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Car System Führungstechnik bzw. Steuerung

bau187pkw

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duisburg
Hier werde ich versuchen Rede und Antwort zu stehen.

Zum Draht möchte ich mich nicht äußern, hoffe ihr versteht das.

Erst mal einiges zum Magnetband:
Dieses Magnetband kann anstelle des Drahtes eingesetzt werden, durch die angeglichene Magnetkraft ist es genau wie Draht einzusetzen. Auch bei Querfahrt schaltet es den eingebauten Reedschalter nicht. Die Pkws fahren noch leichter und folgen dem Band als würden sie auf Scheinen fahren. (Länge Fahrzeiten konnten festgestellt werden.) Auch unsere Weichen können weiter eingesetzt (verwendet) werden. (Auch bei Draht) Durch das eingesetzte Material machen sich Temperaturunterschiede nicht durch längen oder kürzer bemerkbar, das Band ist 3 mm breit und nur 1 mm dick und wird in 1000mm =1 Meter lang. Wir werden es nur noch einsetzen denn, wer kennt nicht das Problem mit den Fräsern, 1 mm Fräser die brechen doch wie nichts weg, aber einen 3 mm da Mus man sich schon in Zeug legen. Auch kann das Magnetband einfach flach aufgelegt werden und beidseitig mit Pappe aufgefüllt werden. Da die Lenkstange schweben kann, könnte man jetzt schon Fahren. Testen sollte man jetzt, indem man ein Blatt Papier auflegt, ist ein befahren schon möglich. Einbau Höhe ist dann ca. 1,5 mm, das schöne an dieser Methode kaum Schmutz.
Die Straßensegmente werden auf anfrage gefertigt. Hallensensoren / Reedschalter können einfach in das Band eingeplant werden, sie werden nur durch den Lenkmagnet aktiviert.
Test´s haben gezeigt das die Materialstärke über Draht 0,26 mm noch sicher sind, bei Magnetband haben wir 0,47 mm Material über Band eingesetzt und hatten immer noch eine sicher Fahrzeugführung natürlich kann auch nur 0,26 über Band eingesetzt werden. Auf Messen und Ausstellungen zeige ich das man sogar noch auf 2 mm Plexiglas sicher fahren könnte, aber wer will schon von oben in die Anlage schauen.
Versuche haben gezeigt das die Lenkstange sogar 1 mm über der Magnetband Fahrbahn schweben kann und immer noch eine sicher Führung vorhanden ist, kein Ausbrechen bei 79 mm Radius.( LKW ) Ein Versuch mit 56 mm Radius gestartet, Pkw durchfuhr diesen Radius ohne Beanstandung, kein Ausbrechen, nur gegrenzt durch den Maximal möglichen Lenkeinschlag.
 
Also Harald, ich glaube, da gibt es nix mehr hinzuzufügen :zustimm:

Ich hatte auch einen Testkreisel auf meinem Schreibtisch unter 1,5mm Acrylglas zu liegen und die Fahrzeuge fuhren darauf tadellos und folgten willig der vorgegebenen Fahrtrichtung.

Und wie du schon sagtest, der Lenkschleifer bis zu 1mm "in der Luft" ist kein Problem.
Im Gegenteil, die Schleifer verschleißen dadurch sogar nicht so schnell bzw. gar nicht, wie bei der Drahtmethode, wo sie ja auf der Fahrbahnoberfläche aufliegen sollten .

Ich hätte nicht gedacht, dass es nach so vielen Berichten und Umbauanleitungen zu dem Thema immer noch so viele Fragen und Ungereimtheiten gibt.
Im Netz (da besonders bei Modellbau-Wiki) gibt es doch alles dazu nach zu lesen.
 
Car-System

Ja Toni,
Du hast ja Recht, aber gerade für Anfänger, wie ich einer bin, ist es enorm wichtig, solche Dinge direkt zu erfahren, wie es geht. Dann kann man sich entscheiden. Wie Du weißt, bin ich auch erst durch Dich auf das Magnetband gekommen.
Und solche Anfänger wie mich, gibt es bei mir in der Gegend genug.
Aber ich denke wir bekommen es hin.
Gruß Dieter :fasziniert:
 
Da ich ja das Magnetband nicht kenne mal die Frage, wie gut läßt sich das um die Kurve legen (kleinster Radius)?
 
Also das Band kannst du um 90° direkt um die Ecke biegen.(Radius ca. 1cm)
Kurvenradien unter 4 cm sind aber selbst bei Pkw schon rein mechanisch gesehen kaum mehr machbar. Das Folgen der vorgegebenen Spur weiß dann die Konstruktion der Faller-Lenkachse zu verhindern.
Mit einer anders konstruierten Achse und anderen Radaufnahmen wäre ein kleinerer Kurvenradius sicher auch noch machbar, schaut aber bei den herkömmlichen, nicht elektronisch regelbaren Autos nicht gut aus.
Nicht gut, weil bei solchen engen Kurven das Befahren ohne entsprechendes Abbremsen nicht sehr realitätsnah wirkt.
Es sei denn, du willst Rally -Veranstalltungen nachbilden ;) , aber da driften die Autos ja eher durch die Kurven. ...ein Beispiel...
 
Danke Toni.
Es muß ja nicht gleich heißen, das ich den kleinstmöglichen Radius den das Band zuläßt auch verbauen will. Für die Gleise verwende ich ja auch kein R1. Bei Magnetband habe ich eben gleich so an das Band von Tonbandgeräten oder aus Bandkassetten gedacht und da konnte ich mir Radienbildung eben nicht so leicht vorstellen.
Ebenso wie zu kleine Kurven missfallen mir auch manchnal Spurwechsel auf mehrspurigen Straßen, die viel zu kurz gehalten sind und so eher an hakenschlagen erinnern.
Na mal sehen wann ich Zeit hab zum Bauen.
 
Um die Ecke

ja also ich habe bis 56mm runter verlegt, dort fährt aber auch nur mein BMW 700 Sport Coupe oder mal der Mini. In unsichtbaren Bereich ist es gut das mit Magnetband so kleine Radien verlegt werden können. LKW und Busse da geht sogar schon 79mm. Aber wie Toni schon schrieb, da ist festhalten im Bus angesagt, sonst geht es durch die Seitenscheiben .

zum BMW möchte ich noch hinzufügen er hat keine Lenkstange sondern die Vorderachse ist mit der Spurstange nach vorn eingebaut und daran ist der Lenkmagnet befestigt.
 

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Anhalten

Jetzt kommen wir zum Anhalten und losfahren oder wie immer man dazu sagen will: Stop and Go

Spulen haben immer das Problem mit der Erwärmung, Stehende Fahrzeug auf mit Spannung versorgten Spulen fahren beim abschalten des Netzes los, müsste man also vorher herunter genommen werden
dazu hab ich dazu die :
S.P.S.05 diese arbeitet mit einem Servo und Magneten ist Digital und mit Zusatz Bausatz auch Analog einsetzbar. Gibt aber sicher noch andere Möglichkeiten das Servo analog anzusteuern. Sie hat einen Rechts wie Links an schraubbarer Arm. Für diesen "" Arm "kommt man in der Anlagen Platte ( Straße ) mit einem 10 mm Loch aus. Bilder
Bei einer 10 mm dicken Platte sollte der Magnet ("Arm") 4 mm unter der Fahrbahn liegen und schaltet ein darüber fahrendes Fahrzeuge ab. Durch das herunter fahren, werden die Fahrzeuge wieder eingeschaltet. Bei dünneren Platten kann man den obere Magnet abnehmen oder unterlegt das Servo und bei dickeren legt man zwischen die Magneten einfach eine Eisen/Stahl Mutter M 4-5 und gleicht somit die dickere Platte wieder aus. Ein Abstand von 10 mm zur Führungsmitte hat sich bewährt. Einfach zu befestigen. Kompatibel zum Faller Car System

Für den Analogen Einsatz empfehlen wir den WA5-MINI Elektronikbausatz Flüsterantrieb für zwei Servos von http://www.mbtronik.de mit diesem ist es möglich über je zwei Tasten die Servo´s anzusteuern und mit dem Programmiergerät lassen sich die Wege vorab einstellen

Stopparm mit einem Festen und einem losen Magneten


http://www.bau187pkw.de/product_info.php/info/p400_S.P.S.05.html
 
Hallo,

ein kleiner Hinweis noch: Habe das Magnetband schon vor Jahren in Dortmund gekauft und am WE verbaut. Dabei ist mir aufgefallen, daß man auf die "Polarität" (Nord-Süd-Pol) achten muß. Ich weiß, einfachste Physik, aber man denkt beim Bauen nicht daran ...

Ich habe das jedenfalls nicht getan und zufällig einen Fehler eingebaut. Die Bänder werden ja immer in 1Meter Stücken geliefert. Bei der Verlängerung habe ich im Kurven Bereich ein ca. 15cm langes Stück eingesetzt und mich bei der Probefahrt gewundert, daß das Fahrzeug auf keinen Fall durch diese Kurve "wollte", die Kurve davor aber perfekt durchfährt. Hat ne ganze Weile gedauert, bis ich den "Fehler" (ist ja keiner!) gefunden habe.
Also, vor dem "Fertigstellen" der Strasse prüfen, ob der Lenkmagnet abgestossen oder (richtigerweise) angezogen wird.

Ansonsten: NIE wieder diesen Draht! Ich kann dieses Magnet - Band nur empfehlen!!!! :schleimer:
 
Rischtisch...
Ich hatte vor dem Einbau des Bandes immer einen Lenkhebel draufgelegt, so ergibt sich automatisch die richtige Einbaulage.
(der sollte dann natürlich oben liegen ;) )
Und dem letztem Satz kann ich nur beipflichten, wer einmal auf Band gefahren ist, der mag den Draht nicht mehr haben wollen...
 
Magnetband

Moin
Ich versuche immer noch Blider über das Kreuzen des Magentbandes zu machen, aber meine Kamera oder ich raffen das nicht ganz. Ist immer nur das Band zusehen ohne die ""Lücken"" mist ich krieg es nicht hin. Vielleicht hat ja einer von euch Bilder dazu, einen Bahnübergang hab ich in Oberhausen mit 7° hinbekommen.
hier aber noch mal ein Bild von Magnetband wo man die Markierung sieht, in dieser Reinfolge -- Richtig - Falsch - Richtig - Falsch - Richtig..
der kleine Schwarze Strich ist serienmäßig auf dem Band zu finden. und Reedschalter als Melder.:::Reedschalter können einfach ins Magnetband gelegt werden die "Lücke" von ca.3 mm macht nichts aus.
Oder diese Abzweigung die mit einem Servo arbeitet man braucht aber drei Stellungen dazu, so eine ist in meiner im bau befindlichen Anlage
 

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Die verschiebbaren Kulissen als Abzweig sind auch nicht schlecht, ich habe bisher nur mit drehbaren Teilen meine Versuche gemacht.
Schaute aber fast genauso aus, die Magnetstreifen waren halt nur auf das Ruderhorn bzw. die Ruderscheibe eines Servos aufgeklebt und drehbar gelagert.
 
Drehbar

Drehbar hätte ja hier nicht hingehauen, da zwei Fahrspuren ankommen. Eine behält die Richtung bei und eine wechselt nach Links bzw. nach Rechts oder beide behalten die Spur bei. Leuchtet sicher ein, das es drehbar nicht hingehauen hätte.
 
BMW 700

Mion MECler

Das ist der Gleiche, dieses Art der Lenkung geht aber nur bei Magnetband
 
Magnet auf der Spurstange

Aber man muss immer noch darauf achten wie er Auf die Spurstange geklebt wird es gibt ja vier möglichkieten, wenn man davon ausgeht wierum er drauf muss
 
Bahnübergang

Ich habe gerade die Bilder vom einem MWO Bahnübergang wieder gefunden, so einfach geht das
 

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Hier bring ich euch jetzt die Einbauanweisung der neuen Abzweigung mal näher

Die Abzweigung für das Car System ist überarbeitet worden. Bisher wurde für den Einbau ein Rechteckausschnitt benötigt, nun genügt eine Bohrung. Die Abzweigung ist nun rund, der Durchmesser beträgt 30 mm bei einer Höhe von ca. 4 mm. Bewegt wird die Weichenzunge mit einem kleinen Magneten, der von unten durch einen Antrieb (Weichenantrieb oder Servo ) gesteuert wird. Bild 2 zeigt die neue Abzweigung mit Magneten.

Der Einbau ist nun einfacher, da der Rechteck - Ausschnitt entfällt und die Abzweigung kleiner ist. Wie man die Abzweigung einbauen kann, zeigt das folgende Beispiel. Verwendet wurde eine 4 mm Holzplatte, Magnetband und ein Weichenantrieb. Der Einbau ist als Vorschlag zu verstehen, andere Versionen sind möglich.

1.)Als erstes sollte das Loch für die Abzweigung gebohrt werden. Der Durchmesser beträgt 30 mm.
2.)Nun wird die Abzweigung in das Loch gelegt und die Abgänge (Fahrbahn Gerade + Abzweigung) angezeichnet. Durch diese Reihenfolge sind die Toleranzen kein Problem mehr, die beim Bohren entstehen können. Die Fahrbahnanschlüsse passen genau aufeinander.


Magnet gesondert bestellen. Beim Servo zur Abzweigung ist er bei
Danach werden die Schlitze für das Magnetband gefräst. Die Breite beträgt 3 mm bei eine Tiefe von 1 mm. Das Magnetband sollte plan mit der Fahrbahn liegen, es darf nicht überstehen. Wenn die Schlitze gefräst sind, wird das Magnetband eingelegt.

Für einen Fahrtest kann man über das Magnetband Pappe legen. Ist der Fahrtest bestanden und die Abzweigung eingebaut, sollte das Magnetband mit Holzleim gesichert werden, damit es nicht mehr verrutscht oder sich in der Kurve verkanntet.

Nun folgt die Befestigung der Abzweigung an das Holzbrett. Es bieten sich zwei Möglichkeiten an:
Mit Hilfe eine Aluminiumbleches:
Dazu wird die Abzweigung auf ein Aluminium Blech von 30 mm Breite und 1 mm Dicke geklebt. Die Länge richtet sich nach dem Modellbahnmaßstab ( H0 oder N ). Mit zwei Schrauben M2 wird das Blech von unten am Holz befestigt. Die Befestigungsschrauben müssen außerhalb des Rollweges der Autos liegen (Länge des Bleches). Die Abzweigung lässt sich jeder Zeit wieder Ausbauen.
Festkleben der Abzweigung an das Holzbrett:
Mit einer Heißklebepistole wird die Abzweigung an das Holzbrett angeklebt. Benutzt wird hierzu die obere und die untere Außenseite der Abzweigung. Die Klebefläche ist in Bild rot gekennzeichnet.

Zum Schalten der Weichenzunge wird ein Magnet verwendet. Der Magnet wird auf einen Haltearm geklebt, die Ausführung richtet sich nach dem verwendeten Antrieb. Zu beachten ist, das der Magnet verschiedene Pole hat. Die eine Seite schiebt die Weichenzunge, die richtige Seite zieht die Weichenzunge an und damit kann man sie verstellen

Version mit Weichenantrieb:
Der Haltearm ist hier aus einem Stück Aluminium oder Blech gebogen. Die eine Seite ist am Antrieb befestigt, die andere Seite liegt unter der Abzweigung.

Antrieb unter Brett


Version mit Servoantrieb:
Hier wird der Servohebel verwendet. Das letzte Loch auf dem Servohebel wird auf 3 mm aufgebohrt. Nun kann der Magnet hier angeklebt werden.


Hier ist der Magnet aufgeklebt

Der fertige Antrieb wird dann unter der Abzweigung positioniert.
Die Ansteuerung des Antriebes richtet sich nach dem Typ. Ein Weichenantrieb wird mit 12 – 16 Gleich oder Wechselspannung betrieben, hierzu genügt ein 2 poliger Umschalter. Ein Servo wird mit Impulsen betrieben, hierzu muss eine Steuerelektronik verwendet werden.
Analog zb.mit Viessmann 5268
Digital mit jedem Servodecoder
 
hier der Rest hoffe ihr könnt die Bilder zuordnen
 
Habe ich das richtig verstanden, Du schwenkst nur den schmalen Streifen mit dem Magnetband drauf?
Wäre es nicht einfacher und auch mit ohne Luft unter der Fahrbahn verbunden, einfache die ganze runde Scheibe hin und her zu drehen?
 
Hallo Überlege mal genau, wenn ich die Scheibe in der mitte drehe wo geht dann der eingang hin
 
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