1. Hallo TT-Modellbahner, schön, dass du zu uns gefunden hast.
    Um alle Funktionen nutzen zu können, empfehlen wir dir, dich anzumelden. Denn vieles, was das Board zu bieten hat, ist ausschließlich angemeldeten Nutzern vorbehalten. Du benötigst nur eine gültige E-Mail-Adresse und schon kannst du dich registrieren.
    Deine Mailadresse wird für nichts Anderes verwendet als zur Kommunikation zwischen uns.
    Die Crew des TT-Boardes

Realistische Gebirgsbach-Gestaltung

Dieses Thema im Forum "Anlagengestaltung" wurde erstellt von Calbacher, 9. Januar 2014.

  1. Calbacher

    Calbacher Foriker

    Registriert seit:
    13. November 2012
    Beiträge:
    364
    Ort:
    Calbach
    Bewertungen:
    +7
    Liebes Forum,

    auf meiner Anlage soll von meinem Nebenbahnhof ein Gebirgsbach ins Tal gehen, welcher über einen "Forellenbach" in einen See mündet. Diesen "Forellenbach" möchte ich möglichst realistisch gestalten und ist als Bild mit dem Titel "Bachlaufbett" dargestellt. Der obere Bachlauf (Bild "obererBachlauf") wurde schon mit Erdfarbe "nachgedunkelt", da dieser mir viel zu hell erschien. Das Bild "Testbach" besteht aus drei Abschnitten:
    - Links: Grauer Hintergrund mit kleinen Steinchen und in der Mitte etwas braunem Sand;
    - Mitte: kleine Steinchen auf braunem Sand;
    - Rechts: Brauner Untergrund (Farbe) mit Steinchen und an den Rändern feinem Sand

    Das Wasser wird aus einem zwei Komponenten (Harz&Härter)-Gemisch hergestellt. Nach dem Austrocknen des Wassers sollen noch Stromschnellen eingearbeitet werden.

    Ich tendiere zur linken Gestaltungsvariante. Ich bin mir aber nicht sicher, ob dies zu hell wird.

    Was meint Ihr?

    Vielen Dank für Eure Anregungen! Alle anderen Aspekte zur Gestaltung sollen erst einmal ausgeblendet werden und können ggf. zu einem späteren Zeitpunkt diskutiert werden.

    Viele Grüße,

    Thomas
     

    Anhänge:

  2. jakeman103

    jakeman103 Foriker

    Registriert seit:
    12. August 2012
    Beiträge:
    263
    Ort:
    Utrecht
    Bewertungen:
    +4

    Hallo Tomas,

    Es beginnt dort gut aus zu sehen!
    Es hängt ein bisschen auf, was Sie exact wollen mit das Wasser. Ich habe einige Bilder von Wasser, das fand ich sehr schön gelungen (sehen die bilder hierunter).
    Diese beiden Komponenten Harz ist sehr schön, mit zu arbeiten.
    Ich bin sehr neugierig auf den Rest der Landschaft :)

    Erfolg bei der weiteren Gebäude! :gut:

    Grüße Jake



    (Folgen Sie den Bau meiner TT modellbahn hier http://www.tt-board.de/forum/showthread.php?t=47294&page=2
    Eine Übersicht meinen alten H0 modellbahnanlage kann hier angesehen werden http://www.youtube.com/watch?v=fknBvrVeSdw)
     

    Anhänge:

  3. andre_simon

    andre_simon Foriker

    Registriert seit:
    20. September 2004
    Beiträge:
    899
    Ort:
    Sangerhausen
    Bewertungen:
    +397
    Gebirgswasser

    Hallo,

    wenn man sich die Bäche im Gebirge anschaut, kann man durchaus sehr unterschiedliche Färbungen der Wässer haben. Von dunklem Rot bis weiß kann alles dabei sein.
    Wichtig ist aber (denke ich) der optische Eindruck. Oft sind die Fluß/Bachbetten sehr dunkel. Um etwas sehen zu können muss man die einfach ein wenig aufhellen. Das wird zum Beispiel auch bei den Farben des Rollmaterials gemacht.

    Zum eigentlichen Wasser:

    -Rote Wässer entstehen z.B. durch Huminsäuren und können aus einem Hochmoor/tiefen Wäldern stammen.
    -Rotbraun und leicht trüb kann durch bergbaulichbeeinflußte Wässer mit hohen Eisenfrachten entstehen.
    -Braun-grün kann durch Landwirtschaft verursacht werden.
    -Bläulich-weiße Wässer kommen im Kalkstein vor (z.B. Alpen)
    -Gelblich-braun z.B. Sedimenteintrag...


    Vielleicht ist ja passenendes dabei.

    mfg André
     
  4. TTbauer

    TTbauer Hersteller

    Registriert seit:
    3. Januar 2005
    Beiträge:
    531
    Ort:
    bei Coburg
    Bewertungen:
    +58
    Auf jeden Fall mal Beispiele im Zusammenhang mit HEKI anschauen, sollte sich im Netz einiges finden lassen. Die haben auch ein sehr realistisches "Modellwasser" im Programm!
    Das letzte Bild mit den vielen Steinen im Bachlauf finde ich z.B. etwas überladen, würde ich etwas weniger machen. Ist aber nur meine Meinung :)
     
  5. andre_simon

    andre_simon Foriker

    Registriert seit:
    20. September 2004
    Beiträge:
    899
    Ort:
    Sangerhausen
    Bewertungen:
    +397
    Bachbett...

    hier liegen in der Regel runde Steine in unterschiedlichen Größen.
    Meine Empfehlung - kantengerundetes Material aus einem Bach selbst gewinnen.

    mfg André
     
  6. DarkCity

    DarkCity Foriker

    Registriert seit:
    22. März 2013
    Beiträge:
    178
    Ort:
    Sachsen
    Bewertungen:
    +0
    Schau am besten mal hier (http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=51&t=89426&start=750#p1042054) im Stummiforum.
    Hier hat eine wahre Landschaftskünstlerin in der Spur N genau das von dir Gewünschte realisiert, bis in's Detail die genaue Vorgehensweise beschrieben, und mit detaillierten Fotos das Ergebnis sehr eindrucksvoll dargestellt.

    Der o.g. komplette Tread im Stummiforum ist zwar endlos lang, aber man sollte sich wirklich mal die Mühe machen, den kompletten Thread aufmerksam zu verfolgen. Was die Frau hier in Sachen Landschaftsgestaltung auch noch mit detaillierter Beschreibung "ablieferte", schlägt einfach alles was ich bisher in diversen Foren gesehen habe. Und das alles wohlgemerkt in der piepsligen Spur N.

    Gruß
    Uwe
     
  7. Calbacher

    Calbacher Foriker

    Registriert seit:
    13. November 2012
    Beiträge:
    364
    Ort:
    Calbach
    Bewertungen:
    +7
    Gebirgsbach und See

    Hallo zusammen,

    vielen Dank für die Anregungen!

    Die Bilder Deiner Anlage sehen gigantisch gut aus. Meine Steinchen habe ich schon zusammengekehrt. Ich werde versuchen, dass das Wasser auch um die größeren Steine mehr herumfließt. Dieser Ansatz gefällt mir.

    Es ist auf jeden Fall etwas dabei. Ich muss mich nur noch entscheiden können - was mir nicht leicht fällt. Ich werde wohl noch ein paar Varianten Probe legen.

    Dies ist wirklich ein super Link. Den Ansatz mit der Watte werde ich auch probieren. Bei soviel schäumenden Wasser im oberen Bachlauf bräuchte ich kaum noch mit Farbe "nachdunkeln".

    In der letzten Zeit habe ich schon mit Wassereffekte und Holzleim experimentiert, um Stromschnellen herzustellen. Die Materialien wurden ganz dünn auf Backpapier gestrichen und getrocknet. Die Wassereffekte waren mir aber zu glasig, und der Holzleim sah auf dem Backpapier und in der Hand noch super aus. Auf der Anlage hätte man die Holzleimrohlinge nicht von Pergamentpapier unterscheiden können. Es kommt auch immer auf die Lichteffekte an.

    Ich mache mich gleich auch an die Arbeit und werde das Ergebnis Euch zeigen.

    Viele Grüße,

    Thomas
     
  8. Werner 8871

    Werner 8871 Foriker

    Registriert seit:
    2. Januar 2011
    Beiträge:
    541
    Ort:
    Stuttgart
    Bewertungen:
    +139
    Hallo Thomas,

    ich habe gerade einen Beitrag über einen sehr interessanten Hersteller geschrieben:
    http://www.tt-board.de/forum/showpost.php?p=823038&postcount=1
    Dieser bietet u.a. auch künstl. Wasser (inkl. dazugehörige Produktvideos) an.
    Im pdf-Katalog ist zu sehen, dass Du damit auch eine schöne Gischt herstellen kannst.
    Evtl. ist das ja etwas, was Dir weiter helfen könnte.
     
  9. Olaf-57

    Olaf-57 Foriker

    Registriert seit:
    18. März 2008
    Beiträge:
    121
    Ort:
    Jena
    Bewertungen:
    +13
    Hallo,
    ich habe im Herbst einen Bach "installiert". An den Stellen, wo Schaum erscheinen soll, habe ich "Window-Color" benutzt, vor dem Trocknen Watte (in Fließrichtung!) eingearbeitet. Nach dem Trocknen kam darüber und daneben (die "Gischt" hört ja nicht schlagartig auf) noch "Wassereffekte" für den Übergang. Diese trocknen leicht milchig-transparent. Das "normale" Wasser besteht aus Bootslack (mehrere Schichten).
    Viele Grüße
    Olaf-57.
     

    Anhänge:

  10. Hammy

    Hammy Foriker

    Registriert seit:
    3. August 2003
    Beiträge:
    3.360
    Ort:
    47°49' n.B., 12°54' ö.L.
    Bewertungen:
    +8
    Olaf, dein Bach hat IMHO zu viele annähernd gleich große Blöcke, aber zu wenig kleineres Gestein. Das Flüsschen sieht von der Farbe nicht schlecht aus (der Fels schon), nur fehlt mir da am Rand irgendwas. Gerade im Außenbereich einer Kurve lagert sich immer Sediment ab. Willst du Hoch- oder Niedrigwasser darstellen? Wenn nicht ersteres, dann findest du im Randbereich auch immer Schwemmgut vom letzteren stärkeren Hochwasser.
     
  11. Calbacher

    Calbacher Foriker

    Registriert seit:
    13. November 2012
    Beiträge:
    364
    Ort:
    Calbach
    Bewertungen:
    +7
    Gefrorene Pfützen und Wasserfälle...

    Liebes TT-Land,

    vielen Dank für Eure Anregungen! Mich hat die Gebirgsbachgestaltung voll im Griff. Ich habe eben die zweite Schicht meines 2-Komponenten-Gemisches aufgetragen.

    Gestern habe ich mir auf die schnelle von Window Color Krakelee-Medium gekauft, da kristallklar nicht angeboten wurde und auch dies farblos ist. Auf meinem Probebachstück wurde dieses aufgetragen und anschließend Watte drin getränkt.

    Das Ergebnis sieht aus wie eine zugefrorene Pfütze bzw. zugefrorene Stromschnelle. Die Struktur ist so sehr fein, dass diese sich mit meiner Handy-Kamera gar nicht richtig fotografieren lässt.

    Viele Grüße und viel Spaß beim Basteln,

    Thomas
     
  12. Olaf-57

    Olaf-57 Foriker

    Registriert seit:
    18. März 2008
    Beiträge:
    121
    Ort:
    Jena
    Bewertungen:
    +13
    @Hammy

    Hallo,
    ich möchte keine "faulen" Ausreden bringen, aber ein paar Erklärungen zu meiner Interpretation der Bilder:
    Der Bach hat ein kurzes, intensives Hochwasser hinter sich (das mitgeführte Schwemmgut und ein Teil der Sedimente lagern sich erst später ab). Der Bach kommt aus einem kalkhaltigen Gebiet (daher die hellen Hochwassermarken) und fließt erst jetzt durch Buntsandstein (der ist auch nicht so "filigran" zerklüftet, wie Kalkstein). Sedimente lagern sich (wenn, dann) in der Innenkurve oder hinter Steinen (Felsen) ab. Bei schnell anschwellenden und abklingenden Hochwassern (und erst Recht in solchen Klammen) wird ein Bachbett förmlich "ausgeräumt", d.h. auch kleinere Steine werden mitgenommen.
    Hier (bei Jena) gibt es ein Tal, was noch im Buntsandstein liegt, am Nordrand dessen ist nur noch Kalkstein. -Achso, ich bin seit vielen Jahren Wildwasser-Kajaker (d.h. die Begründung stimmt, auf der nächsten Anlage gibt es dann einen Bach ohne überstandenes Hochwasser..).

    Ein weiteres schönes Rest-Wochenende
    Olaf-57.
     

    Anhänge:

  13. Hammy

    Hammy Foriker

    Registriert seit:
    3. August 2003
    Beiträge:
    3.360
    Ort:
    47°49' n.B., 12°54' ö.L.
    Bewertungen:
    +8
    Hast Recht. War meinerseits im Irrtum.
     
  14. Calbacher

    Calbacher Foriker

    Registriert seit:
    13. November 2012
    Beiträge:
    364
    Ort:
    Calbach
    Bewertungen:
    +7
    Die zweite Harzschicht ist getrocknet ...

    Hallo TT-Land,

    nachdem die zweite Schicht meines 2-Komponenten-Gemisches getrocknet ist. Möchte ich über das bisherige Ergebnis informieren:

    Bild 1: Sicht von oben - Die Steine liegen nicht mehr direkt im Wasser sondern das Wasser fließt um die Steine. Die Bilder von Jake hatten mir sehr gut gefallen. Andrè lieferte die Begründung für das farbliche Motiv.

    Bild 2: Quelle mit Bach zur Wassermühle - Die Übergänge sollen jetzt im nächsten Schritt überarbeitet werden. Window Color kristallklar habe ich heute bekommen und soll zusammen mit Watte die Stromschnellen erzeugen.

    Bild 3: Bach von Wassermühle nach unten - Es sollen noch ein paar Stromschnellen im steilen Abschnitt integriert werden.

    Bild 4: Übergang von Bach zum See - Um den großen grauen Stein sollen noch Stromschnellen und Wasserwirbel platziert werden.

    Erstes Schilf wurde auch schon gesetzt. Sonderlich gefallen tut es mir aber nicht. Das Schilf wurde mit Blumendraht am "Fuß" zusammengefasst.

    Wie bekommt man dieses Schilf am besten fixiert?
    Habt Ihr Ideen wie der Seerand gestaltet werden könnte?

    Wo der Sand liegt, wollte ich den Badestrand herrichten. Die Brückenpfeiler sollten zum Teil durch Sträucher verdeckt werden. Ich werde mein Versuchsmodell jetzt erst einmal mit Window Color und Watte bearbeiten - dies muss bis morgen ohnehin trocknen. Bis dahin warte ich gespannt auf Eure Anregungen.

    Viele Grüße,

    Thomas
     

    Anhänge:

  15. Ralf

    Ralf Foriker

    Registriert seit:
    13. Juli 2003
    Beiträge:
    583
    Ort:
    Sachsen
    Bewertungen:
    +7
  16. Hammy

    Hammy Foriker

    Registriert seit:
    3. August 2003
    Beiträge:
    3.360
    Ort:
    47°49' n.B., 12°54' ö.L.
    Bewertungen:
    +8
    Warum ist das blau? Ist der Boden des Sees verseucht oder gefliest?
     
  17. Spreepaul

    Spreepaul Will nicht mehr "on board" sein

    Registriert seit:
    20. September 2003
    Beiträge:
    2.640
    Bewertungen:
    +342
    Hi,

    ach, ein schöner reiner Gebirgssee oder Kies/Kreidesee kann schon mal die hübschesten Blautöne hervorbringen.
    Ein oller Badesee im Hochsommer eher nicht.:wiejetzt:

    (Hat was mit Reflektion und Lichtbrechung der Wassermoleküle zu tun)
     
  18. Calbacher

    Calbacher Foriker

    Registriert seit:
    13. November 2012
    Beiträge:
    364
    Ort:
    Calbach
    Bewertungen:
    +7
    Gestaltungsvorschläge?

    Hallo Hammy,

    um leichter eine gewisse Tiefenwirkung zu erzielen und einen Kontrast zum potentiellen Umland zu schaffen.

    Wie sehen Deine Gestaltungsvorschläge aus?

    Vielen Dank!

    Viele Grüße,

    Thomas
     
  19. Hammy

    Hammy Foriker

    Registriert seit:
    3. August 2003
    Beiträge:
    3.360
    Ort:
    47°49' n.B., 12°54' ö.L.
    Bewertungen:
    +8
    Zeig mir bitte mal ein Foto, wo ein kleiner See tiefblau ausschaut. Ich meine, dass Seen oft grünlich bis braun aussehen (Tümpel im Wald). Bläulich scheint schon so selten zu sein, dass es als besonders attraktiv empfunden wird. Problem bei vielen Fotos ist, dass man fast immer nur die Reflexion des Himmels sieht.

    Ich muss aber zugeben, dass ich nur gut reden kann. Selbst versucht, habe ich es noch nicht.
     
  20. Olaf-57

    Olaf-57 Foriker

    Registriert seit:
    18. März 2008
    Beiträge:
    121
    Ort:
    Jena
    Bewertungen:
    +13
    Hallo,
    ich bin der Meinung, daß die Untergrund-Farbgestaltung das Schwierigste an der Gewässergestaltung ist (ich lasse es jetzt bei mir aber so). Dein See erscheint mir sehr tief (ehem.Lehmgrube?). Der Übergang von bräunlichem Ufer zum blauen Wasser könnte etwas stufiger (bei evtl. ehem. Lehm-oder Kiesabbau) oder gleitender werden. Aber auch in der Natur gibt es fast nichts, was es nicht gibt.
    Schilf nehme ich immer kleine Bündel, unten etwas (Alles-)Kleber dran. Nach leichtem Anziehen des Klebers dann auf den geplanten Platz stellen. Danach erst das "Wasser" einfüllen (s.#12/ 4.Bild). Man sieht dann auch, wie das Schilf aus dem "Seegrund" heraus wächst.
    Viele Grüße
    Olaf-57.
     
  21. Calbacher

    Calbacher Foriker

    Registriert seit:
    13. November 2012
    Beiträge:
    364
    Ort:
    Calbach
    Bewertungen:
    +7
    Da überlegt man und überlegt und trotzdem ....

    Du hast schon Recht und vielen Dank für die Bilder! Aus meiner Steuerungsperspektive sieht es gar nicht so blau aus (siehe Bilder). Was mich am meisten stört, ist mittlerweile der Kontrast des Bachbetts auf der einen Seite und des See`s und der Anderen. Vielleicht sollte ich Sträucher oder Bäume wie auf dem Link (grün) unter den Brücken ins Wasser ragen lassen.

    Vielen Dank für Deine Unterstützung! Meine Schilfbüschel sind bisher immer umgekippt. Daher wollte ich diese in den grünen Rand des See`s stellen, damit der grüne Blumendraht nicht so in Auge sticht.

    Ich werde den See noch weiter durchtrocknen lassen und nochmal mit Sand und Steinchen spielen. Die Böschung verträgt bestimmt noch zwei Schichten Harz.

    Viele Grüße,

    Thomas
     

    Anhänge:

  22. Frontera

    Frontera Foriker

    Registriert seit:
    22. Dezember 2002
    Beiträge:
    12.551
    Ort:
    Neubrandenburg
    Bewertungen:
    +3.110
    Übrigens, Schilf ist im Sommer grün. Braun oder Beige wird es erst im Herbst, Winter. Ein Fehler der auf vielen Anlagen zu sehen ist. :ja:

    Noch was. Da es ja laut Überschrift um einen Gebirgsbach gehen soll. Dort wird wenig Schilf wachsen. Schilf mag eher langsam fließende oder stehende Gewässer.
     
  23. Hammy

    Hammy Foriker

    Registriert seit:
    3. August 2003
    Beiträge:
    3.360
    Ort:
    47°49' n.B., 12°54' ö.L.
    Bewertungen:
    +8
    Der Gebirgsbach scheint also in einen See zu münden, über den die Brücke gebaut wurde? Gibt es so etwas? Oder sind da verschiedene Teile eines Gewässerlaufs miteinander vermischt? Sind Einläufe von Bächen in Seen nicht eher relativ ruhig fließende Flüsschen, die gerade in der Nähe von Bahnanlagen gern in einer Art Kanal laufen (Weißeritz bei Dresden)?

    Auf alle Fälle würde ich den See eher grün-grau-braun machen und den Einlauf eher etwas beruhigter als weiter oben, also am Einlauf kein Gebirgsbach mehr. Bäume und Büsche bis an und über den See/Einlauf wachsen zu lassen, ist sicher nicht verkehrt.

    Wenn wir schon dabei sind: die Gleise airbrushe ich immer erst nach dem Schottern, sonst sehen die Steine so sauber aus. Vor dem Schottern male ich nur die Schienen grau-braun an und die Schwellen mit gaaaanz wenig weiß, sodass die Maserung etwas hervortritt.
     
  24. Der Schwarzwälder

    Der Schwarzwälder Foriker

    Registriert seit:
    9. Juli 2003
    Beiträge:
    2.061
    Ort:
    Im dunklen Wald.
    Bewertungen:
    +841
    Hallo Thomas,

    ich habe schon öfters darüber in Mobazeitschriften gelesen, das einen empfohlen wird es genauso mit dem Gewässeruntergrund zu machen, wie du es getan hast.
    Ich persönlich hatte mir vor langer Zeit auch schon mal Gedanken darüber gemacht und bin zu dem Entschluss gekommen, daß dieser Tipp schlicht weg Unsinn ist. Sowas kann man in der Miba einen Murkslinisten anraten, denn die blicken ja eh nichts.
    Ich würde dir empfehlen, den Untergrund Erdbraun zu machen und dann den Gießharz grünlich einzufärben, aber nur ganz schwach. Bei der Tiefe die du an strebst, musst du den Harz eh in mehreren Schichten einbringen, so das daß Wasser immer dunkler wird in der Mitte.
    Aber ich würde dort keinen See installieren, die Lage ist denkbar ungünstig und unrealistisch. Der Gebirgsbach würde den Mini- See innerhalb kurzer Zeit mit Geröll auffüllen, wohlgemerkt in der Natur.
    Ich wohne sehr dicht an solch einem Bach und wenn er ganz normal dahin plätschert, ist alles wunder schön, bekommt der aber mal richtig Wasser sind auf einmal Steine im Flusslauf verschwunden, wofür man eigentlich einen Kran hätte gebraucht, um ihn heraus zu heben und das ist noch ein kleiner Gebirgsbach.
    Sinnvoller wäre, den Bach unter Brücke weiter laufen zu lassen oder man lässt ihn in einen größeren Fluss münden.
    Der Bachlauf mit den Steinen drin sieht doch gut aus, diese solltest du dunkelgrün oben herum noch anmalen, da die immer Moosig sind, Teils wachsen sogar Flechten, dicke Mose und Farne darauf, wenn sie mehr aus dem Wasser ragen.
    Wird der Fluss flacher, sammelt sich Sand zwischen den Steinen und das Wasser wird tiefer. Oft entstehen so Sandsträhnen und kleine Sandbänke.
    Das Ufer ist meiste von größeren Steinbrocken gesäumt und sehr stark überwuchert mit Efeu, Farnen und anderen oft großblättrigen Pflanzen, auch Bäume stehen direkt am Ufer.
    Ich hoffe das ich helfen konnte.

    Viele Grüße Torsten.
     
  25. Olaf-57

    Olaf-57 Foriker

    Registriert seit:
    18. März 2008
    Beiträge:
    121
    Ort:
    Jena
    Bewertungen:
    +13
    Hallo,
    "der Schwarzwälder" hat natürlich Recht. Wenn das, was man sieht, der komplette See ist, ist er bald voll. Du kannst den "See" ja als Bucht eines größeren Sees oder als Mündungsgebiet in einen größeren Fluß deklarieren. Letzteres versuche ich darzustellen, als Vorbild für Ersteres fällt mir schlagartig die Mündung des "Großen Otternbaches" in die Hohenwarte-Talsperre (Nähe Liebschütz an der Oberlandbahn) und die Mündung der Wettera in die Bleiloch-Talsperre ein (dort führt eine Brücke der Strecke Schleiz-Saalburg über die "Wettera-Bucht"). Beide Flüßchen sind etwa ähnlich dem von Dir dargestellten Bach.
    Weiterhin viel Erfolg
    Olaf-57.
     
  1. Diese Seite verwendet Cookies, um Inhalte zu personalisieren, diese deiner Erfahrung anzupassen und dich nach der Registrierung angemeldet zu halten.
    Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden