Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Gleisbesetztmeldung ganz einfach
E-Lok Pilot
06.1.07, 20:19
Hallo , baue gerade eine Anlage , fahren mit der Multimaus und meine 15 Weichen schalte ich mit einen Gleisbildstellpult ganz analog . Nun meine Frage , ich will vier Strecken anbschnitte mit gleisbelegtmelder ausrüsten , als Rückmeldung nur eine rote Led ( pro Abschnitt) hat jemand eine Idee wie ? :allesgut:
Von der Schaltung (http://www.tt-board.de/forum/attachment.php?attachmentid=38680&d=1167079469) die Teile auf der linken Seite, also die vier Dioden und den Widerstand. Statt des Optokopplers Deine LED. Den restlichen, nicht rückgemeldeten Teil auch über vier Dioden einspeisen, da dort sonst eine etwa 1,5V höhere Spannung anliegen würde.
Gruß Jens
Rammsteinchen
07.1.07, 0:23
Da ich das jetzt nicht richtig verstanden habe ,es mich aber auch interessiert könntest du es mal für ein Laien darstellen??
Ich würde soetwas auch gebrauchen
HallO!
Da wo PC 817 dransteht ne LED rein (Meldung).
Um die Decoder nicht zu verwirren (Lenz ABC etc) sicherheitshalber (oder auch nicht) auch 2 Diodenpärchen (die 4 Dioden in der Schaltung) in die andere Gleisleitung legen.
Verstanden?
Wenn nicht PN
Mfg Uller
Nö Uller, die sind nicht nötig. Das Signal wird ja hier symmetrisch verändert.
Holger
@Rammsteinchen
Steht ein Verbraucher auf dem Gleis, der wenigstens 1mA verbraucht, fallen an den zwei in Reihe geschalteten Dioden etwa 1,5V ab. Diese 1,5V bringen über den Vorwiderstand die LED zum leuchten. Die beiden Dioden in Gegenrichtung (antiparallel) sorgen dafür, daß das Digitalsignal nicht unsymmetrisch wird.
Falls Du Dir unter 1mA nicht viel vorstellen kannst: ein feuchter Finger (oder zwei trockene) auf's Gleis gelegt reichen, um die Schaltung reagieren zu lassen.
@ Holgi
ohne Dioden haben die anderen Abschnitte etwa 1,5V mehr. Ist zwar nicht schlimm, aber manche Fahrzeuge "bemerken" das, also werden etwas schneller oder das Licht etwas heller. Ich empfand es als störend.
Gruß Jens
E-Lok Pilot
07.1.07, 16:46
macht die Schaltung bei abc probleme ? welche Dioden ich nehme ist egal oder ?
HallO!
Ne, macht sie nicht, da hat Holgi recht.Das Signal bleibt symmetrisch. War wohl doch etwas spät bzw früh... . Ich hatte noch ne andere Schaltung aus der Miba-Digital 1 im Schädel, da wird das Signal unsymetrisch, da 3 Dioden in einer Richtung und 1 in die andere.
Mfg Uller
Hallo,
also dass mit den 1mA und dem leuchten der LED muss glaube ich noch ein wenig kommentiert werden. Selbst LowCurrent LEDs brauchen meist etwa 3mA damit sie befriedigend leuchten (und ich denke auch der Optokoppler wird nur mässig funktionieren - hab grad kein Datenblatt zur Hand). Die Versorgung der LED (Leuchte oder Optokoppler) muss ja auch durch den Digitalstrom zur Verfügung gestellt werden. Und der Strom von DCC übers Fahrzeug zur Masse ist die Quelle für die Belegtmeldung. Lange Rede kurzer Sinn, also die Belegtmeldungsquellen (Motor, Widerstände an Wagenradsätzen) auf etwas größeren Strom auslegen. Wie groß der sein sollte? Weiss ich nicht. Grundlage ist aber der Strom für eine LowCurrent LED oder den konkret verwendeten Optokoppler (und nicht vergessen, i.A. liegt die Digitalspannung nur 50% der Zeit für ein Potenzial an).
DCC Gleis Gleis
o-----+---|>|---|>|----+-----o Fahrzeug o-----Masse
| |
+----R----|>|----+
Heiko.
Hallo Heiko,
im Prinzip hast Du recht. Praktisch funktioniert es aber. Auf meiner letzten Anlage hatte ich über 100 dieser Schaltungen im Einsatz und dabei keinerlei Probleme. Das ganze war eine Geldsparmaßnahme (notwendig bei der Menge). Grundlage waren einfache s88-Bausteine, auf die ich die Stromfühler "fliegend" draufgelötet hatte. Loks mit Decoder wurden sicher erkannt (auch wenn sie standen und das Licht aus war) und bei den Wagen hatte ich die Achsen mit 15k SMDs bestückt, was auch sicher erkannt wurde.
Die Teile kommen auf der nächsten Anlage wieder zum Einsatz.
Gruß Jens
Von der Schaltung (...) (http://www.tt-board.de/forum/attachment.php?attachmentid=38680&d=1167079469) Gruß Jens
Eine paar Fragen hätte ich noch:
Es reicht also, wenn die Schaltung nur an eine Schiene angebracht wird?
Was ist der Eingang/Augang, auf dem DCC steht? Auch wieder nur einer der beiden Fahrspannungsdrähte?
mfg
Peo
Hallo,
schau mal hier: http://howl.gmxhome.de/Decoder/images/RKM01_sch.JPG
Da ist die Schaltung von jf- eingesetzt (in den umrahmten Kästen) und auch das Gleis eingezeichnet. Gemessen wird der Spannungsabfall über den 4 Dioden (oder 1 Gleichrichter) wenn ein Verbraucher auf dem Gleis steht. Ansonsten fliesst kein Strom d.h. keine Spannung an der LED vom Optokoppler.
Das Digitalsignal wird nicht beeinflusst.
Edit: ich habe gute Erfahrungen mit Dioden der Reihe 1N400x und Gleichrichtern wie DF005 (SMD) und GBU4A gemacht. Es könnte Probleme geben, wenn die Dioden nicht schnell genug sind um das Digitalsignal weiterzuleiten, hab ich aber noch nicht gehabt.
Holger
also " R " ist in der Schaltung die Led oder ?
mit "R" werden in Schaltungen immer Widerstände bezeichnet.
Hallo,
um mal auf #1 zurückzukommen, die LED nach der Schaltung werden nicht sehr hell leuchten. Ich würde in jedem Fall den Optokoppler beibehalten und von dessen Ausgang die LED schalten, dann in der entsprechenden Helligkeit. Bei Bedarf kann ich die Schaltung aufzeichnen, ist aber recht simpel:
So wie in meiner Schaltung, der Emitter (Pfeil) vom Transistor des Optokopplers auf Masse einer Spannungsquelle, die andere Seite (Collector) die jetzt in den Schaltkreis (PIC) geht einen Widerstand von 1-2 KOhm und die LED in Reihe an den Pluspol der Spannungsquelle.
Spannungsquelle kann z.b. auch das gleichgerichtete Digitalsignal sein.
Holger
Ich habe die schaltung in den letzten tagen aufgebaut und getestet.
Als Dioden habe ich einen fertigen Gleichrichterbaustein B80C1500RUND genomen.
Ich habe 2 Optokoppler 4N33 mit der LED Antiparallel geschaltet und als R einen 27ohm genommen (hatte keinen 10 ohm).
Die schaltung reagierte bei Tests bereits bei 100kohm im Schienenkreis.
Die 2 OK habe ich genommen, weil die schaltung auch Analog arbeiten soll. (Einfach Ausgangstransistoren Parallel)
Kosten:
Gleichrichter: 0,14€
OK: 0,18€(2x)
R:0,005€
Macht je Besetztmelder 51 cent (63 cent mit Anzeige-LED)+Leiterplattenmaterial.(Preise bei Reichelt)
danke wieder was gelernt .
Hallo
Kann mir bitte jemand auf die Sprünge helfen?
Ich sehe vier Dioden in der Schaltung, aber irgendwie formen die sich in meinem Kopf nicht zu einem Gleichrichter, da die doch nichts gleich richtern? Der DCC Impuls kann in beiden Richtungen passieren. Wo baue ich da einen Gleichrichter ein? Und vor allem, wie?
mfg
Peo
Hallo,
die 4 Dioden oder der Gleichrichter dienen hier nur dazu, einen Spannungsabfall von ca. 1.4 V zu erzeugen. Mit diesem Spannungsabfall wird die LED im Optokoppler betrieben.
Es handelt sich also nicht direkt um eine klassische Gleichrichteranwendung.
Im Prinzip ist es nichts weiter, als jeweils 2 in Reihe antiparallel geschaltete Dioden.
Das man dazu auch einen Gleichrichter nehmen kann ergibt sich aus der Anordnung der Dioden im Gleichrichter, in dem Fall muss aber der eigentliche Ausgang (+ und -) des Gleichrichters kurzgeschlossen werden.
Durch den Einsatz des Gleichrichters spart man das Verlöten von 4 Dioden mit jeweils 2 Anschlüssen = 8 Anschlüsse gegenüber dem Gleichrichter mit nur 4 Anschlüssen.
Schau mal auf die Schaltung im Link weiter oben von mir.
Holger
Danke Holgi,
genau das war das fehlende Glied in meiner Gedankenkette.
Das Einsparen des Lötens von vier Dioden ist natürlich sehr hilfreich, auch wenn dadurch die Schaltung ein paar Cent mehr kostet. Die ist das alle Mal wert!
mfg
Peo
Wie soll denn ein Brückengleichrichter die vorgegebene Schaltung ersetzen? Das ist wohl ein kleiner Irrtum.
Hallo!
Nö, das ist kein Irrtum, da sind die Dioden einfach in der Mitte nochmal miteinander verbunden (da eigentlich 2 Dioden falsch rum sind), elektrisch gesehen die gleiche Funktion. Praktisch: einfach + und - verbinden und die beiden ~ Anschlüsse ersetzen die 4 Dioden.
Mfg Uller
Mit der Verbindung zwischen + und - hast Du natürlich recht!
ich habe in meinem Schattenbahnhof einen stromlosen abschnitt, auf der rechten schiene, will dort eine Belegtmeldung für mein Gleisbildstellpult anschließen, bei analogbetrieb war es einfach, nur die diode gegen masse, jetzt bei digital gehts nicht mehr, ich komme einfach nicht zurecht.Ich habe einen Gleisbesetztmelder von Joka elektronik, im Prinzip wie bei Holgis Plan, schließe ich den nach schaltplan an, fährt die lok einfach los, was mache ich falsch?mich irretiert auch der Anschluß DCC, das ist doch der normale Gleisanschluß der von der Zentrale kommt, oder?
@Rene
Im Digitalbetrieb ist einiges anders...
Der GBM ist nicht dafür gedacht, daß er ohne weiteres stromlose Abschnitte überwacht, im Gegenteil soll er mit möglichst geringem Spannungsverlust arbeiten. Im DCC-Betrieb werden die Loks ja normalerweise nicht stromlos abgestellt, sondern per Befehl. Du kannst mal versuchen, zwischen den GBM-Gleisanschluß und den Haltabschnitt einen Widerstand von 10 kOhm/0,3W zu legen, den Du für Durchfahrt mit einem Schalter kurzschließen kannst. Dann bekommst Du wahrscheinlich das gewünschte Ergebnis.
Gruß vom Heizer
Hallo!
Stück für Stück arbeite ich mich durch. Ich werde das Lenzsche Rückmeldesystem RS nehmen, weil es in meiner LZV100 schon vorhanden ist und mir ein zweites Interface erspart. Der GBM für unter 1 Euro ist ja ganz schön, aber ich brauche von den Digitalprofis Hilfe. Schaut es bitte die Schaltung im Anhang an und sagt bitte wie es richtig sein muß. Zu dem gezeichneten kommt dann noch das LI101F plus TC
HallO!
Warum hast du nicht einfach den Rückmelder incl. GBM genommen?
Das wäre einfacher gewesen.
Für deinen Rückmelder ist ein Schaltungsbeispiel im Handbuch Seite 5, Anschluss 1 und 7, allerdings mit Hilfspannung (extra Trafo).
Da ich den inneren Aufbau des RM nicht kenne, kann ich nicht sagen ob noch ein Widerstand zur Strombegrenzung rein muss, lt Handbuch nicht....
Deine Schaltung sollte mit dem Masseanschluss auch funktionieren, aber, wie gesagt, falls im Rückmelder keine Konstantstromquelle drin ist, ist der Optokoppler und/oder der Rückmelder hin.
Vielleicht vorher mit einem zusätzlich 1k Widerstand in Reihe testen.
Mfg Uller
Hallo JoZa,
was willst Du mit dieser Schaltung denn erreichen?
Eine GBM mit Stromfühlung verlangt eine andere Hardware, bei Littfinski ist es das Modul : RM GB 8.
Lies mal hier nach : http://www.ldt-infocenter.com/
unter : page_017.zip.
Solltest Du aber eine einfache Kontaktüberwachung einbauen wollen dann ist dieses
Rückmeldemodul RS 16 Opto das Richtige. Dann allerdings brauchst Du Deine Verschaltung mit eigenem Optokoppler, den 4 Dioden und dem 1K - Poti nicht. Der RS 16 Opto hat als Eingangsmelder galvanisch getrennte Eingänge in Form von Optokppplern. Also brauchst du nur vom Gleis ein Punktmelder organisieren in Form von Gleisabschnitten ca. 5 mm "lang" oder Reedkontakten oder ähnlichem.
Lies mal hier weiter : http://www.ldt-infocenter.com/
unter : page_120.zip.
Vielleicht hilft Dir das weiter.
MfG
Roland TT
Ich weiß, daß es das Modul auch mit der integrierten Gliesbesetzmeldung gibt. Aber 16 Rückmelder ohne GBM 43 Eus, 8 Rückmelder mit GBM 49 Eus. Da habe ich gehofft das doppelte zum selber Preis nehmen zu können.
Rückmeldemodule für den RS-Rückmeldebus
RS-16-O-B als Bausatz: Art.-Nr.: 31 02 01 € 42,90
Rückmeldemodule mit integrierter Gleisbesetztmeldung für den
RS-Rückmeldebus
RS-8-B als Bausatz: Art.-Nr.: 30 02 11 € 48,90
Ich werde mir die Sache nochmal verinnerlichen wenn die Hardware da ist.
Ich weiß, daß es das Modul auch mit der integrierten Gliesbesetzmeldung gibt.
Da möchte ich mal auf die Module von Uwe Blücher hinweisen (GBM16XS) http://www.bluecher-elektronik.de/besetztmelder.html . Ich habe komplett auf diese Module umgestellt. Besonders interessant sind die pro Abschnitt einstellbaren Parameter (Ansprechempfindlichkeit, Ein- und Ausschaltverzögerung), die auch kritische Fälle entschärfen konnten.
Gruß
Thomas
Ich würde die RS-16-O-B als Bausatz: Art.-Nr.: 31 02 01 € 42,90 nehmen und mit den Stromfühlern (Gleisbesetztmeldern) von http://www.xteq-tools.de/ ergänzen. Wer wie ich von Platinenherstellung keine Ahnung hat, wird kaum eine günstigere Alternative finden. Allerdings hab ich meine Bausätze bei Xteq im letzten Jahr gekauft. Ich weiß nicht, was er jetzt verlangt.
Hallo,
hier ist die Schaltung mit Optokoppler und Hilfsspannung.
http://www.ldt-infocenter.com/rs16o.htm
Die Hilfsspannung kann auch die gleichgerichtete Digitalspannung sein (einfache Diode sollte reichen, evtl. kleinen Kondensator vorsehen). Durch die Optokoppler dürfte es kein Problem geben.
Holger
Hallo,
noch ein Hinweis zum RS-16, wenn die vorhandenen Optokoppler für die GBM benutzt werden sollen, müssen die Widerstandsnetzwerke entfernt werden.
Ronny
Oder einfach überbrücken.
Ist eine richtige Falle.
Gruß erni
Hallo Jungs,
ich habe mich gestern hingesetzt und eine Probe-Besetztmelderschaltung gelötet.(einfache Schaltung mit den 4 Dioden, Widerstand und PC 874 daran die LED) Alles angeschlossen und sie funktioniert auch einigermaßen. Nur sind mir einige unerwünschte Nebeneffekte aufgefallen. 1.) Und zwar flackert die LED unzählige male beim Überfahren der Trennstelle. 2.) Gehe ich mit der Lokmaus in Stop und habe eine Lok im meldepflichtigen Bereich stehen so flackert die LED und leuchtet mit halber Kraft. 3.) Steht die Lok im Bereich oder fährt Sie ohne Licht ein so leuchtet die LED nur schwach. 4.) Die Kurzschlussabschaltung der Lokmaus funktioniert in dem Bereich nicht.
Sind jemand diese Probleme auch aufgetreten oder hat jemand eine Idee zur Lösung?
Vielen Dank
MfG Mawie
Hi,
wie groß ist der Widerstand und vielleicht mal eine kleine Zeichnung deiner Schaltung einstellen.
Gruß Erni
Hallo,
1-3 ist relativ normal und wird bei einer Auswertung durch die S88 Bausteine ausgeblendet.
zu4: welche Dioden verwendest du ?
Holger
PS: ja Schaltung würde trotzdem helfen
Hallo,
ich verwende 1N5401 Dioden. Kann man denn da nicht wenigstens mal was gegen Pkt.3 tun?
Schaltung ist angehangen
Die Schaltung ist so nicht für eine rein optische Kontrolle geeignet.
Es sollte eine nachfolgende Auswerteelektronik angeschlossen werden.
Evtl könntest du versuchen, an der Sendediode des Optokopplers einen Kondensator anzuschließen, dieser gleicht Schwankungen aus, gefühlt würde ich mal mit 10- 100µF testen. (6,3V reichen, auf Polarität achten)
Holger
Holgi, du meinst zwischen dem Knotenpunkt DCC (gleis) und Füßchen 2 vom PC 874 mit dem Kondensator?
Nein sorry, war falsch von mir. Dort liegt ja Wechselspannung an. Das wird nix. Also doch nur Auswerteelektronik danach.
Holger
Ok, was käme da in Frage? Am liebsten im Selbstbau.
MfG Mawie
Man braucht keinen teuren PC847, ein IL 74 tut's auch. Anbei ein Schaltbild zum Nachbau.
Gruß vom Heizer
Hallo, da hab ich nichts passendes in der Schublade.
Es sollte eine Transistorstufe ausreichen, schau mal hier
http://www.mikrocontroller.net/articles/Transistor
rein, so wie unter "PNP/NPN als Schalter, wohin mit der Last?" rechte Schaltung. Kondensator dann zwischen Basis und VCC(+).
Größe des Kondensators musst du mal testen.
Holger
Holgi, welchen Vorteil bringt mir dann der Transistor? Ist damit das Flackern weg und das Leuchten bei Stillstand? Leuchtet die LED dann voll auch ohne Loklicht? Wie siehts mit der Kurzschlussabschaltung aus?
MfG Mawie
Hallo,
das Flackern sollte weg sein und wenn ein Verbraucher auf dem Gleis steht wird das über den Transistor gemeldet, egal ob Stand oder fahrend (mit gleicher Helligkeit).
Der Kondensator unterdrückt nur kurzzeitiges Flackern, bei extremer Langsamfahrt über eine Trennstelle wird das aber immer wieder auftauchen.
An der Kurzschlußerkennung ändert das nichts.
Evtl. helfen andere Dioden, da kann ich dir aber nicht weiterhelfen, da ich kein gekauftes Digitalsystem habe.
Holger
Danke Holgi, hast mir schon sehr weiter geholfen. Welchen Transistortyp/Kondensator könntest du mir denn empfehlen?
MfG Mawie
Nochmal hoch damit in der Hoffnung auf Antwort
MfG Mawie
Ein BC327 als PNP Universaltransistor sollte funktionieren.
Vom Optokoppler mit ca. 4,7KOhm auf die Basis des Transisors. Direkt von der Basis den Kondensator nach + Betriebsspannung, ca. 10µF aufwärts sollten ausreichen.
Vielleicht hat auch jemand einen anderen Vorschlag oder du baust das von ateshci.
Holger
edit: Vorwiderstand für die LED nicht vergessen !
Moin!
Noch etwas anderes, wie dick sind die Kabel zum Gleis?
Das die Kurzschlussabschaltung, wegen den 4 Dioden, nicht funktioniert kann ich mir kaum vorstellen.
Mfg Uller
mal ne Frage an die TC- und Digitaloexperten
Ich habe jetzt XTEC GBM s angeschlossen, die melden ihren Zustand über s88 Bus und HSI 88 an TC.
Wenn ich im Block den neuen Kontaktmelder erzeuge, soll lt. Beschreibung ein Feld Eigenschaften kommen. ( z.B. Digitaladresse eingeben)
Tut es bei mir aber nicht.
Auch wenn ein Verbraucher auf dem jeweiligen Gleis steht, wird das Feld nicht rot.
Was kann ich tun ??
Die Kabel sind alle richtig dran und das HSI 88 ist im TC definiert.
Edit: Erledigt
Rammsteinchen
21.10.07, 11:33
moin .
Ich hatte ja hier schonmal angefragt und da ich jetzt den SBH fertig habe 52560 wollte ich Ihn natürlich da es ja ein SBH ist auch Gleisbesetztmelden lassen..
Ich fahre noch analog und jedes Abstellgleis ist stromlos peer Tasten.
Wobei wenn man auf den Plan schaut unten - sein soll (habe ich mit gelben Kabel) und oben +(mit roten kabel).
Nun habe ich die Schaltung http://www.tt-board.de/forum/attachment.php?attachmentid=38680&d=1167079469
provisorisch nachgebaut um zu sehen ob es geht.
Irgendwo habe ich da ein Denkfehler.
Mir geht es erstmal darum die abgeschalteten Gleisabschnitte nur peer LED anzuzeigen und/oder ob sich ein Tfz. darauf befindet.
Was mache ich falsch?
Wie gesagt "analog"
MFG
Der weise Teil der Schaltung reagiert auf Verbraucher, die sich auf dem Gleis befinden. Wenn Du das Gleis abschaltest, funktioniert die Schaltung NICHT!
Der grau unterlegte Teil bewirkt, daß die Besetztmeldung noch etwa eine halbe Sekunde nach dem Freiwerden erhalten bleibt. Ein Flackern wird damit unterdrückt.
Wenn Du per LED eine Anzeige willst, schließt Du die LED mit Vorwiderstand am Anschluß wo s88 steht an; das andere Ende an Plus 12 oder 16 V, s88 Masse an die Masse der gleichen Spannungsquelle.
Gruß Jens
Rammsteinchen
21.10.07, 13:50
Also wenn ich das jetzt richtig verstanden habe ...da wo Gleis steht...wär bei mir das rote Kabel was ich abschalten kann.Dann kommt diese 4 Widerstände und daran die LED mit Vorwiderstand und ...wo s88 steht...wär bei mir minus (gelbes Kabel).
Muss ich da jetzt auch noch 4 Widerstände anlöten?
Was ist aber mit dem Anschluss DCC???
Nee, nee!
Ein Kabel vom Trafo ans Gleis.
Das zweite Kabel vom Trafo (was Du abschalten willst) an DCC der Schaltung.
Vom Anschluß "Gleis" der Schaltung zum Gleis.
Masse der Schaltung mit Minus einer festen Spannung verbinden (anderer Trafo).
Zwischen "s88-Ausgang" der Schaltung und Plus des (zweiten) Trafos Deine Anzeige-LED mit Vorwiderstand.
Gruß Jens
R = Resistor = Widerstand
(@ Holgi wollte nur mal zeigen, daß ich auch was weiß)
Wenn du deine Gleise mit normalen Schaltern abschalten wilst, und dennoch die anzeige funktionieren soll, dann lege parallel zum Schalter einen Widerstand von ca. 1-10 kohm (je nach empfindlichkeit des Melders). dann funktioniert die anzeige auch bei abgeschaltetem Gleis.
Was spricht eigentlich dagegen, wenn man die LED mit Vorwiderstand zwischen den Dioden an die gleichgerichtete Spannung an + und - anschliesst? :gruebel:
Und dann könnte man auch noch einen Kondensator parallelschalten, das müsste doch gegen das Flackern helfen? Oder habe ich da einen Denkfehler?
Ich kämpfe zur Zeit mit dem gleichen Problem, einen abgeschalteten Gleisabschnitt zu überwachen.
Lässt man mit einem Widerstand über dem Schalter zu viel Strom >5mA fliessen, dann fährt eine Lok (Tams-Decoder LDK21) beim Einschalten sofort mit voller Geschwindigkeit ohne Beschleunigungsrampe los. Bei weniger als 5mA ist die LED nicht hell genug.
Theoretische Überlegung:
Eigentlich müsste man diese Schaltung nicht mit der normalen Gleisspannung versorgen, sondern mit einer Spannung aus einem Bremsmodul in dem das Stop-Bit gesetzt ist. Lässt man dann einen Strom von ca 20mA zu, bleiben die Lokdecoder am Leben, werden aber durch das STOP-Bit angehalten. Durch die Strombegrenzung dürfte doch eigentlich beim Überfahren der Trennstelle das sonst auftretende Kurzschlussproblem der "normalen" Gleisspannung und der "gebremsten" Spannung nicht bestehen? Die "gebremste" Spannung müsste beim Überfahren der Trennstelle zusammenbrechen und damit das Stop-Bit nicht auf den Rest der Anlage gehen?
Ich würde es gerne Testen, habe aber kein Bremsmodul, welches das Bremsbit liefert.
Welches funktionert den mit der Lokmaus2 von Roco?
HallO!
Mal ne ganz andere Frage, warum willst du bei digital unbedingt Gleisabschnitte abschalten? Die guten Stücke stehen doch auch so, und können qualmen, lärmen oder auch nur leuchten und natürlich auch nix machen...
Fragt sich Uller
P.S. Der Decoder dürfte beim Einschalten analog erkennen, schalte den Analog-Modus doch einfach ab.
Weil das bei kleinen handgesteuerten Anlagen (ohne TC, Bremsgenerator oder ABS) die simpelste Methode ist, einen Zug im Abf an der richtigen Stelle zum halten zu bringen.
Hab gerade einen interessanten induktiven Gleisbesetztmelder (http://dcc-mueller.de/wire4dcc/sensor_d.htm) gefunden, den ich Euch nicht vorenthalten wollte (vielleicht ist er aber auch schon bekannt).
Der ist im Prinzip ganz schön, aber nicht umsonst habe ich ( Auweia, geoutet ) ja den 10k-Trimmer in die Schaltung eingearbeitet. Der GBM hat nämlich je nach Einbau und Kabelei die Tendenz, von selbst anzusprechen und muß also eingestellt werden. Der Vorteil ist, daß er keinerlei Eingriff in die Gleisstromkreise darstellt und deshalb problemlos in Kehrschleifen usw. eingesetzt werden kann. Problematisch ist die Beschaffung der Stromsensoren für Leute, die kein Gewerbe bzw. eine Kundennummer bei den Distributoren haben. Die sind auch nicht so sehr an 1/12 Dutzend-Bestellungen interessiert. Interessenten sollten sich mal mit TT-Klaus in Verbindung setzen, der wollte für andere Zwecke welche ordern und kann vielleicht helfen.
Gruß vom Heizer
Also diese Indirekte Messung funktioniert nur mit Wechselsignalen auf der Stromfühlerleitung, denn hier wird das Trafoprinzip genutzt!
Also nur mit Impulsbreitenregelung oder ähnliches nutzbar (allerdings auch nur wenn keine Permanente Aufmagnetisierung im übertrager erfolgen kann), bei reiner GS erhälst du nur beim Einfahren oder beim Ausfahren aus dem bereich einen Impuls! Für Märklin-WS aber geniale Idee!
Ich dachte eher an Digitaltechnik.
@ptlbahn
Alle gelisteten Sensoren funktionieren NICHT bei 50Hz. Sie sind sogar für Frequenzen >20 kHz ausgelegt und funktionieren hier nur, weil das Digitalsignal ein Rechtecksignal ist. Es gibt natürlich auch welche für 50Hz ( Stichwort Zangenamperemeter ), aber die sind relativ teuer und haben ein Stromübertragungsverhältnis zum Weinen, kurz und knapp, für Modellbahn nicht zu gebrauchen.
Falls man die Sensoren so, wie auf den Fotos gezeigt, einbaut, detektieren sie nur die Lok zuverlässig. Man kann zwar eine oder zwei Primärwindungen ausführen, aber dann spielt die Leitungslänge und der Einbauort eine Rolle- ein Abgleich ist dann erforderlich, wenn man Widerstände von ca. <3k sicher erkennen will. Noch empfindlicher geht es meistens nicht.
Gruß vom Heizer
So, hole ich das Thema wieder mal hoch.
Es werden hier meiner Meinung nach viel zu viele Lösungen diskutiert, die entweder keine Widerstandsachsen erkennen können oder aber einen Spannungsabfall von mindestens 1,4V erzeugen. Das macht sich auch schon bei Digitalbetrieb bemerkbar, vom Analogbetrieb nicht zu sprechen. Anbei mal eine Schaltung, deren Prinzip hornalt ist ( Linn H. Westcott im 'Model Railroader' 1964 ), deren richtungsabhängigen Empfindlichkeitsunterschied ich eliminiert habe und die problemlos 5Ampere abkann. Sie ist natürlich für alle Systeme GS, WS, Digital geeignet. Bei einer Empfindlichkeit von ca. 0,5mA wird jede Widerstandsachse zuverlässig erkannt und der Spannungsabfall hält sich mit ~0,7V in Grenzen.
Gruß vom Heizer
Hallo,
inwieweit haben die Themen:
http://www.tt-board.de/forum/showthread.php?threadid=17668
und
http://www.tt-board.de/forum/showthread.php?threadid=12475
eine gleiche Basis und könnten evtl. von einem Mod "vereinigt" werden?
@ ateshci
Also deine Schaltung bringt meiner meinung nach keine besonderen Vorteile! Zwar verkraften die von dir ausgesuchten Transistoren 5A basistrom, aber auch diese haben einen Spannungsabfall von 2V laut Datenblatt. Ferner haben solche Transistoren einen relativ schlechten Verstärkungsfaktor ( diese ca. 25 gegenüber 250-800 von einfachene "wald-& Wiesentransitoren"). Ausserdem kostet dieser Transitor bei Reichelt 0,71€. Damit kostet deine Schaltung ca. 2€.
Die selbe Schaltung mit 2 Dioden Antiparallel und 2 OK bekommst du schon für 0,5€.
Ich sehe also keinen Vorteil in deiner Schaltung!
@ptlbahn
Es geht hier um den Spannungsverlust, den eine solche Schaltung im Stromkreis hervorruft. Wen die 1,6-1,7V nicht stören, soll ruhig die Vierfachdiodenschaltung benutzen. Aber nicht jeder will digital fahren und dann einen merkbaren Ruck beim Einfahren in den Überwachungsabschnitt in Kauf nehmen. Selbst manche Digitaldecoder zeigen bei der Diodenschaltung eine Wirkung.
Man sollte ein Datenblatt lesen können. Ucesat/Ic sagt nichts über den Zusammenhang von Ube/Ib aus und nur der ist für diese Schaltung interessant. Übrigens stehen diese 'dicken' Transistoren im Vergleich zu einem 3,7A-Brückengleichrichter preisgünstiger bei 0,9V Spannungsabfall gegenüber 1,7V da.
Nimmt man Einzeldioden, z.B. BY254, kosten die natürlich weniger, aber auch hier hat man einen um 0,75V höheren Spannungsabfall.
Ergänzung: Reichen einem auch 2A, dann geht der BD243 für 19ct. bei R. und damit kostet es das Gleiche bei weniger Spannungsabfall.
Hier mal die wirklich relevanten Beziehungen:
BD249 (Strom durch die Anordnung=I, Spannungsabfall dU) gelistet als A/V.
0,5/0,78 1,0/0,8 1,5/0,84 2,0/0,87 2,5/0,89 3,0/0,9
BY254
0,5/0,79 1,0/0,81 1,5/0,82 2,0/0,83 2,5/0,84 3,0/0,85
Die Stromverstärkung spielt hier eine untergeordnete Rolle und ist selbst mit 10 immer noch ausreichend. Das zeigt sich darin, daß die Empfindlichkeit wesentlich besser als die der Doppeldiodenschaltung ist. In der Kombination eines PC849 (mit einem Pullup von 22k an 5V - meiner Meinung nach auch für CMOS schon etwas verwegen) mit dieters Schaltung steuert der Optokoppler ab genau 1mA durch. Da ist bei einem Widerstand nach NEM keinerlei Reserve für den zusätzlichen u. U. erheblichen Übergangswiderstand , da es sich hier um einen sogenannten 'trockenen Kontakt' handelt. Die Problematik kannst Du in jedem Lehrbuch der Schwachstromtechnik nachlesen.
Die Transistorbrücke spricht jedoch schon ab < 0,5 mA an.
Das sind wohl genug Vorteile aus übertragungstechnischer Sicht. Was nun jemand für sich nimmt, kann er nach seinem Gusto entscheiden.
Eine der Alternativen habe ich gezeigt.
Gruß vom Heizer
Hi allemann,
nix gegen Eure Ausflüge in die 'Elektronik für Wissende', aber lest doch bitte noch mal die Überschrift: Gleisbesetztmeldung ganz einfachIch als Elektronik-DAU würde die mir sowohl am einfachsten erscheinende wie auch preisgünstigste Version vorziehen und ALLE eingespeisten Abschnitte über je eine eigene Diodengruppe versorgen. Muß ich halt 1,5 oder 2V mehr Spannung zur Verfügung stellen, aber das sollte kein Problem darstellen. Da gibt's keine Spannungsunterschiede und auch das Nachrüsten weiterer Belegtmelder sollte keine Probleme bereiten.
Gibt es Gegenindikationen?
@stardampf
Zugegeben, manchmal gehen einem schon die Pferde durch. Aber es gibt einen Einwand gegen die Vierdiodenschaltung, die im Analogbetrieb auch nicht wegzudiskutieren ist:
Sie ist stromrichtungsabhängig (oder aber Du mußt zwei Optokopplereingänge antiparallel verschalten)!
Deshalb habe ich hier in diesem Thread die einfachste Schaltung für Analogbahner eingestellt. Tut mir leid, wenn es einigen zu kompliziert ist, aber leider gehts beim Analogbetrieb halt nicht 'billiger'
In diesem Sinne
Heizer
Ergänzung 15:15h: Und zwar genau dann, wenn man Widerstandsachsen nach NEM verwendet. Unempfindlicher geht es immer noch einfacher, da reicht beim Richtungsbetrieb auch ein ganz kurzes Stück unterbrochenes Gleis, an dem ein Ende einer Relaisspule hängt.
Laut Datenblatt ist der Spannungsabfall Basis-Emiter ca. 2-4V! (zumindes nach dem Datenblatt, welches ich im net zu diesem Transistor raus gesucht hatte)
Das Ucesat dafür uninteressant ist, ist mir schon klar, ist ja nicht das 1. Datenblatt mit dem ich arbeite!
Einfach?
Also für meine begriffe sind 2 OK+1R+4D einfacher wie 3Transistoern+OK+R+Hilfsspannung!
Spannungssprünge zwischen den Bereichen?
Also wenn alle Bereiche über Dioden betrieben werden (Auch nicht überwachte), dann ist überall der Spannungsabfall gleich, so das Sprünge nicht auftreten!
Man soll ja sowieso eine Ringleitung verlegen über die man einspeist, und da komt dann halt an jedem Einspeisebunkt entweder ein BM oder eben nur ein paar Dioden für ein paar cent.
Oder speist du deine Anlage nur an einem Punkt ein, und bastels die BM direkt über die Trennstellen?
2 OK+1R+4D einfacher wie Transistoern+OK+R+Hilfsspannung!Klar, das versteht nun wirklich jeder... :ballwerf:
OK...Optokoppler
R...Widerstand
D...Diode
@ptlbahn
Die im Datenblatt angegebenen Werte beziehen sich aber auf Ic =15 bzw. 25A und deshalb haben sie für diesen Anwendungsfall keine Aussagekraft. Das liest man daraus und mißt dann selbst nach.
Bei Analogbetrieb braucht auch die Vierdiodenschaltung eine Hilfsspannung, um ein stehendes Fahrzeug zu erkennen. Bei Digitalbetrieb ist es für beide gratis, man muß eben die Hilfsspannung über eine Diode erzeugen.
@alle
Ich betone nochmals, es ging mir um eine für den Analogbetrieb brauchbare Schaltung, die unter der Bedingung des NEM für eine Achse, d. h. 15kOhm, für einen weiten Fahrspannungsbereich brauchbare Ergebnisse liefert. Und der Ansprechstrom ist dann eben nicht 1mA oder mehr, sondern 0,5mA oder noch etwas weniger. Nimmt man diese Randbedingungen, dann ist die Schaltung von Westcott die einfachste.
Zum Spannungsabfall:
Wenn man eine entsprechende Diodenkombination in die Rückleitung der Anlage legen kann, hat man alle möglichen Probleme aus dieser Ecke erschlagen. Es gibt aber auch Fälle, in denen das so einfach nicht möglich ist, besonders, wenn ein GBM in eine bestehende Anlagenverdrahtung eingeschleift werden muß. Im Analogbetrieb sollte die wirksame Fahrspannung nicht spürbar reduziert werden. Daher also die Forderung vieler, daß der GBM möglichst wenig Spannungsabfall erzeugen sollte.
Ich habe diese Schaltung nicht deshalb ins Board gestellt, um sie als grundsätzlich 'bessere Lösung' zu propagieren. Sie ist für die gedacht, die es auch möglichst einfach, aber bei höherer Empfindlichkeit, haben wollen.
Gruß vom Heizer
Hallo,
bei deiner Schaltung erschließt sich mir noch nicht, wie ohne Fahrspannung ein Verbraucher im Abschnitt Strom fliessen läßt, so dass der Optokoppler anspricht.
Oder hab ich gerade :baseball:
Holger
Also mal auf die Schnelle ergänzt..
Schaltung für Analogbahner und die Abwandlung für DCC
Gruß vom Heizer
Ergänzung 14:05 Zeichenfehler gelöscht - Danke, Holgi
Gratuliere!
Jetzt hast du zur "Vereinfachung" die durchgehende Nullschiene auch noch getrennt, um dort dann einen Schalter ein zu bauen!
Also ich würde den Schalter zwischen BM und Gleisabschnitt setzen, und ihn mit einen R von 1-2k überbrücken.
Damit ist die schaltung von ca. 1V-12V nutzbar. Dieses 1V kann man in den anderen nichtüberwachten Gleisabschnitten dann auch wieder über Dioden "Verbraten" (Was in dieser Schaltung ja eigendlich auch so vorgesehen ist)
Und die Nachrüstung mit deiner Schaltung ist meiner Meinung nach nicht einfacher oder schwieriger, wie bei den anderen Schaltungen.
Aber die 4-Diodenschaltung kommt dank der (dann überall gleich hohen) Spannungsabfällen ohne Hilfsspannung aus, die mit der Fahrspannung verknüpft sein muß. Danit kann diese Diodenschaltung an jeder belibigen Gleisseite eingebaut werden, also auch keine Probleme bei Wendeschleifen oder Normmisachtender Ausbildung mit Spannungsunterbrechungen mal auf der einen, mal auf der anderen Seite!
Man kann die BM sogar beliebig unter der Anlag direkt in die Gleiszuleitung klemmen, und zieht nur die Optokopplerausgänge zum Sammelpunkt/auswerteschaltung. Und wenn dir die Empfindlichkeit nicht reicht, dann nim einen einfachen Transistor in Darlingtonschaltung zu den Parallel geschalteten Optokoplerausgangstransistoren, und du kannst die Empfindlichkeit bequem für 5cent vervielfachen!
Ich will mich jetzt nicht streiten, ob deine Schaltung nun 1V Spannungsabfall mehr oder weniger hat (Die 4-Diodenschaltung liegt ja auch nur im Bereich von 1,4-2V bei normaler last)
Wie schon geschrieben kann man bei der 4-Diodenschaltung diesen Spannungsabfall genauso kompensieren, wie es in deiner Schaltung mit den 2 Dioden vorgesehen wurde!
Wenn du eine Eine Schaltung willst, die nahezu komplett Verlustfrei arbeitet, dann mußt du eine Stromkompensationsmeßschaltung aufbauen, die den Strom über einen 0,1-Ohm-Widerstand auswertet, aber das hat dann wider nix mit einfach zu tun! Meiner meinung nach mußt du hier einen Kompromiss eingehen, ob du eine einfache Schaltung willst (wie die mit den 4 Dioden als Stromfühler oder (meiner meinung nach nicht mehr so einfachen) Transistorstromfühlerschaltung mit Hilfsspannung) oder lieber eine volkommen Verlustfreie Meßtschnik, die dann aber nix mehr mit einfach und Simpel zu tun hat!
Also ich will mal zusammenfassen:
Deine Schaltung:
Vorteile:
0,7 stats 1,4V Spannungsabfall (der mit Dioden im nicht überwachten Abschnitt bei beiden Schaltungen ausgeglichen wird)
Material pro BM:
3T+1OK+2R zu ca. 2€ und 19 Lötstellen (bei Platinenschaltung)
Zusätzlich für alle:
Hilfsspannung mit aufgetrennter Fahrspannung einpolig verbunden
(wenn mal die eine seite, mal die andere getrennt wurde (was eigendlich nicht sein sollte), dann je Seite eine Hilfsspannung nötig)
Meine Schaltung:
Material pro BM:
4D+2R+2OK(+1T zur Empfindlichkeitserhöhung im bedarfsfall) zu ca. 0,50€ und 25 Lötstellen(bei Platinenschaltung)
Zusätzlich für alle:
Wusste ich nix
Nachteil:
1,4V stats 0,7V Spannungsabfall
Vorteile:
Kann einfach an jeder beliebigen Stelle "zwischengeklemt" werden, ohne auf irgendwelche Polaritäten oder Potentiale achten zu müssen.
Aber ich bin mir sicher, das werde du mich, noch ich dich davon überzeugen können, des die eigene schaltung die des anderen überlegen ist, so das weitere Diskusionen über einfachheit sich hier wohl erledigt haben dürften.
Wer sich mit der Elektronik auskennt, der wird sowieso "seinen" weg wählen, egal wer von uns recht hat, und die Elektronik-Daus werden sich beide schaltungen anschauen, die die sie leichter verstehen als 1. Testen, und dann sich ihre eigene meinung bilden versuchen.
HallO!
@ateshci
Man braucht auch bei analog keine 2 Optokoppler, nur einen anderen. Einfach die 814er Reihe (814,822,844) statt der 817er nehmen. Dort sind 2 antiparallele Dioden drin.
Mfg Ulf
@uller
Die haben aber nur ein Stromübertragungsverhältnis (CTR) von 20% gegenüber 50% bei den 8X9.Wenn man immer >1mA durch die Dioden hat, wahrscheinlich kein Problem. Bei diesen kleinen Strömen haben die Kopplerdioden nur ca. 1/5 des Gesamtstroms als wirksamen Flußstrom.
Gruß vom Heizer
@ptlbahn
Danke für die Glückwünsche. Wie schon ersichtlich, der Schalter ist nur bei Analogbetrieb und mit dem Gedanken im Hinterkopf, daß ein belegt gemeldeter Abschnitt mit stehenden Fahrzeugen bei einem Kurzschluß im Nachbarabschnitt oder sonstwo nicht 'frei' gemeldet wird, was er bei Deinem Schaltungsvorschlag zwangsläufig wird. Wer damit leben kann, braucht natürlich nicht die zweite Schiene trennen.
Die Aussage, daß die Vierdiodenschaltung ohne Hilfsspannung im Analogbetrieb auskommt, ist schlicht und einfach falsch. Probiere doch mal selbst aus, wie die Anzeige bei abgeschalteter Fahrspannung aussieht. Oder soll einer seinen Trafo so abändern, daß bei Drehung des Fahrreglers auf '0' weiterhin 1,5 oder 2V anstehen?
Sicher hat die Vierdiodenschaltung den Vorteil, daß sie nur eine Trennung bei dann trotzdem vorhandener Fehlanzeigesicherheit bei Kurzschluß braucht. Aber auch sie muß wegen der Hilfsspannung immer an der gleichen Schiene angebracht werden und hat bei Analogbetrieb das Kehrschleifenproblem, wenn man da nicht eine separate Hilfsspannungsquelle anbringen will.
Bei beiden Schaltungen sind im Digitalbetrieb weder Kurzschluß-, Hilfsspannungs-, noch Kehrschleifenproblem vorhanden und keine benötigt doppelte Trennstellen, selbst in der Kehrschleife nicht.
Die Schaltung, die ich vorgestellt habe , ist nicht 'meine Schaltung' und ich betone nochmals, ich will sie hier niemandem als die 'bessere' verkaufen. Es gibt aber Anwendungen, wo der Spannungsabfall der Vierdiodenschaltung stört . Für eine vergleichbare Empfindlichkeit muß ich auch bei dieser einen etwas höheren Bauteileaufwand treiben, so daß der Aufwand in beiden Fällen sich annähert. Ich habe diese Schaltung nur für die veröffentlicht, die aus welchen Gründen auch immer, einen möglichst geringen Spannungsabfall am GBM wollen.
Damit ist die Diskussion für mich beendet.
Gruß vom Heizer
Rammsteinchen
28.3.08, 23:38
Ich habe die schaltung in den letzten tagen aufgebaut und getestet.
Als Dioden habe ich einen fertigen Gleichrichterbaustein B80C1500RUND genomen.
Ich habe 2 Optokoppler 4N33 mit der LED Antiparallel geschaltet und als R einen 27ohm genommen (hatte keinen 10 ohm).
Die schaltung reagierte bei Tests bereits bei 100kohm im Schienenkreis.
Die 2 OK habe ich genommen, weil die schaltung auch Analog arbeiten soll. (Einfach Ausgangstransistoren Parallel)
Kosten:
Gleichrichter: 0,14€
OK: 0,18€(2x)
R:0,005€
Macht je Besetztmelder 51 cent (63 cent mit Anzeige-LED)+Leiterplattenmaterial.(Preise bei Reichelt)
kannst du dafür mal die Zeichnung einstellen?
Die Bauteile habe ich da, dann kann ich das auch gleich mal ausprobieren.
Währe dir sehr zu Dank verbunden.
MFG
Hallo
Ich nutze mal diesen Thread, da der ICE3-Fred vollkommen überladen ist. Sollte ich die Lösung woanders übersehen haben leiste ich Abbitte...
Meine GBMs funktionieren ja nun perfekt und mit "normalen" Zügen und Widerstandsachse ist auch alles Bestens. Nur beim ICE3 hab ich da so meine Probleme.
Der ICE3 nimmt ja nur am Kopf der 1. Klasse die Fahrspannung ab. Sobald dieser aus dem GBM-Bereich raus ist ist "Gleis frei". In Gegenrichtung schieben sich 1,25m Zug in den nächsten Meldebereich ohne dass das GBM des Abschnittes was meldet.
Bedingt durch den mechanischen Aufbau der Achse des 2.Klasse-Kopf wüsste ich nicht wie ich einen SMD anlöten könnte, Widerstandslack würde sich wohl am Kunststoff abschleifen.
Die "diagonale" Variante möchte ich nicht, da ich die freien Kontakte für andere Dinge vorgesehen habe.
Grübel, grumpf...
Genialer Koppf mit Idee?
flic
Widerstandslack würde sich wohl am Kunststoff abschleifen.
Genialer Koppf mit Idee?
flic
ICH! Wie dicke willste denn den Lack aufpinseln? Mehr wie 1/100mm wird das nicht. Frag mal Berlin-André. Der arbeitet damit.
@flicflac,
ich kenne jetzt den ICE3 nicht, da ich Epoche 3-Fahrer bin!!! Aber ich stelle Belegtachsen so her, indem ich einen SMD-Widerstand (10K) auf die Isolierbuchse des Radsatzes klebe (Sekundenkleber)!!! Dabei sollten die beiden Kontaktflächen des Widerstandes sowohl die Achse, als auch die isolierte Radscheibe berühren!!!Die elektrische Verbindung erfolgt mit Silberleitlack!!! Das klappt sicherlich auch bei der "Weißwurst", und hat einige Vorteile!!! Kein Löten, und damit Erwärmen des Kunststoffes (eventuell eiert danach der Radsatz), und Du hast immer einen fest definierten Widerstandswert (+/- Toleranz), Widerstandslack ist oft Glückssache (Methode VERSUCH/IRRTUM), ist aber Ansichtssache!!!
Gruß Dexy
@Dexy
....Bedingt durch den mechanischen Aufbau der Achse des 2.Klasse-Kopf wüsste ich nicht wie ich einen SMD anlöten könnte ...
Ob nun geklebt oder gelötet, geht nicht! Deshalb suche ich ja nach einer anderen Lösung.
flic
Stell doch mal ein Bild des Drehgestells ein, dann könnten sich auch Nichtbesitzer einen Kopf :gruebel: machen.
Der Wunsch war mir Befehl...
Die eleganteste Lösung ist wohl 1-2 Radschleifer-Sätze zu bestellen und einzubauen. Da dann den 15K Widerstand zwischenlöten.
Warum zwei Sätze? Den Zweiten irgendwo mittig platzieren da ich auch kürzere Meldeabschnitt habe als 1,30m zwischen den Achsen.
flic
Hallo flic, da ist ja sooooo viel Platz. Da klebst Du doch den Widerstand hochkannt rein. Nach dem :essen: mach ich mal :foto:
Hallo flic, da ist ja sooooo viel Platz. Da klebst Du doch den Widerstand hochkannt rein. Nach dem :essen: mach ich mal :foto:
Sehe ich wie Groeschi, für einen SMD-Widerstand ist da allemal noch Platz!!! Seitenverschiebbar muss die Achse ja nicht sein, dürfte also klappen!!!:traudich:
@Groeschi @Dexy
Das! will ich sehen, in Pic und in Video...
"gespannter" flic
na bitteschön, die Maße sind 1,6 x 0,8 x 0,3mm
Schärfer wirds nicht und der Leitlack fehlt noch.
Ok, mit Bauform 0603 mag es gehen, leiste Abbitte :huld:
Hab aber nur 1206, 0603 sind alle bzw. nur noch niederohmige Werte, mit 1206 wird es knapp.
Ich denk ich bleib bei der Lösung mit den Radschleifern, kann nicht die Welt kosten.
flic
Nun, da wir uns in Dresden sehen kann ich dir mal an die 10 Stück mitbringen. Kein Problem. Kost auch nix.:auslach: 12,1KOhm.
kann ich dir mal an die 10 Stück mitbringen.
Kannste auch mal sone Achse mitbringen, zum :lupe:?
Aber allergernstens werd ich dies tun.
:knuddel: und falls ich dich nicht drauf anspreche, ist das nicht böse gemeint, nur meinem Alter und den vielen neuen Eindrücken, die es auf DD-STs immer gibt, geschuldet.
So, nun die Lösung wie ich sie mir vorstellte.
Das Paar Radschleifer (Bestellmummer 47005-31) kostet bei PIKO EUR 2,65.
Eingebaut und den SMD dazwischengelötet (15K, Bauform 1206). Funzt wunderbar.
Ich muss das allerdings nochmal in der Mitte sdes ICE einbauen, da manche Meldeabschnitte in Vorbereitung für TC kürzer sind als der ICE und dadurch ein "Loch" in der Mitte ensteht.
Dass man die zusätzlichen Radschleifer für spätere Funktionsdecoder nutzen kann ist ein positiver Nebeneffekt :-)
Just for info...
flic
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