneider- alle Stecker ab, über Sammelschiene (natürlich igendwo nicht erreichbar) neu verkabeln ergibt nur noch einen Stecker.
     
  11. Tody77

    Tody77 Foriker

    Registriert seit:
    22. Oktober 2007
    Beiträge:
    514
    Zustimmungen:
    4
    Ort:
    Im Süden Brandenburgs
    @ateshci

    Zum Glück, dass ich vorher jemanden gefragt habe, der davon Ahnung hat. :gruebel: Hätte damit sicherlich eine große Dummheit begangen. Werde entweder die ganzen Zubehörteile mit einzelnen Stromkreisen auf die Trafos aufteilen oder mir gleich einen, mit mehr Leistung holen. Danke nochmals!!

    MfG
    Torsten
     
  12. Tody77

    Tody77 Foriker

    Registriert seit:
    22. Oktober 2007
    Beiträge:
    514
    Zustimmungen:
    4
    Ort:
    Im Süden Brandenburgs
    @condor

    Jetzt verstehe ich erst, wie es gemeint ist. Aber ich habe leider keine Ahnung, was so ein DreiPhasenKasper alles macht/alles falsch machen kann. Ich weiß nur, wie es aussieht, wenn es schief geht ;-) Dann werde ich erstmal sehen, wie weit ich mit einem Trafo als Zubehörtrafo komme und mir dann einen größeren Zubehörtrafo irgendwann mal zulegen...

    Aber bei den Fahrtrafos, kann ich doch mehrere mit einem 0-Leiter für verschiedene Fahrstrassen/Gleisabschnitte anklemmen?

    Ich hatte vor, mich diesbezüglich mit der Z-Steuerung zu beschäftigen.
     
  13. jörg62

    jörg62 Foriker

    Registriert seit:
    18. Mai 2007
    Beiträge:
    1.651
    Zustimmungen:
    155
    Ort:
    Erzgebirge
    @Torsten, Holzleim geht sicher nicht und der UHU-Alleskleber ist auch nicht der Richtige. Du solltest nach Kontaktkleber schauen, z.B. Pattex-Kraftkleber. Es muss aber keine Marke sein, die Zusammensetzung ist bei diesen Kontaktklebstoffen immer ähnlich.
    Eine 1-Kilo-Dose ist da für unter 10€ zu haben und dürfte für die komplette Anlage ausreichen. Die Verlegung der Gleise ist ganz einfach, Gleismitte aufzeichnen, Kork mit Kontaktkleber einstreichen, Gleise auflegen und mit Reißzwecken ("Reißbrettstiften") bis zur Trocknung fixieren. Der Nachteil bei Kontaktkleber - es stinkt gewaltig, und sensible Frauchen werden dich hassen.:ballwerf:
    Bei den Zubehörtrafos kann ich auch nur dringend vor der sekundärseitigen Verbindung warnen. Ich empfehle da eher die Zuordnung der Zubehörstromkreise zu den einzelnen Trafos, also z.B. je ein Trafo für Licht Gebäude, Bahnhofsbeleuchtung, Straßenbeleuchtung, Weichenantriebe.. Das erleichtert dann auch die Fehlersuche, wenn viellleicht doch mal ein Stromkreis spinnt oder gar nach Ampere riecht.

    Gruß Jörg

    edit: Letzteres wurde wohl gerade gleichlautend behandelt
     
  14. Tody77

    Tody77 Foriker

    Registriert seit:
    22. Oktober 2007
    Beiträge:
    514
    Zustimmungen:
    4
    Ort:
    Im Süden Brandenburgs
    @Jörg

    Das ist eine gute Idee mit der Aufteilung. So, wie du sie beschrieben hast, bin ich garnicht darauf gekommen. Ich hatte ja erst gedacht, so wie alles kommt, wird es an den Trafo angeklemmt, bis die Belastungsgrenze erreicht ist. Aber es stimmt schon, wenn ich vorher festlege, welchen ich wofür nehme, komme ich an die Grenzen nicht so schnell ran und die Fehlersuche gestaltet sich auch etwas einfacher.

    Mit dem Kontaktkleber gefällt mir. Nur muss ich das machen, wenn meine Liebste nicht bei mir ist, weil meine Anlage im Schlafzimmer ihren Platz gefunden hat. Weißt du inetwa, wie lange der Kleber braucht, bis er durchtrocknet und auslüftet? Müßte ja, die Zeit zumindest gut im Zimmer lüften. Und das reicht, wenn ich die Gleise einfach mit Reißzwecken leicht fixiere? Muss ich die Gleise nicht noch belasten, dass sie angepresst werden?

    MfG
     
  15. Simon

    Simon Foriker

    Registriert seit:
    26. Mai 2006
    Beiträge:
    6.214
    Zustimmungen:
    261
    Ort:
    Elbkilometer 154
    Nun Torsten,
    falls du es doch mal in meine Gefilde schaffst zeig ich dir mal meine Methode. Allerdings fixiere ich meine Schwellen mit Nägeln bis der Kleber hält, ist also nix für Schwellenlochgegner :wiejetzt:
     
  16. Tody77

    Tody77 Foriker

    Registriert seit:
    22. Oktober 2007
    Beiträge:
    514
    Zustimmungen:
    4
    Ort:
    Im Süden Brandenburgs
    Ich denke mal, dass ich es mal schaffen werde, Simon.

    Was hälst du denn von dem Gleisplan? Aber, wie du weißt muss ich noch bis Ende März ein bissl pauken. Ich denke mal, dass dazwischen nicht viel mit bauen wird. Ich würde mich jedenfalls freuen, wenn ich mir dein Bauvorhaben mal anschauen könnte. Ich hätte eigentlich auch noch viel mehr Fragen, welche sich in späterer Zeit stellen werden, was zum Beispiel die Landschaftsgestaltung angeht etc.

    MfG
     
  17. Simon

    Simon Foriker

    Registriert seit:
    26. Mai 2006
    Beiträge:
    6.214
    Zustimmungen:
    261
    Ort:
    Elbkilometer 154
    Den GP find ich interessant, was für Bahnsteiglängen strebst du an? Habe bei mir zugunsten von möglichst langen Bahnsteigen, 1,80m - 2,10m, auf eine verschlungene Streckenführung verzichtet. Lediglich die Nebenbahn wird sich etwas durch die Landschaft winden. Die zweigl. Hauptbahn ist ein großes Oval mit ein paar geplanten Raffinessen (stellenweise wirkt sie wie zwei eingl. Hauptbahnen) + kleinem Schattenbahnhof. Richtig auslassen werd ich mich beim BW welches auf ein Extra-Segment kommt.
     
  18. jörg62

    jörg62 Foriker

    Registriert seit:
    18. Mai 2007
    Beiträge:
    1.651
    Zustimmungen:
    155
    Ort:
    Erzgebirge
    Also Torsten, das Durchtrocknen ist bei Kontaktkleber nach ner halben Stunde erledigt. Wenn dann noch eine Stunde gut gelüftet wird, sollte es keinen Ärger geben. Die erwähnten Reißzwecken (die, mit den bunten Köpfen) sind sehr praktisch, da diese Köpfe genau zwischen das Kleineisen von zwei Schwellen passen und dadurch das Gleis auch gleich mit zentrieren.

    Gruß Jörg
     
  19. Tody77

    Tody77 Foriker

    Registriert seit:
    22. Oktober 2007
    Beiträge:
    514
    Zustimmungen:
    4
    Ort:
    Im Süden Brandenburgs
    @Simon

    Ich versuche so die Bahnsteiglängen auf 1,5-1,6m zu bekommen, sodas ich bequem einen zug mit 6-7 Y-Wagen halten lassen kann, bzw. ein wartender Güterzug, z.B. mit 16 Es-u 0mmu Wagen stehen kann.

    @Jörg

    Wenn die Trocknungszeit nur eine halbe Stunde und das Lüften ca. eine Stunde dauert, dann ist ja alles im grünen Bereich. Da macht meine Liebste auch noch mit, das ist dann nicht so schlimm. Aber eine Sache müßte ich mal noch wissen: Was ist ein Kleineisen?

    MfG
     
  20. Simon

    Simon Foriker

    Registriert seit:
    26. Mai 2006
    Beiträge:
    6.214
    Zustimmungen:
    261
    Ort:
    Elbkilometer 154
    Als Kleineisen bezeichnet man die Laschen wo du die Schienenprofile einfädelst. Im Original sind das Klemmen und Schrauben mit denen die Schienen auf den Schwellen befestigt werden.
     
  21. Per

    Per Foriker

    Registriert seit:
    10. April 2002
    Beiträge:
    13.599
    Zustimmungen:
    116
    Ort:
    Frankfurt
    Wie im Board mehrfach gesehen, werden dazu gerne volle Bierflaschen verwendet. Da mit dem Abtrocknen des Klebstoffes die notwendige Last kleiner wird, wird die Füllung der Flaschen dem Bedarf angepast :trinker:.
     
  22. jörg62

    jörg62 Foriker

    Registriert seit:
    18. Mai 2007
    Beiträge:
    1.651
    Zustimmungen:
    155
    Ort:
    Erzgebirge
    @Torsten, @Per, ich hab mal die beiden genannten Methoden zur Fixierung der Gleise mit Bildern dokumentiert. Also zuerst die von mir erwähnten Reißzwecken und danach die Bierflaschen nach der Empfehlung von Per:bia:. Mit beiden Methoden lassen sich gute Ergebnisse erzielen. Zum Vergleich dienen jeweils gerade Gleise.:fasziniert:
    Aber noch eine ernsthafte Empfehlung. Bei Verwendung von Selbstbaugleis unbedingt den Schienenfuß am vorderen Ende des Profils etwas rundfeilen. Das erleichtert das Einfädeln ungemein.

    Gruß Jörg
     

    Anhänge:

  23. hg120

    hg120 Foriker

    Registriert seit:
    23. Januar 2005
    Beiträge:
    442
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Gorl- Morx- Stodt,
    um die Profile einzuziehen nütz meistens schon der Genuß einer Ampulle Hopfenblütentee :)

    :traudich:
     
  24. Tody77

    Tody77 Foriker

    Registriert seit:
    22. Oktober 2007
    Beiträge:
    514
    Zustimmungen:
    4
    Ort:
    Im Süden Brandenburgs
    Neuer Versuch

    Hallo liebe TT-Gemeinde,

    da ich den ersten Posts beschriebenen Gleisplan aus Platzgründen nicht mehr umsetzen kann, wollte ich mir Module bauen. Ich dachte mir dann, dass ich diese einfach mal aufbaue, wenn ich mal Lust zum "spielen" habe. Am liebsten würde ich eine zweigleisige Hauptstrecke haben wollen und die Möglichkeit zur Erweiterung durch ein BW mit Drehscheibe. Die Modukästen sollten eine Größe von 100x50cm und 50x50cm haben. Nach irgendeiner Norm möchte ich nicht bauen. Leider finde ich mein Raily Planprogramm gerade nichtmehr und so habe ich das mal mit Wintrack probiert. Leider konnte ich den Plan nicht speichern, weil es die Testversion ist. So habe ich einfach einen Screenshot gemacht. Nutzen wollte ich jedenfalls EW1, IBW und die normale DKW, weil ich diese Sachen da habe und nicht alles neu kaufen möchte - Geht ja ganz schön ins Geld. Die Bahnhofs- und Streckensegmente sollten die Gleisübergänge mittig haben, sodass ich diese beiden auch tauschen oder drehen kann. Bei den seitlichen Streckenelementen ist es egal, würde mir aber gefallen, wenn die Gleisübergänge auch mittig wären. Aber leider habe ich das nicht hinbekommen, wegen der Modulbreite. Ich hatte auch schon überlegt, ob ich die Weichenstraßen des Bahnhofs in der Kurve anfangen lassen würde, zugunsten längerer Bahnhofsgleise. Dann klappt es aber nicht mehr mit der mittigen Lage des Gleisübergangs. Auf dem Streckengleis wollte ich noch eine Brücke unterbringen, dass es nicht so langweilig aussieht.

    Meine eigene Meinung ist, dass der Plan, welchen ich erstellt habe, bescheuert aussieht (entschuldigt bitte den Ausdruck). Ich hoffe, dass ihr mir Anregungen geben könntet. Vielen Dank im Vorraus!
     

    Anhänge:

  25. BR 53 0001

    BR 53 0001 Foriker

    Registriert seit:
    17. März 2010
    Beiträge:
    4.331
    Zustimmungen:
    296
    Ort:
    Bärliner RAW
    Neuer Gleisplan

    Hallo Tody 77

    Was soll ich sagen,sieht aus wie ne'Autorennbahn!
    Daß mit den mittigen Gleislagen würde ich mir überlegen,dadurch bist Du in der Gestaltung stark eingeschränkt.
    Weit geschwungene S-Kurve würde dem Teil gegenüber dem Bahnhof gut tun,ebenso ein SBHF,sonst wird es schnell langweilig.

    ... ist aber nur meine Meinung

    Beste Grüsse vom 7-Kuppler
     

Diese Seite empfehlen

  1. Diese Seite verwendet Cookies, um Inhalte zu personalisieren, diese deiner Erfahrung anzupassen und dich nach der Registrierung angemeldet zu halten.
    Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden