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Modellbau E44.5 von Adrian

von Kalle · 2. November 2020 · ·
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  1. Hier mal wieder etwas von meinem Bastelbrett. Über einen Mobafreund bin zu dem Messingblech der E44.5 von M. Adrian gekommen. Auch die Isolatoren für das Dach waren dabei, das war`s dann aber auch.
    Mal sehen was daraus entstehen kann.
    Was ich vorher wusste, dass Blech ist nicht korrekt. Die Führerstände auf dem Blech sind zu groß und auch das Dach ist in der vorderen Ausrundung zu breit.
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    Das Gehäuseblech hat auch keine Biegekanten, was es sehr schwer macht ein einigermaßen stimmig aussehendes Lokgehäuse zu biegen und zu löten.
    Der Übergang vom Dach zu den Seitenwänden ist auch nicht winklig sondern vielmehr ausgerundet. Mit einer Abkante wird das also nichts. Ich habe mir hierzu dieses Hilfsmittel gebastelt und die Seitenteile danach im Schraubstock über den 3mm starken Messingstab gezogen.
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    Bei den Führenständen habe ich dann nach zwei Biegeversuchen die Nerven verloren uns selbige mit der Nagelschere rechts und links am Teil jeweils 2mm abgeschnitten. Dadurch sind nun die Führerstandstüren etwas zu weit nach hinten gerutscht, aber die Front der Lok mit dem etwas überstehenden Dach konnte so erhalten bleiben.
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    Nun wurden alle Bohrungen für die Dachläufe, Isolatoren usw. gebohrt und alle Teile eingelötet. Die mittlere Haube entstand mit der Feile und Sandpapier aus einem kleinen Stück Resin. Die Lüfter wurden aus Gehäusen der V180 herausgeschnitten und in das Lokgehäuse geklebt.
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    Bei dem Fahrwerk war mein erster Gedanke den Gußrahmen von einer E44 DR von Tillig zu verwenden. Dieser wäre aber zu schmal und auch in der Länge wollte es nicht so richtig passen. Also doch der Versuch es selber zu basteln. Die Maße wurde auf eine 2,5mm starke kupferbeschichtete Pertinaxplatte übertragen, die Platte ausgesägt und die Taschen für die Drehgestelle ausgefräst.
    Die Befestigung des Motors und der Drehgestelle ist hier auch recht gut zu erkennen.
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    Die Fahreigenschaften sind ausgespochen ruhig und gut. Nachdem die Seitenteile mit Klempnerblei ausgelegt waren bringt die kleine Lok nun 135 Gramm auf die Waage und schleppt damit anstandslos vier Eilzugwagen. Der Rest ist wie immer Farbe von Elita. Die Griffstangen stammen von der E18 von Tillig.
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    Nun wird die Lok noch einen Sounddecoder und einen Spannungspeicher erhalten.
    Natürlich bekommt die Maschine auch noch die richtigen Drehgestelle. Auf diese muss ich aber noch etwas warten und werde es hier in einem späteren Update zeigen.
    Abschließend mal ein Vergleich mit der Kronerlok, welche meiner Meinung nach auch heute noch eine sehr gute Figur macht.
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    VG
    kalle

    Über den Autor

    Kalle
    ist in den hohen 40ern, seit 30 Jahren vom Mobavirus befallen und hat immer noch Spaß daran

Kommentare

  1. Dikusch
    Trotz aller Schwierigkeiten ist Dein Modell doch sehr gut gelungen.
    Und ja, die Kroner E44.5 hat unbedingt ihre Daseinsberechtigung. Stammt sie doch aus dem Ende der 1970er Jahren.
    Das Fahrwerk von BeMo H0m brachte den Komrpromiss zur Größe des Modelles mit.
    Damals und bis heute ein begehrtes und wertvolles Modell.
    Dito Dein Eigenbau. Sind eh die schönsten Sachen die man hat.
    Anbei vier Größenunterschied-Vergleichsfotos Kroner/a&k Fertigmodell.

    PS. Bei weiteren Bedarf an Dachaufbauten für E-Loks kanns Du Dich gerne an mich wenden. :versteck:

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      tt-tappa gefällt das.
  2. Kalle
    Hallo Dikusch,

    danke. Was sind das für Drehgestellblenden bei dir? Eigenbau? Sehen sehr gut aus. Leider gehört die Kronerlok nicht mir. Ich habe sie nur als Leihgabe bzw. Vorbild für den Bau meiner Lok erhalten. Natürlich habe ich die Kronerlok auch mal laufen lassen. Es ist wirklich erstaunlich, was Herr Kroner, vor nunmehr fast 40 Jahren gebaut hat. Na und das die Kronerlok etwas mehr Speck auf der Hüfte hat, macht sich auch im Gewicht bemerkbar. Die Lok wiegt stattliche 237 Gramm.

    Viele Grüße
    kalle
  3. Dikusch
    Ich denke, sie entstanden aus Ätzblech. Ich habe die Lok nicht gebaut.
    Sie ist aus der Kleinserie von a&k ttmodelle.
  4. Bahn120
    Bei der Kleinserie von a&k sind die Drehgestellblenden ein Resingußteil, Basis waren hier die Teile auf dem Ätzblech.

    mfg Bahn120

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  5. Stedeleben
    Daß das Modell insgesamt so krumm und schief wirkt, liegt meines Erachtens vor allem an den Lüftungsgittern von der V180. War es denn wirklich nicht möglich, diese sauber, also vor allem waagerecht in das Gehäuse einzupassen oder sollte es vor allem husch-husch gehen?
  6. Kalle
    @Stedeleben,
    Nun vielleicht sind meine motorischen, handwerklichen Mittel und Möglichkeiten auch begrenzt. Du hast aber auch immer etwas zu meckern. Oller Meckerfritzte :(.

    VG
    kalle
      magicTTfreak gefällt das.
  7. Stedeleben
    Das tut mir leid, aber mir gelingt es schon von Berufs wegen nicht, mich blind zu stellen. Außerdem halte ich das hier für ein Forum, in dem man ehrliche Ratschläge und Meinungen zu besten geben sollte statt falschen Beifall zu klatschen.
    1. Kalle
      Hallo,
      bitte nicht falsch Beifall klatschen. Da bin ich doch bei dir. Nur mich und bestimmt auch andere Boarder - welche uns hier vielleicht mal etwas zeigen würden - zu verscheuchen ist in einem BASTELforum auch etwas unglücklich.
      Was bist du denn von Beruf? Buchhalter?

      VG
      kalle
      magicTTfreak gefällt das.
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