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    Die Crew des TT-Boardes

iwii plant...

iwii

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Zu dem Bogen hatte ich #488 was geschrieben. Letztlich verschwindet dieser jetzt schon optisch im Wald. Man würde das Gleis mit einem Hauptgleis im Vordergrund einfach als Anschluss/Abzweig wahrnehmen, so dass das Zuschütten samt Umbau der Zufahrt zum Schattenbahnhof unnötig ist.
vielleicht wäre auch (unter anderem) eine Erweiterung innerhalb des bestehenden Streckenverlaufes denkbar?
Dieses macht sich bereits #487 zu Nutze. Das ist eine im Ursprungsplan angelegte Dehnungsfuge und sie ließe sich natürlich beliebig erweitern. Eine weitere Sollbruchstelle ist zwischen Schnappsfabrik und dem Segment Oberwald. Auch hier ließe sich beliebig an-/zwischenbauen. Beides wäre aber letztlich nur eine Verlängerung der vorhandenen Strecken. Irgendwie was Neues wäre schon schön. Im Zweifel würde ich natürlich davon Gebrauch machen.
 

ka-1111

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Ich würde das Gleis zur virtuellen Basaltgrube vorher ausfädeln Und ein Stück parallel zum Hauptgleis entlang führen. Aber das geht ja bei deinem Baufortschritt ohne Verlust bestimmt nicht mehr.
 

Stardampf

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14 T€ sind schon eine Haussnummer.
Dropsdem:
Laß sie einfach dort, wo sie ist. Da paßt sie hin, da will sie sein. Da kannst Du zuhause mal spielen, wenn Du gerade Lust hast.

Der neue Raum verdient auch ein neues Konzept.
Das bisher veröffentlichte fand ich - wenn auch noch nicht perfekt - gar nicht so übel...
 

iwii

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Ich nehme nochmal Anlauf. Man empfiehlt Neuplanern immer erst zu überlegen, was er eigentlich will. Man selbst rennt dann trotzdem in der Fülle der Möglichkeiten blind los...

Also: Ich will eine Hauptstrecke, auf der vorbildgerechte Züge fahren zu können - ob nur als Paradestrecke oder mit Bahnhof ist gar nicht so wichtig. Speziell meine ganzen Epoche 2 Personen- und Ganzzüge, sowie die SVTs sollen Auslauf bekommen können. Es darf dort auch schneller zugehen.

Daraus ergeben sich folgende Parameter: die Zuglängen betragen 3m oder mehr. Keine Steigungen. Keine 310er Radien. Folglich kann der Schattenbahnhof der aktuellen Anlage für diese Züge nicht mitgenutzt werden.

Erkenntnisse aus der bisherigen Planung: Die Erweiterung aus Beitrag 487 ist gesetzt. Die Hauptstrecke braucht als Hundeknochen zwei eigene Schattenbahnhöfe. Eine Erweiterung auf der Westseite von Ge(l)dern ist schwierig, da das Gleis an der Vorderkante der Anlage weitergeführt werden müsste. Das schränkt die gestalterischen Möglichkeiten bei gleichzeitig hohem Platzverbrauch sehr ein.

Herausforderung: die Schattenbahnhöfe so zu bauen, dass durch die maximale Eingrifftiefe keine "Schneckenform" der Anlage entsteht.

Zur besseren Übersicht, habe ich das Segment "Oberwald" im Plan entfernt. Grün ist die sichbare Strecke der vorhanden Anlage inkl. der Änderungen aus #487. Die roten Gleise sind die Zwischenebene zum vorhanden Schattenbahnhof. Der graue Bereich wäre ein Ende des Hundeknochen der Hauptstrecke mit einem Überhabegleis (blau) zur vorhanden Anlage. So könnte man den Schattenbahnhof der Bestandsanlage für kurze Züge mitnutzen und Züge über beide Anlagenteile fahren lassen. Die komplette Erweiterung wäre modular baubar, ohne in die Bestandsanlage weiter einzugreifen - nur die Weiche für das Übergabegleis müsste in #487 bereits mitgebaut werden.

plan1.jpg

Die grauen Gleise dienen erst mal nur der Verdeutlichung des Prinzips. Die genaue Lage, Form und Anzahl ergibt sich erst im weiteren Planungsverlauf.

In der 3D-Ansicht sieht man, dass sich das Niveau der Hauptstrecke auf dem der Zwischenebene befindet. Der neue Schattenbahnhof ist weitgehend offen hinter der Kulisse der bestehenden Anlage. Auf Höhe der Schnapsfabrik würde die Hauptstrecke dann sichtbar werden.

3D1.jpg3D2.jpg
 

C120

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"auf Höhe der Schnapsfabrik" meinst Du sicher von der Anlagentiefe her gesehen. Für einen schönen Geländeübergang und annehmbaren Abstand zur Tunneleinfahrt links braucht es schon ein bisschen Platz in der Länge.
 

iwii

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Der Anlagenschenkel mit der Schnapsfabrik hat aktuell eine Tiefe von 75cm bis zur Kulisse. Das ließe sich verdoppeln, da die Anlage frei im Raum stehen soll. Entsprechend kann man mit dem Abstand und Winkel zwischen Hauptstrecke und der Nebenbahn spielen. Die Hauptstrecke liegt ca. 10cm tiefer als die Fabrik/Nebenstrecke. Das wird aus der Betrachterperspektive noch spannend. Auf jeden Fall kann ich mit dem Ansatz an der Basis des U das notwendige Raummaß auf 4 Meter drücken, wenn es notwendig würde.
 

iwii

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Ich habe mich mal an einem Turmbahnhof versucht. Das wollte ich schon immer mal machen. Der obere Bahnhof ist vom Aufbau faktisch Oberwald nur gespiegelt. Der untere Bahnhof ist im Grunde ein Haltepunkt mit einer Ladestraße und einem Schuppen für Expressgut. Die Bahnsteiglänge würde um die 2,20-2,40m betragen - bietet also genug Platz für amtliche Eilzüge aus EP1/2. Der Radius ist 3,5m.

plan.jpg3D1.jpg3D2.jpg3D3.jpg
 

C120

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Na ich weeß nich. Für mich sieht es aus als ob eine später gebaute Schnellstrecke einen Haltepunkt bekommen hat weil der Ort so bedeutend ist das er schon einen Kreisbahn- Bahnhof hat. Unter Turmbahnhof stelle ich mir was größeres vor mit einem gemeinsamen Empfangsgebäude und gemeinsamen, also zentral vom EG aus erreichbaren Bahnsteigen.
 

iwii

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Der obere Bahnhof wurde zurück gespiegelt. Die beiden Strecken bekamen ein Verbindungsgleis zu Übergabe von Güterwagen. Im unteren Teil gibt es eine Rampe zum Umladen zwischen Wagen der Staats- und der Privatbahn.

plan.jpg 3D1.jpg

weil der Ort so bedeutend ist
"Bedeutend" war Anfang des 20. Jhd ein dehnbarer Begriff. Wer die Party bezahlte, bestimmte in der Regel auch die Musik.
 

iwii

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Beim Bauen der Landschaft überkam mich der Gedanke, dass ich vielleicht doch keine Lust haben könnte - wenn auch nur kleine - Teile der Anlage abzureißen. Also habe ich ich versucht, ob die Erweiterung auch ohne Umbauten an der bestehenden Anlage möglich ist. Zudem suchte ich nach einer Alternative für die platz- und materialraubenden Schattenbahnhöfe der Hauptstrecke. Für Letzteres fand sich folgender Ansatz (Prinzipskizze):

prinzip.jpg

Damit könnten diese Schattenbahnhofsbereiche von der Anlage getrennt werden (z.B. an einer Wand entlang oder durch ein Nachbarzimmer geführt werden). Der sichtbare Bereich der Hauptstrecke verlängert sich um einen Meter, ohne mehr Grundfläche zu benötigen. Übertragen auf die vorhandene Anlage sähe das dann so aus:

3D.jpg

Bleibt noch die Übergabe der Züge zwischen der Hauptstrecke und der vorhanden Anlage. Dazu reichen letztlich zwei zusätzliche Weichen in der Zwischenebene (rot). Die Übergabe kann über die gelbe Schleife in beide Richtungen erfolgen. Da die Hauptstrecke für den Rechtsverkehr ausgelegt ist, wäre im weiteren Verlauf nur ein einfacher Gleiswechsel in der Hauptstrecke erforderlich.

Plan.jpg
 

iwii

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Das Grundkonzept steht jetzt (hoffe ich). Es lässt sich in der Länge beliebig ändern. Auch das Segment Oberwald könnte wiederverwendet werden. Es kommen zwar keine wesentlichen Betriebsstellen hinzu, dafür bleibt aber der Stil der Anlage erhalten. Im Gegenzug ergibt sich die Möglichkeit, mehrere Brücken zu bauen.

3d1.jpg 3d2.jpg 3d3.jpg
 

Stardampf

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Ein Anlagenplan muß sich (fast) immer den Zwängen des zur Verfügung stehenden Raumes fügen.
Ist der Plan gut und die Umsetzung ambitioniert, kann das so gut aussehen, wie bei Dir oder z.B. bei TT-Fritze. Völlig verschiedene Flächen, völlig verschiedene Pläne. Aber gut geplant und gebaut.
Chapeau.

Stellt man jetzt so eine Anlage in einen deutlich größeren Raum und 'erweitert' sie,
wird die 'alte' Anlage immer wie ein Fremdkörper wirken, da die Erweiterungen nicht den alten Zwängen unterliegen, sondern denen des neuen Raumes, die deutlich mehr Weite bieten. Das sieht dann meistens so aus, halt wie gewollt und nicht gekonnt. Siehst Du da Paralllelen?
Die alte Anlage wird immer eine lästige Engstelle bleiben...

Meine Meinung:
Neuer Raum - neuer Plan - neue Anlage. Hat man die Möglichkeit, die alte zu erhalten, hat man was zum Spielen, bis die neue fertig ist, oder auch darüber hinaus. Hat man die Möglichkeit nicht, hilft nur ein harter Schnitt.

Sorry @bert84, ist nicht böse gemeint, nur meine Meinung. Denk mal drüber nach.
 

iwii

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Neuer Raum - neuer Plan - neue Anlage.
Ich denke nicht, dass ich noch mal eine große Anlage von Grund auf neu bauen werde. Für mich ist es wenig spannend, Sachen zu wiederholen. Dazu habe ich zu viele Ideen im Kopf. Ich kann mir die Modellbahn z.B. gut als Wohnungsdeko in den verschiedensten Formen vorstellen - also weit ab der klassischen "Platte".
 
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iwii

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Das Grundkonzept steht jetzt (hoffe ich).
Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt...
Ich denke nicht, dass ich noch mal eine große Anlage von Grund auf neu bauen werde
Jepp. Und genau aus dem Grund bin ich nochmal in mich gegangen. Alle Erweitungungen endeten bis jetzt in unzähligen Metern versteckter Strecke für sehr wenig sichtbaren Bereich. Also habe ich einen anderen Ansatz versucht und die Schleife zum Schattenbahnhof unter der Schnapsfabrik geöffnet.

Farbrik-alt.jpg (alt)
Farbrik-neu.jpg (neu)

Damit würde keine zweigleisige Hauptstrecke, sondern nur eine eingleisige Paradestrecke entstehen. Der vorhandene Schattenbahnhof könnte so aber mitgenutzt werden. Die Züge könnten dann wahlweise durch den Bahnhof Ge(l)dern oder nur auf der Paradestrecke verkehren.

Im Folgenden gilt es die Landschaft so zu gestalten, dass ein vorbildnaher Streckenverlauf entsteht. Dazu wird das Segment Oberwald verschoben und durch einen zusätzliche Haltepunkt ersetzt. Dadurch ändert sich der Betriebsablauf und zumindest der Anschluss der Schnapsfabrik würde über den Bahnhof Ge(l)dern bedient.

Brücke.jpg

Der Bahnhof Oberwald würde nun aber seiner Funktion beraubt. Es muss ein neuer Anschluss gefunden werden. Da passt es gut, dass der Vogelsberg aus Unmengen Basalt besteht, welcher dort auch abgebaut wird. Es liegt also nichts näher, als einen entsprechenden Betrieb dazustellen. Güterverkehr kann man nie genug haben.

Oberwald.jpg

Daraus ergeben sich dann zwei neue Projekte: zum einen die Brücken und der Fluss und zum anderen das Diorama des Basaltwerks. Das Thema Gleisbau wäre eher untergeordnet und weit weniger auswendig als die vorherigen Varianten.

Jetzt stellt sich natürlich die Frage, ob das Basaltwerk + Oberwald für die Modulisten ein interessanter Betriebspunkt wäre. Da Oberwald problemlos transportabel ist, bietet es sich an, den Gleisanschluss und das Basaltwerk ebenfalls als mobile Segmente zu gestalten. Die 3 Segmente hätten eine Gesamtgröße von ca. 2,70x0,50m plus ein passender Modulübergang. Das würde dem Hobby langfristig noch eine neue Seite hinzufügen.
 

Poeltt

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Moin, sieht gut aus . Ich würde aber die Strecke oben ( Oberwald ) nach hinten verschieben und in einem großen Bogen an Oberwald anbinden. Die Paradesstrecke dann im Vordergrund weiter sichtbar verlaufen lassen und unter der Oberwaldstrecke kurz vor dem Bahnhof nach hinten in den Untergrund verschwinden lassen. Nur meine Gedanken dazu. Gruß Ralf
 
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