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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Namensfindung für fiktive Ortschaften, Bahnhöfe oder Haltepunkte


Simon
13.7.11, 19:56
Hallo Gemeinde.

Ich mache mal dieses Thema auf um einfach mal rumzuhorchen wie ihr auf eure Bahnhofsnamen gekommen seit, sofern ihr nicht nach Vorbild baut. Ich hoffe auch ein wenig das so mancher zukünftige Baumeister hier die eine oder andere Anregung finden kann.

Zu meinem Fall:

Meine Anlage heißt: Von Kaubischtal unterer Bahnhof nach Kaubischtal oberer Bahnhof.

Wie kam ich zu dem, zugegebenermaßen eigenartigen, Namen Kaubischtal?

Bei mir ganz einfach. Ich bekam meine Modellbahn im zarten Alter von vier Jahren zu Weihnachten von meiner geliebten Oma. Ohne meine Oma hätte ich wohl nie eine Modellbahn bekommen da meinem Vater dieses Hobby nicht eigen war. So aber musste er sich wohl oder übel doch damit beschäftigen :-) Den Kleinen (mich) hatte nämlich das Fieber gepackt --> TT-Modellbahn.

2007 verstarb meine Oma leider viel zu früh. Als Erinnerung an sie benannte ich meine Anlage einfach nach ihr. Sie hieß halt Kaubisch mit Nachnamen. Also fand ich Kaubischtal passend. Ohne die Namensgeberin meines Bahnhofes hätte ich bestimmt nicht so ne krasse MoBa-Macke entwickelt. Das ist locker ne Widmung wert :-)

Nun aber zu euch. Ich bin schon gespannt wie ihr so auf eure Stationsnamen gekommen seit.

Simon

jasch
13.7.11, 20:04
Ähnlich,

bei meiner geplant gewesenen Anlage war es ähnlich wie bei dir.
Namen aus der Familie.

Hauptbahnhof (Trennungsbahnhof) = Eileenburg - zu Ehren meiner Frau

Haltepunkt im Tal = Jasmintal - meine mittlere Tochter

Schattenbahnhof und nächste größere Ortschaft = Callisheim - Sohn Pascal

nur mit der Großen - Mareike - fiel mir nix ein.

Aber das ist schon Geschichte, da jetzt etwas anderes geplant.:abfrier:

Christoph MT
13.7.11, 20:10
Interessantes Thema.
Deine Namensgebung ist sehr einleuchtend. Passt, würde ich sagen.

Ich suche noch einen passenden Namen für meinen zweiten Bahnhof.
Der zuerst gebaute kleine Dorfbahnhof heißt Schafshagen. Das Anlagenthema ist in (Vor-)Pommern angesiedelt. Die Namensendung "-hagen" ist hier weit verbreitet. Und wir halten uns Schafe. Zum Motiv passender Name ohne konkretes Vorbild.

Nun aber zum zweiten Bahnhof. Dieser ist etwas größer, hat eine Lokeinsatzstelle und einen extra Güterschuppen. Ein Modul mit einem Hafenmotiv soll später noch hinzukommen. Also ist ein Name von der Küste gefragt. Bitte kein real existierender Ort.
Ich tendiere im Moment zu "Randemünde". Kommt im Roman oder Film "Die Heiden von Kummerow" vor. Klingt auf jeden Fall nach Wasser.
Vielleicht hat jemand von Euch noch andere Ideen. Ich bin gespannt!

ttdragan
13.7.11, 20:19
Mein Bahnhof hat den Namen BAMSDORF. Diesen Ort gab es im
gleichnamigen Kinderfilm "Die Fahrt nach Bamsdorf".
Kein Realer Ort!

Simon
13.7.11, 20:27
@Jan,

du benennst einen Trennungsbahnhof nach deiner Frau??? :brrrrr:

@Christoph:

Randemünde in Anlehnung an Warnemünde oder doch mehr als Anlehnung an den Film?

Wenn dein Hafenbecken am Anlagenrand liegt würde Randemünde ja sehr gut passen :-) Vorstellen könnte ich mir auch irgendwas mit Mole oder so.

Christoph MT
13.7.11, 20:35
@Simon
Randemünde mehr in Anlehnung an den Film. Der Ort wird ja nicht gezeigt. Nur erwähnt, als die Spitzbuben in Vilmnitz vom Kirchturm sehen und dann pinkeln.
Der Film wurde ja auf Rügen gedreht. Die Szenen mit dem Müller Dücker vor dem Haus meiner Großeltern. Den Film verbinde ich immer mit schönen (Sommer-)Ferienerinnerungen meiner Kindheit.

"Mole" klingt meines Erachtens zu sehr nach großem Wasser. Der Hafen könnte auch ein Flußhafen z.B. an der Peene (Loitz, Demmin, Jarmen...) sein. Nicht konkret nach Vorbild, jedoch vorbildorientiert.

Stedeleben
14.7.11, 1:59
Auf meiner im Neuaufbau befindlichen Anlage gibt es vier Stationen. "Stedeleben" als Kleinbahnhof erinnert an Vorfahren väterlicherseits aus dem Thüringischen bzw. an Gehöfte mit diesem Wortstamm, die es vor Jahrhunderten mal in der Mühlhausener Gegend gegeben haben soll. "Großbommeln", der zweite Bahnhof, hat seinen Ursprung in etwas heftig Außerehelichem. Der Haltepunkt "Hintzemuckel" erhielt seinen Namen während einer weinseligen nächtlichen Herumbalgerei an der Eisenbahn; das Dorf wurde als "Posemuckel" tituliert und ich wandelte das dann etwas ab. Der Schattenbahnhof schließlich heißt "Kleinklöten", was natürlich als Pendant zu "Großbommeln" gedacht ist. Ansonsten habe ich wert darauf gelegt, daß diese fiktiven Namen auch regional glaubhaft sind fürs Magdeburgische. Nördlich der Stadt ist mein Anlagenmotiv angesiedelt.

V80 Olli
14.7.11, 7:21
... "Kleinklöten", ...

Naja, ich weis nicht so ganz.
Hat das im umgangssprachlichen eine andere Bedeutung ?!

Gruß Oliver

decypher
14.7.11, 7:31
In Anlehnung an das Computerspiel "Icewind Dale" habe ich meinen Bahnhof Eiswindthal genannt. Das h in -thal liest man noch öfters in Ortsnamen und soll die gewissermaßen stehengebliebene Zeit unterstreichen. Aufgrund der auf Modellbahnanlagen häufig zu findenden steileren Hänge und Täler kann man sich auch gut vorstellen, dass dort ein insgesamt eher kälteres Klima vorherrscht. (Deswegen gibts auch nur selten Personenzüge mit ner 106 ;) )

thomasfw
14.7.11, 8:13
Bei meinem BW-Modul wollte ich zuerst auch meinen kleinen Sohn mit dem Zusatz -hafen verewigen um eine Lage im Norden zu suggerieren.
Da das BW aber bisher haupsächlich an Steffen E's Fiddleyard WEB (Waldengenberg) zum Einsatz gekommen ist, habe ich mich anders entschieden.
Was kommt nach einem engen Berg? Richtig! Ein breites Tal. Also heißt das BW "Breitenthal".

Mit bestem Gruß
Thomas

Grischan
14.7.11, 8:30
Das ist wohl bei allen ähnlich. Mein Modulabzweig Trebbichau hab ich nach dem nächstgelegenen Bf bei Omas Dorf benannt. Das dortige Stellwerk hab ich ausgiebig Fotodokumentiert. Es soll auf dem Modul noch seinen Platz finden.
Für mein neues Schattenbahnhofsmodul hab ich einen passenden dresdner Stadtteil verballhornt. Aus Kleinzschachwitz wurde Kleinzschattwitz. Da der Fiddel nur 40cm breit ist, passt das. Sonst hätte Großzschattwitz herhalten müssen.

Für mein geplantes Glaswerk mit kleinem Bf bin ich noch auf der Suche. Als Ferienarbeiter in der 11. Klasse haben wir vor dem ranrückenden Tagebau mal das Dorf Klein Buckow abgerissen. Vielleicht setze ich mit dem Modul diesen Dorf ein Denkmal...

mirko-kuehn
14.7.11, 8:46
… man seid ihr alle kreativ ;) ! Ich habe ganz einfach nur meinen Wohnort aus dem weitestgehend ebenen Mecklenburg ins fiktive Hügelland verschoben und den Namen ein bisschen dementsprechend angepasst. Damit wurde aus Lancken in MV der Bahnhof Lanckenau an der eingleisigen Hauptstrecke mit der abzweigenden Nebenstrecke in Richtung Alt Lanckenau. Der Schattenbahnhof hat bei mir keinen Namen, da er ja schließlich die weite, weite Welt symbolisiert soll.

.

adrianr
14.7.11, 8:53
Das dortige Stellwerk hab ich ausgiebig Fotodokumentiert. Es soll auf dem Modul noch seinen Platz finden.

Grischan, was ist los? Du planst doch nicht etwa, Dein Modul zu gestalten?

SCNR
Adrian

Grischan
14.7.11, 9:08
Hehe nicht so frech ;D Auf Trebbichau wächst doch schon seit 2 Jahren links der Strecke der Weizen. Auch wenn mir einige BrPooler weiß machen wollen das die W50-Radspuren zu breit sind. Die sind mit einem echten SES-Radsatz vermessen.

Ralf_2
14.7.11, 9:17
Wieso W50? Die Bauern fuhren doch meist Trecker.
W50 kam meist nur zur Ernte auf's Feld. Dein Weizen steht doch noch.

Grüße ralf_2

Grischan
14.7.11, 9:24
Trekkerradsatz hab ich nicht. Wird sich doch aber nicht sooo dolle unterscheiden. Hab eh keine Ahnung wie diese Fahrspuren in die Felder kommen.

Ralf_2
14.7.11, 9:52
Früher gab es die Fahrspuren auch relativ selten, weil man in der DDR Agrarflugzeuge hatte und Dünge- und Pflanzenschutzmittel mit selbigen aufs Feld brachte.
In Trebbichau offenbar nicht. Oder der Pilot hatte sich Richtung Westen "verflogen"...
Grüße ralf_2

Stedeleben
14.7.11, 9:56
Naja, ich weis nicht so ganz.
Hat das im umgangssprachlichen eine andere Bedeutung ?!

Gruß Oliver

Das kann ich nicht sagen. Aber bei bäuerlichen Verwandten in der Altmark, wo meine Anlage etwa angesiedelt ist, ißt man recht deftige Hausmannskost. Und da gelten Klöten als Feiertagsessen, weil es das zarteste Fleisch vom Bullen ist. Klöten-Auflauf etwa oder sauer eingelegte Klöten, Klöten in Rotwein- oder Sahnesauce. Regional sollte der Name darum passen. "Bommeln" ist ein umgangssprachliches Synonym für Klöten.

Dikusch
14.7.11, 10:04
Naja, google mal danach...:versteck:
Einen regionalen Bezug habe ich nicht gefunden. Und warum ein Bahnhof nach Essen heißen muss, weiß ich auch nicht.
ABER: Es bleibt Deine Angelegenheit. :-)

Immerhin habe ich schon einmal Hammelhoden gegessen. Ist ja dann so was ähnliches.

railfan2000
14.7.11, 10:04
...zum Thema zu kommen,:wiejetzt:
auf meiner ersten Anlage hatte ich einen Durchgangsbahnhof und einen "Bergbahnhof".Da Schwarzburg in Thüringen:fasziniert: so ziemlich mein Lieblingsort überhaupt ist,hieß der o.g.Bf.,leicht abgewandelt,"Schwarzberg" und der obere genauso,nur mit Zusatz "oberer Bahnhof".
Nunmehr habe ich den "Kreisverkehr" aufgegeben und habe einen kleinen aber feinen Endbahnhof.Da mir nix besseres einfiel,habe ich diesen einfach "Carlsdorf" genannt.Ob es diesen Ort real gibt,weiß ich nicht einmal.Aber vielleicht benenne ich "meinen" Ort nochmal um,falls ich irgendwann mal einen "kreativen Namensbastelanfall" habe.Beispiele gibt's ja genug.

krueger2
14.7.11, 10:53
Hi,
mein Bahnhof nennt sich Fliesenau da ich Fliesenleger bin .
Auf die Idee kam ein Vereinskollege als wir mit unseren Anlagen zur Austellung sind und ich noch kein Namen hatte .Seiner heist übrigens
Holzenau(Andreas Keil) ,ist halt Tischler.

ub61
14.7.11, 10:54
Am Sontag hatten Patrick und ich auch gerade überlegt, ob seine "Wüst" auch einen Namen bekommen sollte, damit die Lokführer beim Modultreffen wissen in welche Gegend (Wüste) sie die Wagen bringen müssen.

@Grischan
Hehe nicht so frech ;D Auch wenn mir einige BrPooler weiß machen wollen das die W50-Radspuren zu breit sind. Die sind mit einem echten SES-Radsatz vermessen.

Trekkerradsatz hab ich nicht. Wird sich doch aber nicht sooo dolle unterscheiden. Hab eh keine Ahnung wie diese Fahrspuren in die Felder kommen.

Das du keine Ahnung hast wie die Spuren da hin gekommen sind, glaub ich dir gerne. ;D Die stammen sicher nicht von einem W50 oder ZT, sondern von so etwas hier (http://www.bigfoot4x4.com/bf5.html). :totlach:

Gruß Uwe

Columbus210
14.7.11, 11:03
naja

da stehen die Namen Pate.

Bahnhof "Rallenau/Sachs." (Ralph mein werter Vorname)

Beim Nebenbahnhof wirds wohl "Linchenthal" ..... :fasziniert:

Steffen E
14.7.11, 11:14
Klöten -> hat was von "saure Eier" :-)
Uwe -> Bigfoot - na, das gab's doch auch als Fuffi.
Hab letztens sogar noch einen gesehen: W50 mit 4 Rädern vom roten Weißrussen (Belarus) und 'nem Düngertrichter hintendrauf ...

Bahnhofsnamen - da hat sich die Miba auch schon mal ausgelassen.

Waldengenberg / Sachsen ist ja auch so eine Schöpfung. Sachsen -> Berg, und der Rest entsteht, wenn der Name zu viel gesoffen hat und dann auf'm Kopp steht :-)

Jan
14.7.11, 11:23
Wer WEB alias Waldengenberg schon mal in Einzelteilen gesehen hat, versteht auch den Zweitnamen: Hellerau

Grischan
14.7.11, 11:32
Am Sontag hatten Patrick und ich auch gerade überlegt, ob seine "Wüst" auch einen Namen bekommen sollte, damit die Lokführer beim Modultreffen wissen in welche Gegend (Wüste) sie die Wagen bringen müssen.

Na wenn das Ding im Fahrplan berücksichtigt werden soll, dann brauchts auch einen Namen ;D Wie wäre es mit "Wüstenbrand". :hihi: da könnt ihr auch gleich noch ein Schnapslager ansiedeln

Das du keine Ahnung hast wie die Spuren da hin gekommen sind...jaja, dat sindse die Barlinar... Womit ham die denn die Saat ausgebracht? Doch sicher nicht mit Hand?

ub61
14.7.11, 11:50
;D Wie wäre es mit "Wüstenbrand". :hihi: da könnt ihr auch gleich noch ein Schnapslager ...

"Wüstenbrand" Hört sich ja schon mal gut an.

jaja, dat sindse die Barlinar... Womit ham die denn die Saat ausgebracht? Doch sicher nicht mit Hand?

Interssant :wiejetzt: Ich wußte ja gar nicht , das bei euch die Trekkerse das Aussaatgerät vorne wech schieben :fasziniert::fasziniert: um dann das Saatgut platt zu machen. :fasziniert::fasziniert:
Da sieht man mal wieder, das du nich vom Dorfe bist. :brrrrr:

Gruß Uwe

Jenny_Lo
14.7.11, 11:54
"Wüstenbrand"

So oder ähnlich heißt doch eine Bahnstation bei Chemnitz.

Ich habe meinem Bahnhof egoistischer Weise nach mir benannt. Um einen fiktiven Bahnhof im Erzgebirge zu bekommen habe ich meinen Vornamen abgewandelt.

Jenny --> Jenniffer --> zu dt. Johanna --> Johannatal

Toni
14.7.11, 12:08
@Grischan
Wüstenbrand gibt es doch real (gleich bei mir um die Ecke), nur halt mittlerweile leider in einem eher bemitleidenswertem Zustand der umliegenden alten Bausubstanz.
--> Guggst Du (http://de.wikipedia.org/wiki/Bahnhof_W%C3%BCstenbrand)

Steffen E
14.7.11, 12:36
nööö, Jungs, Wüstenbrand taugt nicht für die WÜST.
Wüstenbrand ist und war schon immer der Abzweigbahnhof zwischen der DW (Dresden-Werdau) und der NW (Neuoelsnitz-Wüstenbrand) - auf letzterer wurde die Steinkohle von Adolf Henecke und seinen Vor- und Nachsteigern in das sächsischen Manchester gerollt, wofür man sogar extra noch eine Verbindungskurve eingebaut hat.
Jeder der das kennt, hat das Bild vor Augen, wenn er den Namen liest.

Wie wäre es denn stattdessen mit
- "Ziltenau Werksbf."
- "Wüstleben Gbf."
- "Wüstewitz-Ost"
- "Niederwüstenau"
- "Niederwüstenow / Mark" ... etc. ?

Grischan
14.7.11, 12:56
Oder
schwäbisch: Wüstingen
bayrisch: Wüsting, Wüstheim
mitteldeutsch: Wüstenow
norddeutsch: Wüsthorn, Wüstholm
ostnorddeutsch: Wüstegast, Wüstewitz

oder einfach Wüstenbrandt

thomasfw
14.7.11, 13:06
... oder Wüstenfelde - gibts sogar im Norden.

Mit bestem Gruß
Thomas

Steffen E
14.7.11, 13:10
da würde ich aber dann

Wüsterfelde

daraus machen.

V180-Oli
14.7.11, 13:18
Dieses Spiel hier (http://www.openttd.org/en/) generiert gar witzige Ortsnamen, wenn man beim Spielstart deutsche Ortsnamen in den Einstellungen anklickt.
Da kommen dann solche Sachen wie Sonderhorst, Bammund, München an der Spree, Falkenstadt, Stralstadt usw. raus.

Grischan
14.7.11, 13:49
da würde ich aber dann
Wüsterfelde
daraus machen.

Heisst der HP nicht Wüsterfelde Ost?
Wüstermark ght auch...

Mika
14.7.11, 13:52
Für mein geplantes Glaswerk mit kleinem Bf bin ich noch auf der Suche. Als Ferienarbeiter in der 11. Klasse haben wir vor dem ranrückenden Tagebau mal das Dorf Klein Buckow abgerissen. Vielleicht setze ich mit dem Modul diesen Dorf ein Denkmal...Dort gab's doch auch irgendwo im Süd(ost)en von Welzow (http://www.bing.com/maps/?v=2&cp=51.5662907017521~14.30063000154381&lvl=13&dir=0&sty=r&form=LMLTCC) Süd eine Bahnstrecke. Vielleicht lässt sich auch von der Gegend ein Name adaptieren.

Gibt es die Glasbude östlich von Spremberg (http://www.bing.com/maps/?v=2&cp=51.57749002839473~14.604922528624922&lvl=16&dir=0&sty=a&form=LMLTCC) noch? Die stand ja ein paar Mal vor dem Bruch; hatte aber einen Gleisanschluss bzw. Werksbahn.

Es ist interessant, dass meist die Familie Namen spendet. Bei meinem Projekt nicht ähnlich: zum Namen gab es den richtigen Bahnhof und bald noch den verlegten Haltepunkt.

Steffen E
14.7.11, 14:01
dann kannste auch "Düsterfelde" draus machen. Oder "Dusterfelde" (Nachtschicht eben :-) )

Grischan
14.7.11, 14:16
Dort gab's doch auch irgendwo im Süd(ost)en von Welzow (http://www.bing.com/maps/?v=2&cp=51.5662907017521~14.30063000154381&lvl=13&dir=0&sty=r&form=LMLTCC) Süd eine Bahnstrecke. Vielleicht lässt sich auch von der Gegend ein Name adaptieren.

Die alte Kohlebahn? Die ist doch schon seden 50ern tot. Aber Stationen gabs da nicht viele.

Gibt es die Glasbude östlich von Spremberg (http://www.bing.com/maps/?v=2&cp=51.57749002839473~14.604922528624922&lvl=16&dir=0&sty=a&form=LMLTCC) noch? Die stand ja ein paar Mal vor dem Bruch; hatte aber einen Gleisanschluss bzw. Werksbahn.

Glaswerk stimmt fast, das ist ein Fernsehkolbenwerk bei Tzschertnitz. Glaube jetzt Panasonic. Geben gibts das noch, geht aber immer auf und ab. Aber stimmt, der Anschluß sollte von der Döberner Strecke ab gehen. Auch ne Idee!

Mika
14.7.11, 14:40
Nein, ich meinte die Strecke nach Spremberg-West (http://www.bahnstrecken.de/indexf.htm?http://www.bahnstrecken.de/phs.htm) (Ende irgendwo bei der Schwimmhalle/Westbahnstraße). Es war eine Staatsbahnstrecke, die Einstellung weit vor unserer Zeit. Ich kenne die Brückenauflieger in Spreenähe (http://verkehrsrelikte.uue.org/bahn/int/pics/nls/spr-cwl.JPG) (Quelle: http://verkehrsrelikte.uue.org/bahn/int/lausitz.htm) nur vom vorbeifahren mit dem Rad - allerdings gefühlte 10 Jahre her und damals nicht dafür interessiert. :ballwerf: Wie die komplette Strecke verlief, ist mir nicht klar. Heute sieht man von oben diesen "grünen Bogen" (http://www.bing.com/maps/?v=2&cp=51.58160496683064~14.363447120414342&lvl=16&dir=0&sty=h&form=LMLTCC), der vermutlich dem Streckenverlauf in Spremberg entspricht. Die normalspurige Stadtbahn näherte sich auf der anderen Seite von Sprelacart dem Westbahnhof.

Oder meintest du damit die Kohlenbahn? Ich hatte damit stets die normalspurige (Gruben)Bahn verbunden, die von Süden (woher auch immer) zum Kohlebahnhof (Heinrichsfelder Straße, Trattendorf, ... - ?) führte. Auch da ist bei mir mehr unklar als klar und wird es für immer bleiben.

Kurz nach Tschernitz recherchiert: Die letzte "Pleite" machen die nichts gebogenes sondern nur noch plan (nach Plan): http://www.interfloat.com/. Die zeigen interessante Glasverpackungen - falls auch der Ladevorgang nachgestellt werden soll.

reko-uwe
14.7.11, 14:52
Mein Diorama Bahnhof heißt "Schwarzmoor" angelehnt an Blackmore.
Für meinen Hbf muß ich nochmal nachdenken
Gruß Uwe

Grischan
14.7.11, 14:57
Ja Spremberg hatte 5 Bahnhöfe ;D. Nach Westen ging die Kohlebahn. Da gabs zwar auch ganz geringfügig P-Verkehr. Aber nur zum Arbeitskräftetransport. 1956 wurde die Stadtbahn eingestellt, damit war Schluß mit Bahn. Der Zubringer auf dem der Treibwagen zum Hbf fuhr, war aber weit früher schon tot. Insgesammt eine recht spannende Geschichte. Leider kaum dokumentiert. 2010 kam eine neue Broschüre zu dem Thema. Aber leider auch nicht sehr tiefschürfend. wird wohl auch immer schwerer. Als Junge hab ich mich mittm Radl noch in den Stadtbahnschienen verheddert. :braue:

Ralf_2
14.7.11, 16:53
von SteffenE: "...Wie wäre es denn stattdessen mit
- "Ziltenau Werksbf.""


Einspruch Euer Ehren:

Ziltendorf, hinter Abzweig Wiesenau gelegen, ist schon was größeres als blos 'ne WÜSt, da ging mir das wie Dir mit Wüstenbrand....
Grüße ralf_2

Kuno
14.7.11, 17:28
Mein "Liebling" unter den Bahnhöfen ist der von Carlsfeld, Endbahnhof einer 750 mm-Strecke im Vogtland. Derzeit ist er zwar wieder funktionstüchtig und zu hohen Festtagen gibt es auch mal eine IVk auf dem Bahnhof hobelnd zu sehen, aber mehr noch nicht. In Zukunft soll er aber wieder Anschluß nach Schönheide-Süd erhalten.

In TTe baue ich gerade an diesem Bahnhof, allerdings ist das Gleisbild etwas abgewandelt. Und deshalb nannte ich den Bahnhof, schon seit seiner Planung, Kunofelde. Also ist auch hier der eigene Name (Spitznahme in diesem Fall) Grundlage.

Übrigens, auch das Bahnhofsschild existierte schon lange vor dem Erstehen des ersten Modulteils, dank Uli Haselhuhn.

TT-Bastl-dd
14.7.11, 18:19
Wer in Schmalspur bauen will.
Dafür bietet sich auch die nicht mehr vorhandene Strecke Freital-Potschappel->Nossen an.
Mit der bin ich als Kind noch bis Reinsberg gefahren um der Verwandschaft in Bieberstein
einen Besuch abzustatten.
Mensch dazu giebts sogar nen Wiki Eintrag.
:kuxtu:http://de.wikipedia.org/wiki/Schmalspurbahn_Freital-Potschappel%E2%80%93Nossen

Lokhauptmann
14.7.11, 21:01
Heisst der HP nicht Wüsterfelde Ost?
Wüstermark ght auch...

Ich glaube Wüstermarke gibt es schon.

Aber wenn die so genannte WÜST nur einen Gleisgruppe innerhalb der I-Bahn ist, dann würde ich zu etwas neutralem ala "Grüner Weg" oder "Wiesenweg" tendieren.
Oder wenn man sich z.B. an der Siemens Güterbahn in Berlin orientieren will, kann man auch irgendwas aus "Nonnendammallee" basteln.
Also liebe Berliner, bleibt in der Region!

Gruß vom Lokhauptmann

MephisTTo
14.7.11, 21:13
In Zukunft soll er aber wieder Anschluß nach Schönheide-Süd erhalten.

Da habt Ihr Euch was vorgenommen. Schönheide-Süd Richtung Carlsfeld.

152 032-9
14.7.11, 21:18
Na wenn es denn unbedingt was mit "Wüst..." sein soll, fällt mir noch "Wüstenei" ein, wobei der Name nicht Programm sein muß...

MfG

R.P.
14.7.11, 21:30
Wie wär's mit Wüstebommelwitz oder alternativ Wüsteklötenhagen? :auslach:

Sagt die eine Ratte zur anderen: Laß uns da nich' hingehen... :))

Leuchtturm
14.7.11, 21:38
Wie wär es denn noch mit Wüstbach, Wüstau, Wüstquick oder Wüstenfelden :fasziniert:

Christoph MT
15.7.11, 5:55
Ganz bei uns in der Nähe gibt's Wüsteney und Wüst Eldena. Beides Orte ohne Bahnanschluss. Die Namen gehen ursprüglich auf den 30jährigen Krieg zurück.

Beer
15.7.11, 8:55
Moin moin!

Interessantes Thema.

Ich suche noch einen passenden Namen für meinen zweiten Bahnhof.
Der zuerst gebaute kleine Dorfbahnhof heißt Schafshagen. Das Anlagenthema ist in (Vor-)Pommern angesiedelt. Die Namensendung "-hagen" ist hier weit verbreitet. Und wir halten uns Schafe. Zum Motiv passender Name ohne konkretes Vorbild.

Als Jung von der vorpommerschen Küste kann ich dir da raten am besten irgendwas mit der Endung "vitz" oder "ow", zB. Klein Bommelvitz oder Groß Bommelow oder dergleichen zu nutzen. Die Endungen kommen zum Großteil aus dem Slawischen und sind in Meck-Pomm weit verbreitet.

Interessant: http://de.wikipedia.org/wiki/Ortsnamen_auf_-witz

Prost!