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Modelltest Piko V60 Ersatzteilliste da

Erinnere Dich an den Grund dafür, daß die Kuppelzapfen bei Stangenlokomotiven um 90, 33,33 oder 25 Grad versetzt sind...
Nö sind se nich undbedingt - im Einstelligen und Kommaquietschbereich biste durchaus daneben. :allesgut:
:bia:
 
Na erst mal abwarten wenn die Lok real verfügbar ist, dann kann man immer noch meckern! Ist immer genial wie hier Modelle schon vor der Auslieferung schlecht gemacht werden! Immerhin ist dieses Modell ein Drittel günstiger als eins vom Mittbewerber! Und dessen Modell ist sicher auch nicht die Perfektion.
 
Autsch, aber völlig daneben! Belassen wir es bei dem 90° Versatz für die V60 und schieben die anderen Angaben auf meine am Sonnabend (beim Stammtisch?) erworbene Krankheit.
 
Die Radsatzwelle ist einem sinusförmigen Dremomentverlauf ausgesetzt,
Woher soll der sinusförmige Drehmomentverlauf kommen? Vom Dieselmotor? :braue:
Wie sollen die Achswellen den angeblich unterschiedlichen Momentenverlauf ausgleichen? Beide Seiten werden aus der selben Quelle mit dem Moment versorgt: Getriebeausgang. Damit haben beide Seiten die selben Drehmomentverlauf ohne Phasenversatz. Wie soll der ausgeglichen werden?

Ein Antrieb mit Dieselmotor ist nicht unbedingt mit dem Antrieb eine Dampflok zu vergleichen.
 
Na das übertragene Drehmoment schwankt doch (auf einer Lokseite betrachtet) zwischen maximal (Kurbelzapfen 90 Grad zu den Radsatzwellen) und null (Totpunkt, Kurbelzapfen parallel zu den Radsatzwellen).
Das wird zwar auch bei der Blindwelle durch den 90 Grad Versatz der beiden Seiten ausgeglichen, aber die Kräfte werden abwechselnd von beiden Seiten (über linkes oder rechtes Rad) auf die Radsatzwelle und das jeweils andere Rad übertragen.

MfG
 
Na das übertragene Drehmoment schwankt doch (auf einer Lokseite betrachtet) zwischen maximal (Kurbelzapfen 90 Grad zu den Radsatzwellen) und null (Totpunkt, Kurbelzapfen parallel zu den Radsatzwellen).
Weshalb soll bei Kurbelzapfen parallel zu den Radsatzwellen kein Drehmoment übertragen werden? Der Achsantrieb der V60 erfolgt nicht über zwei Zylinder sondern über ein hydrodynamisches Getriebe. Dem ist für die Momentabgabe (fast) völlig egal, wo der Kurbelzapfen steht.

Bei einer Diesellok ist der Punkt, an dem die translatorischen Bewegung der Kolben in die Rotation einer Welle übergeht, im Motor: Kurbelwelle. Auf die wirken in einer V60 nicht zwei sondern zwölf Zylinder. Drehmomentschwankungen ja, jedoch kein reiner Sinusverlauf: Neben der Überlagerung der "reinen" Sinusverläufe treten Druck-/Kraftspitzen im ZOT und Druckverluste im LWOT auf. Ein Teil wird innermotorisch kompensiert.
Spätestens das hydrodynamische Getriebe als Drehmomentwandler dämpft einen Großteil der Schwankungen weg. Es gibt keine mechanisch starre Verbindung zwischen Kolben (im DM) und Getriebeausgang. Daher sind die n-/M-Schwankungen des DM keiner Phase der Räder zuzuordnen.
 
.... Dem ist für die Momentabgabe (fast) völlig egal, wo der Kurbelzapfen steht.

......

Moin,
wenn der Kurbelzapfen in einer horizontalen Ebene mit der Welle steht, kann er kein Moment übertragen (Totpunkt), deshalb der Versatz von 90 Grad an der Achse.
Da kann das hydraulische Getriebe noch so schön gleichmäßig "ziehen".
Grüße ralf_2
 
Es zieht ja in diesem Augenblick eher nicht mehr - obwohl... strengenommen schon. Irgendwie.
Weil's ja "nach" den Kolben des Motors keine translatorische Bewegung mehr ist.
-> Verformung der Treibstange, daraus resultierende Winkel die theoretisch die Berechnung der auftretenden Zugkräfte in der Treibstange aus dem Bereich des unendlichen verschwinden lassen.... :stupid:
Völlig absurd!
Vor zwei Seiten wollte man noch das Modell vor Erscheinen zerreißen weil das Einrad angeblich nicht fahren kann und jetzt erörtert man die Mechanik von Bewegungen.
Der Einwand das Roco's 80er mit einer angetriebenen Achse sauber fährt wurde (nahezu) geflissentlich ignoriert.
 
@ Mika:

Auch wenn meine Formulierung sicher nicht die beste war:

Mal eine "runde" Drehmomentabgabe des 12 KVD einschließlich hydraulischem Getriebe bis zur Blindwelle unterstellt, erfolgt von dieser die Drehmomentübertragung mittels Stangen "eckig".
Also auf eine Lokseite bezogen: Wenn alle Zapfen oben oder unten stehen: max. Drehmomentübertragung, wenn sie auf einer Linie mit den Achslagern stehen: keine Drehmomentübertragung, da Totpunkt.

Und zwischen diesen beiden Extremen wechselt das Drehmoment bei Stangenantrieb, überlagert vom Drehmomentwechsel auf der anderen Lokseite.

MfG
 
Nur mal zur Erinnerung, und weils außer Papier nix zu besprechen gibt....

Es zieht ja in diesem Augenblick eher nicht mehr - ....

Für ein Moment braucht man eine Kraft mit Hebelarm.
Wenn die Kraft nur längs ihres Weges daherkommt, nennt der Physiker das Arbeit.
Meiner Ansicht nach ist es unerheblich, ob dazu eine translatorische oder Rotationsbewegung ursächlich ist. Genau genommen ist eine Gerade eine Kurve mit unendlichem Radius.

Aber wem erzähl ich das, wisst Ihr doch sicher selber....

Grüße ralf_2
 
Ich habe mir auch noch mal Gedanken darüber gemacht und das einfach noch mal hergeleitet. Es gibt also eine überlagernde Sinuswelle oder -kurve, die für mich auch das typische Schlingern der V60 erklärt. Irgenwann, wenn der Kurbelzapfen der Blindwelle waagerecht steht, wird keine Kraft mehr übertragen, allgemein als Totpunkt bezeichnet.
Und weil auch noch die Frage aufkam, was Wellen und Achsen sind:
Welle kann Kräfte = Drehmomente übertragen
Achse verbindet nur Maschinenelemente und ist nicht zur Übertragung von Momenten gedacht.
 

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erm nö, PapaT ...

rein rechnerisch erfolgt die Moment/Kraft-Übertragung an JEDEM Punkt des Umkreises immer tangential - es ergibt sich ein sogenanntes Kräfte-Dreieck - ein Teil der Kraft "zerrt" waagerecht, ein anderer Teil der Kraft "zerr" senkrecht zur Treibstange. Was sich nun beim Drehen der Blindwelle ständig ändert, ist der Winkel zwischen Drehzapfen und Mittelpunkt der Blindwelle - und damit das Verhältnis der beiden Kräfte.
Es gibt dabei halt nur ein paar Umkehrpunkte, bei TreibstangenLage auf Höhe der Blindwelle gibts keinen horizontalen Anteil mehr, dafür eine maximale Kraft senkrecht zur Teibstange - und entsprechend beim Durchgang durch den unteren oder oberen Punkt, an dem die Kraft senkrecht zur Treibstange 0 ist - dafür die horizontale Kraft maximal ist.
Aber die Kraft-Wirkung - und damit das Moment - ist immer vom Betrag her konstant. Der Winkelversatz zwischen beiden Lokseiten soll in dem Fall nur den "Gleich"-Lauf harmonisieren.
Da die Kraftquelle selbst drehend ist, gibt es den von dir / euch beschriebenen Tot-Punkt bei Treibstangen-Stellung in Höhe Blindwelle gar nicht, weil dahinter ja keine hin-her-Bewegung steht ...
 
Ja ist doch klasse wozu eine Ersatzteilliste nützlich sein kann.

Die Kräfte entstehen nicht durch den Antrieb ansich, sondern durch das mitteinander Kuppeln der Radsätze.

Sollte die Gleise absolut perfekt liegen wodurch kein höhenausgleich notwendig wäre und man würde auch andere Bewegungen der Lok außer acht lassen, dann entstünden die Kräfte in den Kuppelstangen nicht.

Bei den Radsatzachsen entstehen durch den beidseitigen Antrieb und hier durch die Kuppelstangen eben doch ein Drehmoment. Da halt Kuppelstangen nicht auf beiden seiten der Lok gleichzeitig auf Zug oder Druck belastet werden.

Wäre nur eine Seite der Lok mit einem Gestänge ausgerüste entstünde kein Drehmoment.

Nicht ohne Grund gab es Geschwindkeitsbegrenzungen und auch bei einigen Loks wurde auch die Höchstgeschwindigkeit herabgesetzt.

mfg Bahn120
 
Hobby wieder fervehlt ?

bspw.
Für ein Moment braucht man eine Kraft mit Hebelarm.
Wenn die Kraft nur längs ihres Weges daherkommt, nennt der Physiker das Arbeit.
Meiner Ansicht nach ist es unerheblich, ob dazu eine translatorische oder Rotationsbewegung ursächlich ist. Genau genommen ist eine Gerade eine Kurve mit unendlichem Radius.
Aber wem erzähl ich das, wisst Ihr doch sicher selber....

Grüße ralf_2

Schlimm was ohne das eigentliche Modell aber mit Ing.-Studium alles gepostert wird.
Mir graust es schon, wenn das Modell dann draußen ist.:auslach:
 
Was es doch alles für schlaue Menschen gibt:fasziniert:
Ich jedoch warte auf das reale Modell und werde es dann testen, befürchte jedoch das praktischec Ergebnisse auch dann angezweifelt werden von theoretischen Zahlendrehern wenn Physik doch wirklich so einfach währe hätte die Menschheit einige Probleme weniger.....abet gut ich gestehe zu wenig Ahnung von theoretischen Momenten und Kräften zu haben, ich teste lieber die Realen.
 
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