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Tillig 16973: Schürzenspeisewagen WRg Ep. IV

Dieses Thema im Forum "Rollende Modelle" wurde erstellt von fbie, 27. April 2021.

  1. Spreewald-Bahn

    Spreewald-Bahn Foriker

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    Wenn der Speisewaggon während des gesamten Laufweg des Zuges mitlief, war er meistens in der Mitte des Zuges eingereiht um die Laufwege kurz zu halten.
    Wenn er nur eine Teilstrecke mitlief, z.B. in internationalen Zügen, wurde er am Zuganfang oder -schluss zugestellt. Wenn möglich nicht vor bzw. hinter einem Halbgepäckwagen.
     
  2. Willy

    Willy Foriker

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    Bei den Halb-/Gepäckwagen muss man erstmal unterscheiden ob öffentlich begehbar oder nicht.
    Wenn begehbar waren sie eher in der mitte wegen der kurzen Wege. Wenn nicht begehbar dann an einem der Enden am Zuge.
     
  3. 152 032-9

    152 032-9 Foriker

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    Gab es überhaupt Halbgepäckwagen, die nicht für Reisende begehbar waren?
    Für mich schwer vorstellbar, weil sie ohne Durchgang für Reisende nicht nur an einem Zugende, sondern auch richtungsgebunden hätten eingestellt werden müssen. Andernfalls hätte der Sitzwagenteil des Halbgepäckwagens hinter der Lok, also ohne Durchgang zum restlichen Zug, etwas "Exklusives" gehabt.

    MfG
     
  4. Jan

    Jan Boardcrew

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    Mir fallen jetzt keine Halbpackwagen bei der DR ein, die keinen Seitengang am Gepäckabteil hatten.
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  5. Karl-Georg

    Karl-Georg Foriker

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    Trotzdem konnte man durchgehen.
     
  6. knechtl

    knechtl Foriker

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    Halb-Gepäckwagen wurden ja gerade für die Einstellung in den Personenwagenverband entwickelt, um eine Transportgut-geschützte durchgehende Begehung des Zugverbandes möglich zu machen.

    mfg
    fp
     
  7. tommy

    tommy Foriker

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    Das war aber auch schon durch die Einführung von (Voll-)Gepäckwagen mit Seitengang gegeben. Die Halbpacker sollten eher den Sitzplatzverlust durch Vollgepäckwagen innerhalb eines Zuges minimieren.

    Einsetzen kannst Du sie, allerdings kamen in der EP.IV (nach 1970/Farbgebung des Schürzen WR)die verbliebenen Eilzugwagen fast nur noch in Sonderdiensten zum Einsatz, wie Urlauber- und andere Saison-, Sonderzüge. In denen war ein Speisewagen kaum zu finden.

    Meine Aussage,

    " ..die Transitzüge sind mir Speisewagen nur in der "Zugmitte" bekannt, hier blieben die WR, AR, BR, WG (nur DB) den gesamten Laufweg am Zug...",

    muß ich dahin gehend revidieren, das insbesondere BR-Wagen der Bundesbahn im Transit nach Berlin eigentlich sehr oft am Zuganfang eingestellt wurden. Auf etlichen Bildern ist diese Tatsache (Rot-Grüne-Wagen) deutlichst erkennbar.:baseball:

    Vom Prinzip her richtig, allerdings ist vermutlich eine Fleißaufgabe (Recherche, Bilder/ ZpAR) zu welcher Zeit, welcher Zug und ob meistens (>50%) dann richtig ist. Belegt ist sowohl, als auch. Auch dürften eventuell Wartungen, Wagenumläufe, Arbeitszeitvorschriften
    und auch Aufwand beim Umsetzen der Wagen Einfluß auf die Gestellung im Zuge, gehabt haben..?

    Ein Beispiel: "EJ 75 Jahre Mitropa" Rücktitel 01 0525 m. Schnellzug Saalfeld-Leipzig führt 1977 ...Reko-Speisewagen unmittelbar hinter sich"

    Warum, ich vermute der WR lief ab Leipzig dann mit einem anderen Zug weiter..?

    Die Mitropa diente immer mehr dem "Grundversorgungsauftrag" mit abnehmden anderen Qualitäten, dazu Wagen und Personalmangel, so kam es zum Umbauprogramm von 1985 WR in Bufettwagen mit einhergehender, weiterer Angebots"entfeinerung". Bockwurst, Toastbrot,Senf, Cola und Radeberger x-kistenweise (auch nicht immer, verfügbar) waren wichtig.


    mfg tommy


     
    Zuletzt bearbeitet: 2. Mai 2021
  8. knechtl

    knechtl Foriker

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    Durch Packwagen entsteht kein Sitzplatzverlust; wenn ein Sitz-Wagen gebraucht wurde, dann wurde einer zugehängt (s. Feiertagsreiseverkehr);
    Die Halbgepäckwagen wurden entwickelt, weil der Bedarf an Reise-Transportgut massiv zurückging und man sich die Unterhaltung von unnötig großen Tansportwagen(=Pw) ersparen wollte,
    Komplette Packwagen mit Seitengang gabs m.E. erst mit nachträglich modifizierten Mod.-Pw. (Sicherung des Packraumes mit Drahtgitter).
    Die dreiachsigen Reko-Pw wurden z.B. nicht für den Durchgang modifiziert.

    mfg
    fp
     
  9. schnerke

    schnerke Foriker

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    Im regulären Dienst eigentlich gar nicht, da die Eilzugwagen eher im Kurzstrecken- und Regionalverkehr anzutreffen waren. Speisewagen passen besser zu D-Zug- Wagen, davon gibt's in unserer Spur allerdings nicht all zu viele.

    Gruß Jan
     
  10. Jan

    Jan Boardcrew

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    In Epoche IV bestanden die D-Züge der DR aus Reko-, Modernisierungs- und Neubauwagen. Alle im TT Sortiment erschienen, wenn auch nicht in jeder Version aktuell als Neuware erhältlich.
    Die Altbauten waren in den Umbauprogrammen aufgegangen, die verbliebenen Eilzugwagen in geringerwertigere Dienste abgewandert.
     
  11. schnerke

    schnerke Foriker

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    So gesehen hast du natürlich vollkommen recht, ich bezog mich auf das Vorkriegswagenmaterial, da ich davon ausgehe, dass die Gedanken von @delta-bear ebenfalls darauf abzielen.

    Gruß Jan
     
  12. FD851

    FD851 Foriker

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    @ Jan,
    Du hast zumindest für die EP-IVa die E5 und die DGB vergessen...

    In der 2.Hälfte der 70-er lief z.B. ein ehemaliger BC4i als B4üp / Bg gemeinsam mit einem Bg (Mod-Wagen) als P-Zug-Wagen regelmäßig in einem GexmP zwischen Bischofswerda und Zittau... Planbespannung 86 und später 52.
    Während meiner 9. und 10. Klasse war der freitägliche Untericht Nachmittagsuntericht - ich war deshalb beauftragt, freitags vormittags den familieären Einkauf bei einem richtig guten Fleischer in der Kreisstadt Bischofswerda zu erledigen und habe auf der Rückfahrt nach Neukirch den GexmP benutzt. Die Fahrt im ehemaligen 1.Klasse-Bereich war da jedes Mal ein Hylight.

    Meinen letzten Altbau-WR (ausdrücklich kein Schürzenwagen, sondern ein 35-er!) habe ich 1978 auf der Rückreise aus Kiew zurück in die DDR im Schnellzug von Brest nach Berlin erlebt. Der DR-WR war damals bei mir und meinen Mitreisenden ein wahres Hilight - nach dem "Fraß" im Großprofil-SZD-WR auf der Hinreise war die deutsche Rindsroulade mit Kartoffeln und Rotkraut ein wahrer Leckerbissen.
    Die Kurswagen aus Kiew wurden damals in Brest einem Zug aus Moskau beigestellt.

    FD851
     
  13. LiwiTT

    LiwiTT Foriker

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    vorwiegend hier, weniger da ; -)
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    Und noch der "Superlativ": Heileid. ;)
     
  14. Jan

    Jan Boardcrew

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    Die E5 würde ich jetzt großzügig den Neubauwagen zurechnen und die DGB waren ja auf Grund der hoch liegenden Übergänge zum Rest der Personenwagen ein wenig inkompatibel.
     
  15. schnerke

    schnerke Foriker

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    Das ist nun mit Sicherheit überhaupt nicht der richtige Umgang für Speisewagen, egal welcher Bauart.

    Gruß Jan
     
  16. Bksig 516

    Bksig 516 Foriker

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    Hätte, hätte, Fahrradklingel ...

    Speisewagen.jpg

    Wer einen Speisewagen in der Ep III in seinem Bestand hat, aber lieber Epoche VI Liebhaber ist, dem sei hier geholfen.
    Überführung eines RS 1 der CSD als Reihe 480 im November 2011 von Stadler in Berlin-Wilhelmsruh nach Tschechien. Der Speisewagen dient hier als Bremswagen. Alle Fahrzeuge gibt / gab es in TT.

    Mathias
     
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  17. knechtl

    knechtl Foriker

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    ich habe es oft geschrieben...
    ... und immer wieder ist die Wirklichkeit so grausam zu den Modellbahnern:p

    mfg
    fp
     
  18. Per

    Per Foriker

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    Zumal Ausnahmen eher fotografiert wurden als die Regel, das sich daraus ergebende Ergebniss daher von der Realität abweichen. Aber gut für Modellbahner, welche gerne das Besondere nachbilden (wessen BW hat schon 20 Loks von max. (Unter-)Baureihen?).
     
  19. dampfbahner

    dampfbahner Foriker

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    Das ist eine These, die nicht bewiesen ist. Kann mir nicht vorstellen, daß sich jemand auf den Bahnhof oder an die Strecke hingestellt und auf eine abnormale Fuhre gewartet hat. Sicher wird auch das Abnormale fotografiert worden sein, aber das wird sich oft erst später herausgestellt haben, nachdem das Foto im Kasten war. Da hatte man schon genug zu tun, damit das Objekt gut eingefangen wird. Heute mit der Digitaltechnik ist es leichter.
     
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