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Fotosafari Bierdeckel-Rand-Notitzen

von 118118 · 11. Februar 2018 · Aktualisiert 4. März 2018 · ·
Anstelle eines Inhaltsverzeichnisses eine Zeitreise anhand von Bierdeckeln.
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  1. Begeben wir uns auf eine Zeitreise.
    Es soll zunächst nur am Rande um Modelle gehen, hautsächlich dreht es sich um ein rundes Ding, den Bierdeckel.

    Zunächst der M&O-Klassiker mit dem markanten 7-türmigen Rathaus.

    M-O_Bierdeckel.jpg

    Nach dem Krieg und der Verstaatlichung blieb das rote Rathaus als Logo erhalten, die Buchstaben M&O mussten jedoch der Bezeichnung VEB (volkseigener Betrieb) weichen.

    VEB_Bierdeckel.jpg

    Sinn oder besser Unsinn von Herpas FRAM&O Bedruckung wurde bereits bei dessen Erscheinen diskutiert.
    Mögen die zeitgenössischen Abbildungen von Original- und verstaatlichtem Logo zu einer modellgerechten Interpretationsmöglichkeit dieses zeitgeschichtlich kaum einordbaren Modells dienen.
    Fakt ist, dass die Rostocker Brauerei anlässlich ihres 100-jährigen Bestehens eine Bierkutsche nach historischen Vorbild gestaltete. Bei der Zeitrechnung hat man sich zwar auf die Gründerväter Mahn und Ohlerich berufen, deren Initialen aber ebensowenig abgebildet, wie das VEB-Kürzel. An deren Stelle setzte man den Jubiläumsanlass: "100 Jahre".

    In bewegten Bildern zu sehen in der DEFA-Doku zum Doberaner Stadtjubiläum. (Glashäger war seinerzeit Betriebsteil des Kombinates Hanseat.)


    Die Rostocker Brauerei wurde Leitbetrieb des Getränkekombinates Hanseat. Die Logos der eingegliederten Brauereien zierten nun das Segel der (Kombinats-) Hansekogge.

    Hanseat_Bierdeckel.jpg

    Manchmal ist das ausgeschenkte Bier auch nur Nebensache, wie im Gastmahl des Meeres, eine Idee des bekannten Fernseh-Fischkochs Kroboth. Die Namensgleichheit mit dem Inhaber der Warnemünner Klönstuv ist kein Zufall, es ist sein Enkel.

    Gastmahl_Bierdeckel.jpg

    Nach der Wiedervereinigung verschwand dann das Rathaus aus dem Logo.
    ROSTOCKER wurde Markenname und eine etwas überarbeitete Hansekogge mit einem roten R auf dem Segel war nun kurzzeitig Markenzeichen. Ersetzt wurde sie durch ein frei erfundenes Wappen mit mecklenburgischen Stier und pommerschen Greif im zweigeteilten Schild.

    Rostocker_Bierdeckel.jpg

    Unter dem neuen Namen Hanseatische Brauerei wechselte man die Unternehmensfarbe von Rot zu Blau und es hiess zweideutig: Genossen. Geniessen.
    Mit einem typischen Giebelhaus, den Buchstaben HBR und dem davorstehenden Bierfass wurde auch das Logo wieder hanseatischer.

    HBR_Bierdeckel.jpg

    Zum 135. Jubiläum der Brauerei kehrte dann endlich das rote Rathaus ins Logo zurück. Auf irgendwelche Buchstaben verzichtete man jedoch und platzierte
    dort
    stattdessen ein stilisiertes Stadtwappen.

    Reinhard 27, ahhro und TT18375 gefällt das.
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