1. Hallo TT-Modellbahner, schön, dass du zu uns gefunden hast.
    Um alle Funktionen nutzen zu können, empfehlen wir dir, dich anzumelden. Denn vieles, was das Board zu bieten hat, ist ausschließlich angemeldeten Nutzern vorbehalten. Du benötigst nur eine gültige E-Mail-Adresse und schon kannst du dich registrieren.
    Deine Mailadresse wird für nichts Anderes verwendet als zur Kommunikation zwischen uns.
    Die Crew des TT-Boardes

iwii plant...

Dieses Thema im Forum "Gleispläne/Signal- und Sicherungsplanung" wurde erstellt von iwii, 7. Dezember 2018.

  1. Schorsch

    Schorsch Foriker

    Registriert seit:
    2. Juli 2010
    Beiträge:
    925
    Ort:
    (- 23.630 -)
    Bewertungen:
    +225
    Vor sehr vielen Monden besuchte ich einen großen Hersteller von Badkeramik an der Weser. Sehr interessant waren die damals bereits nicht mehr genutzten Anlagen zur Bahnverladung. Leider hatte ich keinen Fotoapparat griffbereit. Aus dem Gedächtnis skizziert stellten sich die Gegebenheiten wie folgt dar:

    Clipboard 1.jpg
    (leider finde ich hier gerade keine Möglichkeit Text als Code mit fester Zeichenbreite einzufügen :-( , deshalb als Bild)

    Wenn man den Plan spiegelt, würde er gut in den unteren Anlagenschenkel passen. Unter Gleis 3 als Abschluß die Werkhallen im Halbrelief. Durch Gleis 2b wird auch der südöstliche Anlagenteil gut ausgenutzt. Die Einbindung des Zuführungsgleises und die Führung der Strecke soll hier nicht Gegenstand der Betrachtung sein, das kannst Du mit Deinem Gleispuzzleprogramm sicher leicht ausprobieren, falls die Skizze Gefallen findet.
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. Oktober 2019
  2. iwii

    iwii Foriker

    Registriert seit:
    28. August 2018
    Beiträge:
    710
    Ort:
    Berlin
    Bewertungen:
    +341
    Nein. Das Stück ist jetzt überflüssig. Um so länger ich auf die Höhenstaffelung des Anschließers (#422) schaue, desto mehr gefällt mir diese Grundidee, da die Höhendifferenzen zwischen den einzelnen Elemente nicht so extrem ausfallen. Über den Gleisplan und die Gebäude muss ich noch grübeln.
     
  3. HBGRosi

    HBGRosi Foriker

    Registriert seit:
    17. Mai 2007
    Beiträge:
    48
    Ort:
    Dresden
    Bewertungen:
    +3
    Hallo iwii,

    wenn Du mal eine genauere Aufgabenstellung definierst, dann die dazugehörige Landschaft, sprich die Größe Deiner Anlage einbeziehst und Dich zum Schluss beginnst, mit Vorschriften der deutschen Bahnen zu befassen, hätten wir bestimmt bei Post 250 schon ein vorzeigbares Ergebnis erzielt.

    Du willst es offensichtlich richtig machen. Das ist auch gut so. Aber die wenigsten Boarder werden Dir weitergehende und vor allem richtige Hinweise dazu geben können. Die suchst Du ja offensichtlich, die Hinweise natürlich.
    Und ich habe Angst, dass irgendwann die Disskussion beginnt, wieviel Schottersteine zwischen den Schwellen liegen müssen, waagerecht oder auch senkrecht. .....................

    Also zeig mal, dass es effektiver geht!
    Ich kann mir gut vorstellen, es gibt auch andere Modellbahner, die über den Inhalt Deines Themas mit dem Kopf schütteln. Und dass ist wohl nicht Dein Ziel: Wäre auch schade.

    Oder mach einfach einen privaten Block auf.

    HBGRosi
     
  4. iwii

    iwii Foriker

    Registriert seit:
    28. August 2018
    Beiträge:
    710
    Ort:
    Berlin
    Bewertungen:
    +341
    Naja, bereits in dem Satz sind mehrere Punkte, die sich einfach nicht pauschal im Vorfeld definieren lassen - es sei den, ich wollte ein unbewegtes Diorama bauen. Ich habe meine Vorstellungen und muss probieren, wie die sich hübsch auf dem Platz umsetzen lassen. Das ist ein kreativer Prozess und ich nehme gerne Überlegungen anderer in den Vorgang mit auf. Was ich (nicht) will steht ja immer wieder hier im Thread.

    Auch das finde ich nicht schlimm. Wir bewegen uns in Epoche 1, da gibt es eh kaum verlässliche Informationen aus erster Hand. Wenn am Ende das ein oder andere Detail nicht stimmt, dann ist es halt so. Wie bereits mehrfach gesagt ist mein Ziel "Plausibilität" und nicht "Finescale" - egal ob im Modellbau oder im Betriebsablauf.

    Angstzustände bezüglich eines Forenthreads, der dich noch nicht mal persönlich betrifft... - hoppala, solch einer Wirkung war ich mir nicht bewusst. Keine Sorge, du musst dich nicht ängstigen, alles gut!

    Ich möchte mich in diesem Thread mit anderen austauschen. Ich habe kein Problem damit, wenn meine Planung (oder Weg dahin) jemanden nicht gefällt.
     
  5. iwii

    iwii Foriker

    Registriert seit:
    28. August 2018
    Beiträge:
    710
    Ort:
    Berlin
    Bewertungen:
    +341
    Gleise fertig. Gesetzt sind die neue Auhagen Fabrik und die Faller Fabrik. Welche ergänzenden Gebäude die einzelnen Firmen bekommen, wird sich ergeben. Übergabe der Wagen erfolgt im Bahnhof. Dort kommen weitere Güteranlagen an das unterste Gleis.
     

    Anhänge:

    • Gefällt mir Gefällt mir x 2
    • Zustimmung Zustimmung x 1
    • Liste
  6. Ralf_2

    Ralf_2 Foriker

    Registriert seit:
    23. März 2004
    Beiträge:
    16.020
    Ort:
    Brieskow-Finkenheerd
    Bewertungen:
    +4.567
    Moin,
    Keine Angst - das ist schon erforscht: es sind, was auch sonst: ca 42.
    Grüße Ralf
     
    • Lustig Lustig x 2
    • Sieger Sieger x 2
    • Liste
  7. Schorsch

    Schorsch Foriker

    Registriert seit:
    2. Juli 2010
    Beiträge:
    925
    Ort:
    (- 23.630 -)
    Bewertungen:
    +225
    Für Nebenbahnen in Epoche 1 wäre wohl Kiesbettung naheliegender.

    Was mir gerade noch auffällt:
    W1 ist natürlich keine zweiseitige, sondern eine einseitige Doppelweiche mit nach links abgehenden Bögen. Also gerader Strang der W1 führt zu W3 und kreuzt dabei Gleis 2, die beiden Bögen der W1 führen zu Gleis 1 und 2. So klappt das auch mit der Geometrie.
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. Oktober 2019
  8. iwii

    iwii Foriker

    Registriert seit:
    28. August 2018
    Beiträge:
    710
    Ort:
    Berlin
    Bewertungen:
    +341
    Erst mal wäre interessant, wie der Unterbau generell aussah. Wenn man sich alte Bahnhofsfotos anschaut, war da erst mal alles recht eben und sonst ist in erster Linie Sand o.ä. zu erkennen - sowohl für die Gleise als auch die Bahnsteige.
     
  9. E-Fan

    E-Fan Foriker

    Registriert seit:
    21. August 2003
    Beiträge:
    7.609
    Ort:
    am Ende der Straße
    Bewertungen:
    +419
    Das dürfte in den meisten Fällen die Kiesbettung sein. Schlacke wurde ebenfalls als Bettungsmaterial verwendet.
     
  10. iwii

    iwii Foriker

    Registriert seit:
    28. August 2018
    Beiträge:
    710
    Ort:
    Berlin
    Bewertungen:
    +341
    Hallo @E-Fan

    mir geht es eher um den Teil darunter. Wie gesagt, in den Bahnhöfen scheint mir alles recht eben gewesen zu sein und größtenteils war von den Schwellen nicht mehr viel zu sehen. Auch auf freier Strecke sieht man kaum höhere Bettungen oder gar so was wie Randwege oder Gräben.
     
  11. E-Fan

    E-Fan Foriker

    Registriert seit:
    21. August 2003
    Beiträge:
    7.609
    Ort:
    am Ende der Straße
    Bewertungen:
    +419
    Man hat den Untergrund bis zum erreichen einer tragfähigen Schicht freigelegt, gegebenfalls mit Kiessand oder anderem geeignetem Material aufgefüllt und darauf die Bettung angelegt, die bis zur Schwellenunterkante eine nach Belastung orientierte Mindeststärke haben musste. Dann kamen die Gleise und das restliche Bettungsmaterial drauf.
    Schotter "empfahl" sich für Hauptbahnen, Kies und Sand konnten für untergeordnetere Strecken eingesetzt werden, wobei Sand keinen guten Ruf genoss weil dessen Einsatz den Instandhaltungsaufwand erhöhte.
    Ofen- und Kohleschlacke erwiesen sich als zu weich. (wurden durch die Gleisbewegungen zermahlen)
     
  12. Ralf_2

    Ralf_2 Foriker

    Registriert seit:
    23. März 2004
    Beiträge:
    16.020
    Ort:
    Brieskow-Finkenheerd
    Bewertungen:
    +4.567
    Bei uns waren sogar die Gleise der Kohlebahn geschottert. Teilweise findet man den heute noch, wenn man weiß, wo die Gleise lagen.
    Und das war teilweise schon in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts so.
    Als ich 1988 die Baugrube für mein Haus ausgeschachtet habe, bin ich auch auf so ein altes Gleisbett gestoßen. Mit Schotter und Schwellen.
    Viel später hat mir Matthias K. ein altes Messtischblatt aus den 20er Jahren überspielt. Jetzt weiß ich, daß mein Haus auf der ehemaligen Trasse einer Kohlenbahn steht.
    Ca 30 Jahre fuhren hier die Kohlezüge…
    Grüße Ralf
     
  13. E-Fan

    E-Fan Foriker

    Registriert seit:
    21. August 2003
    Beiträge:
    7.609
    Ort:
    am Ende der Straße
    Bewertungen:
    +419
    Heute klingelte mal wieder der Postbote und brachte rund 350 Seiten Lesestoff für Interessierte.
    Anbei Angaben zu Neigungen von Straßen bei niveaugleichen Kreuzungen und nochmal was zu Zuglängen und Geschwindigkeiten.
    A1.jpg 2.jpg 3.jpg 1.jpg
    Kannst halt überlegen ob Du die Neigung der Straße etwas anpasst @iwii
    Die Angaben stammen aus einem Lehrbuch von 1911.
     
  14. mcpilot

    mcpilot Foriker

    Registriert seit:
    17. Dezember 2007
    Beiträge:
    7.106
    Ort:
    BRD
    Bewertungen:
    +895
  15. Berthie

    Berthie Foriker

    Registriert seit:
    20. September 2007
    Beiträge:
    8.352
    Ort:
    Area 51
    Bewertungen:
    +1.629
    ...Ferdinand... ;)
     
  16. iwii

    iwii Foriker

    Registriert seit:
    28. August 2018
    Beiträge:
    710
    Ort:
    Berlin
    Bewertungen:
    +341
    Nun lege ich doch noch mal im Detail nach.
    1. Da mir das Gesamtbild nicht gefallen hat, habe ich alle Gleise auf der Bahnhofsseite um rund 4 cm nach vorne verlegt. Damit fällt das Ausziehgleis weg. Was ich so an Infos finden konnte, war da vermutlich im Vorbild auch nie eines. Das gibt gleich mehrere Vorteile: am EG kann eine ordentliche Ladestraße entstehen und ich komme von oben an die kritischste Stelle des Schattenbahnhofs.
    2. Der Schlenker im Durchgangsbahnhof wurde entfernt. Jetzt ist es ein langer Bogen.
    3. Die 2. Zufahrt zur Drehscheibe ist durch ein Abstellgleis ersetzt. Das war auch im Original so. Der Frommsche Plan ist an der Stelle definitiv falsch.
    4. Der BW-Bereich ist bei gleicher Gleisführung ein wenig kompakter geworden. Auch das passt mehr zum Vorbild. Bei der Drehscheibe scheint mir die 16m Version der Modellbahn Union ganz passend.
    5. Insgesamt kommen die Proportionen des Dreiecks und die Länge der Bahnsteige nun näher ans Vorbild. Nur das Gleis 7a ist künstlerische Freiheit.
    Über die Funktionsweise des Vorbild-Bahnhofs bin ich nur bedingt schlauer geworden. Auf alten Postkarten sieht man zwischen Gleis 9 und 10 noch einen zusätzlichen Bahnsteig, der vermutlich schon in den 1930ern nicht mehr genutzt wurde. In den angeschlossenen Orten gab es diverses Gewerbe, so dass die Vermutung nahe liegt, dass die Anschlüsse von Gedern aus bedient und die Züge auf Gleis 10 und 11 einfach nur zusammengestellt wurden - d.h. auf der Seite gar keine großartigen Güteranlagen existierten - zumindest findet man keine Anhaltspunkte dafür. Das würde auch erklären, warum die Lokstation weiter betrieben wurde. Auch findet man Informationen, dass insbesonders im Winter mit Mehrfachtraktionen (in späteren Jahren 86 und 65) gefahren wurde, was wiederum ein Grund für den Erhalt der Lokstation samt Drehscheibe gewesen sein wird. Ich gehe mal davon aus, dass Gleis 1 nach der Erweiterung 1905 nicht mehr für den Personenverkehr genutzt wurde.
     

    Anhänge:

  17. E-Fan

    E-Fan Foriker

    Registriert seit:
    21. August 2003
    Beiträge:
    7.609
    Ort:
    am Ende der Straße
    Bewertungen:
    +419
    Wenn das Gleis 1 nicht mehr für Personenverkehre genutzt worden wäre, dann hätte man meiner Meinung nach auf den Triebwagenschuppen und dessen Erweiterung verzichtet.
    An der Stelle kann ich mir gut vorstellen, das immer wieder mal ein DT2 nach Gedern gefahren und über Nacht dort geblieben ist.
     
  18. mcpilot

    mcpilot Foriker

    Registriert seit:
    17. Dezember 2007
    Beiträge:
    7.106
    Ort:
    BRD
    Bewertungen:
    +895
    Das Ausziehgleis unten links hatte ich ja auch bei einem Plan als Vorschlag entfernt, wenn die Weichenabstände an der Stelle groß genug sind, kannst du mit der Rangierlok bis vor die letzte Weiche fahren und kommst somit in die anderen Gleise zum Umsetzen der Lok fürs weitere Rangieren.
     
  1. Diese Seite verwendet Cookies, um Inhalte zu personalisieren, diese deiner Erfahrung anzupassen und dich nach der Registrierung angemeldet zu halten.
    Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden